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Winteranfang - Wetterlexikon

Winteranfang

Das Jahr wird in verschiedene Perioden unterteilt, die sich durch charakteristische astronomische oder klimatische Eigenschaften auszeichnen. Mit dem kalendarischen Winteranfang, meist am 21. oder 22. Dezember, erreicht die Sonne den südlichsten Punkt auf ihrer scheinbaren Bahn am Himmel, den südlichen Wendekreis. Daher spricht man auch von der Wintersonnenwende. Die Sonne steht dann genau 23,4 Grad südlich des Äquators senkrecht am Himmel.

Auf der Nordhalbkugel ist dann der Tiefpunkt der dunklen Jahreszeit erreicht. Die Tage werden ab dem kalendarischen Winteranfang wieder länger und heller. Das heißt, die maximale Ausbeute an Sonnenschein nimmt dann wieder zu. Die folgende Grafik zeigt schematisch die jeweilige Stellung der um rund 23,5 Grad zu ihrer Bahnebene geneigten Erdachse zur Sonne, der Grund für die Entstehung der Jahreszeiten: Neigt die Erde der Sonne - wie am 22. Dezember - ihre Südhalbkugel zu, erreicht diese in den Gebieten nördlich des Äquators ihre geringste Mittagshöhe über dem Horizont. Am 21. Juni, dem Tag des kalendarischen Sommeranfangs ist es dagegen genau umgekehrt: Jetzt wendet die Erde der Sonne ihre Nordhalbkugel zu, sodass sie dort am höchsten am Himmel steht.

Meteorologisch beginnt der Winter schon am 1. Dezember, denn für die Meteorologen war es vor allem zum Beginn ihrer Wissenschaft aus statistischen Gründen einfacher immer drei ganze Monate einer Jahreszeit zuzuordnen.

ABCDEF
GHIJKL
MNOPQR
STUVWX
YZ A bis Z
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