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Freitag, 13.12.2019

Höhepunkt der Geminiden

Viele Sternschnuppen zu erwarten

Der Sternschnuppenschwarm der Geminiden erreicht am Wochenende seinen Höhepunkt. Astronomen erwarten bis zu 120 Meteore pro Stunde. Wo das Wetter mitspielt, dürften trotz störenden Mondlichts einige helle Feuerkugeln zu sehen sein.

Anders als bei den Perseiden im August wird die Beobachtung der Geminiden-Sternschnuppen hierzulande meistens vom Wetter beeinträchtigt. Bildquelle: NASA

Ursprung der regelmäßig Mitte Dezember wiederkehrenden Geminiden ist der rund sechs Kilometer große Asteroid Phaeton. Er verliert ähnlich wie Kometen Gase und Staub, wenn er den sonnennächsten Abschnitt seiner Bahn durchläuft, und hinterlässt daher eine breite Staubfahne im All. Jahr für Jahr Mitte Dezember kreuzt dann die Erde diese Staubfahne. Treffen die Partikel auf die Erdatmosphäre, verglühen sie durch die Reibungshitze und malen dabei hell aufleuchtende Lichtspuren in den Himmel.

Im Lauf der vergangenen Jahrzehnte hat sich der Schwarm der Geminiden zum ergiebigsten Sternschnuppenschwarm des Jahres entwickelt. Rund um sein Maximum, das für Sonntagmittag um 13 Uhr berechnet wird, können stündlich bis zu 120 Meteore fallen. Dies ist deutlich mehr als etwa beim berühmtesten Sternschnuppenschwarm, den Perseiden im August. Ungünstige Wetterverhältnisse erschweren die Beobachtung im Dezember jedoch oftmals erheblich und in diesem Jahr kommt auch noch das störende Licht des noch Beinahe-Vollmonds hinzu.

Anders als in der Nacht zum Samstag haben die Wolken in der Nacht zum Sonntag zunächst größere Lücken. Im Verlauf ziehen allerdings von Südwesten her neue Regenwolken auf.

Trotzdem stehen die Chancen in der Nacht zum Sonntag recht gut, denn im Vorfeld einer von Westen aufziehenden, neuen Wetterfront tun sich zumindest gebietsweise noch größere Beobachtungsfenster auf. Und weil die Geminiden aus einer Himmelsregion ausstrahlen, die schon abends über dem Horizont steht, gehört nur noch ein wenig Glück dazu, um die eine oder andere Sternschnuppe zu erhaschen.

(Ein Bericht von Jürgen Vollmer aus der WetterOnline Redaktion)

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