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Samstag, 16.12.2017

Im Flachland wohl meist grün

Trend fürs Wetter an Weihnachten

Der Weihnachtsmann muss wohl auch in diesem Jahr den Schlitten gegen ein anderes Verkehrsmittel tauschen. Im höheren Bergland stehen die Chancen auf ein weißes Fest am besten. Ein Tief könnte aber noch für Überraschungen sorgen.

In der Vorweihnachtswoche wird es merklich milder. Der bis dahin in den Mittelgebirgen gefallene Schnee taut dann etwas. Derweil schiebt sich der Keil eines Azorenhochs bis nach Mitteleuropa vor, sodass es insgesamt ruhiger wird. Bei einem Mix aus Sonne und Hochnebel bleibt es fast überall trocken. Kurz vor Heiligabend kann es spannend werden: Nach jetzigem Stand rauscht ein Tief von Norden her Richtung Balkan und zapft Polarluft an. Nach diesem Szenario könnte es zumindest für den Osten und Südosten Deutschlands für Flockenwirbel reichen.

In den Alpen sowie in den östlichen und südlichen Mittelgebirgen liegt derzeit viel Schnee. Daher ist dort die Wahrscheinlichkeit für Weiße Weihnachten in diesem Jahr größer als sonst. Im Flachland liegt sie dagegen nur im statistischen Mittel.

Ob sich der Schnee jedoch länger halten kann, bleibt noch abzuwarten. Ansonsten sieht es im Flachland dafür zu mild aus. Die besten Chancen auf Weiße Weihnachten hat man im höheren Bergland. Aktuell liegen dort verbreitet 10 bis 40 Zentimeter Schnee. Im Oberharz, Bayerischen Wald, Hochschwarzwald und in den Alpen sind sogar teils mehr als ein halber Meter Schnee zu finden.

Im Flachland sieht es eher nach grünen Weihnachten aus. Bild: dpa

Sollte das Tief samt Polarluft jedoch weit an uns vorbei ziehen, könnte es im Bergland tauen. Der weitere Verlauf für die Festtage ist noch unsicher. Tendenziell sieht es nasskalt aus. Derzeit ausschließen kann man nur extreme Varianten wie ein äußerst mildes Weihnachtsfest und auch ein landesweit tief verschneites. Dazwischen ist vom Wetter her noch sehr viel möglich.

Das letzte Mal landesweit Weiße Weihnachten auch im Flachland gab es im Jahre 2010. Damals lagen verbreitet Rekordschneehöhen und der Verkehr brach stellenweise komplett zusammen. Rein statistisch gibt es hierzulande nur alle 20 bis 30 Jahre an Heiligabend überall Schnee.

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