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Montag, 16.09.2019

Kaum Regen in Sicht

Trockenheit weiterhin groß

Nach einem trockenen Sommer 2019 ist auch der September bislang vielerorts niederschlagsarm. Nur regional gab es häufiger kräftige Regengüsse. Auch in der nächsten Zeit ändert sich daran wenig.

In weiten Teilen der Nordhälfte herrscht beim Gesamtboden eine außergewöhnliche Dürre. Aber auch fast in allen anderen Landesteilen ist der Boden trockener als im Mittel. Bild: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Die seit letztem Jahr mehr oder weniger anhaltende Trockenheit hat sich auch im September fortgesetzt. Zwar kamen im Landesmittel bisher etwa 50 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags zusammen, regional sind die Unterschiede allerdings groß. Besonders trocken war es dabei an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen sowie im nordwestlichen Bayern. Auch in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wurde es nur selten nass. In Markt Bibart bei Würzburg gab es in diesem Monat bislang sogar keinen Tropfen Regen.

Deutlich feuchter war es dagegen entlang der Küsten von Nord- und Ostsee und von den Alpen über den Bayerischen Wald bis ins Erzgebirge. In Weesby an der dänischen Grenze kam mit über 150 Liter Regen pro Quadratmeter bisher fast doppelt so viel zusammen wie sonst üblich. Die Böden konnten ihr Feuchtigkeitsdefizit aber nur regional etwas verbessern. In großen Teilen der Nordhälfte und im Osten leidet der Gesamtboden (im Mittel 1,8 Meter mächtig) unter einer außergewöhnlichen Dürre.

Nach den neuesten Berechnungen der Wettermodelle bleibt es bis zum Wochenende Richtung Südwesten komplett trocken.

In den obersten Zentimetern der Böden sieht es in den Regionen, die in den ersten zwei Septemberwochen ausreichend Regen gesehen haben, etwas besser aus. Allerdings ist nach derzeitigem Stand kaum Regen in Sicht. Schauer sind auch im weiteren Verlauf der Woche selten, regional bleibt es wohl auch komplett trocken.

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