Wetternews
Sonne und Gewitter zur Wahl
Wetter am Sonntag zweigeteilt
Im Südwesten braucht man für den Weg zur Wahl den Regenschirm. Späten Wählern am Nachmittag droht von Nordrhein-Westfalen über Hessen bis nach Franken sogar ein Donnerwetter. Im Rest des Landes kann man dagegen den Wahlgang mit dem Besuch bei der Eisdiele verbinden.
Am Wahlsonntag ziehen bereits am Vormittag von Frankreich her dichtere Wolken mit ersten Schauern und Gewittern in den Südwesten. "Schönwetterwähler" sollten also besser früh los. Im Tagesverlauf kommen die Regengüsse mit Blitz und Donner weiter nordostwärts voran. Am frühen Nachmittag erreichen sie etwa eine Linie Aachen - Stuttgart. Bis zum Abend wird es dann auch vom südlichen Niedersachsen bis nach Thüringen, Franken und Schwaben teils nass.
Dabei kommen besonders nachmittags stellenweise 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit zusammen, wodurch kleinräumige Überflutungen von Kellern und Straßenabschnitten nicht ausgeschlossen sind. Wie immer bei solchen Wetterlagen trifft es längst nicht jeden Ort, regional bleibt es auch komplett trocken.
Im Norden und Osten bleibt es dagegen nach Nebelauflösung den ganzen Tag sonnig und trocken. Auch in Berlin steht ein sonniger Wahltag an. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 Grad an der Ostsee und spätsommerlichen 26 Grad in Nürnberg. Im Südwesten bleibt es nach den Regengüssen feuchtwarm, da es sich beim Wetterumschwung nicht um eine Kaltfront handelt.
(Ein Bericht von Denis Möller aus der WetterOnline-Redaktion)