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WetterNews - Ticker

15:55
21. Januar 2024

Feuerkugel mit Ansage
Asteroid verglüht am Himmel über Berlin

Eine kleiner Asteroid ist in der Nacht zum Sonntag am Himmel knapp westlich von Berlin verglüht. Der Himmelskörper war erst kurz zuvor entdeckt und seine Kollision mit der Erde exakt vorausberechnet worden.

Eine sogenannte Feuerkugel ist Sonntag früh über dem Norden Deutschlands verglüht. Das zugehörige nur etwa ein Meter große Asteroidenbruchstück war erst drei Stunden zuvor entdeckt und Ort und Zeitpunkt seines Eintritts in die Erdatmosphäre auf die Minute genau vorhergesagt worden.

Den Berechnungen zufolge sollte der Gesteinsbrocken aus dem All um 01:32 Uhr rund 50 Kilometer westlich von Berlin niedergehen und dabei eine gut sichtbare, helle Lichtspur am Himmel verursachen.

Gleißende Lichtspur am Himmel

Tatsächlich malte der Meteoroid fast exakt zum angekündigten Zeitpunkt eine gleißend helle Lichtspur an den Nachthimmel über Brandenburg, bevor er in mehrere Teile zerbrach. Im Video oben sieht man links neben dem Meteor den Mond. Bei den Aufhellungen oberhalb und unterhalb der Leuchtspur handelt es sich um Lichtreflexe in der Kameralinse.

Schon gewusst?

Meteoroide sind Bruchstücke von Asteroiden, die als Sternschnuppen in der Atmosphäre verglühen. Erreichen Reste von ihnen den Erdboden, spricht man von Meteoriten. Die Leuchterscheinung beim Verglühen von Sternschnuppen bezeichnet man als Meteor, besonders helle Meteore werden auch als Feuerkugeln bezeichnet.

Das nächtliche Himmelsspektakel war jedoch nicht nur in der direkten Umgebung Berlins zu sehen. Auch aus dem weiteren Umkreis wurden Sichtungen gemeldet, wie hier aus dem 150 Kilometer weit entfernten Leipzig:

Bei dem jetzt beobachteten Asteroiden handelte es sich erst um das achte Objekt, das schon vor der Kollision mit der Erde entdeckt worden war. Es wurde knapp drei Stunden um 22:48 Uhr vor Eintritt in die Erdatmosphäre von einem ungarischen Amateurastronomen erstmals gesichtet und an die International Meteor Organisation (IMO) gemeldet.

Haben Bruchstücke den Boden erreicht?

Nach zahlreichen weiteren Sichtungen wurde klar, dass das Objekt mit der Erde kollidieren würde. Kurz nach Mitternacht waren die Berechnungen der IMO sowie der NASA genau genug, um auch den Ort und den Zeitpunkt des Sturzes durch die Erdatmosphäre zu bestimmen.

Unklar ist noch, ob Bruchstücke des Objekts als Meteoriten auch den Erdboden erreicht haben. Immerhin lässt sich das potenzielle Suchgebiet für Meteoritenjäger aufgrund der zahlreichen Beobachtungsdaten gut lokalisieren. Etwaige Reste des Himmelskörpers dürften bei Nennhausen im Havelland heruntergekommen sein.

Wie Sternschnuppen entstehenMehr erfahren
15:41
21. Januar 2024

Frühblüher am Start
Immer mehr Haselpollen in der Luft

Kätzchen von HaselnIn den nächsten Wochen öffnen sich in immer mehr Regionen die ersten Kätzchen von Haselbäumen und -sträuchern. Dann werden schon Pollen freigesetzt.

Mit der milderen Luft setzen Frühblüher wie Haseln und Erlen immer mehr Blütenstaub frei. Pollenallergiker bekommen dann zunehmend Probleme.

Der Pollenflug hat schon im Dezember begonnen. In der Winterkälte hatten Allergiker jedoch ihre Ruhe. Doch das ändert sich nun. Auf die deutlich mildere Luft in der neuen Woche reagieren viele Frühblüher. Daher nimmt der Pollenflug von Haseln und Erlen langsam an Fahrt auf.

Laut TemperaturRadar werden am Mittoch Spitzenwerte um 10 Grad erreichtLaut TemperaturRadar werden am Mittwoch Spitzenwerte um 10 Grad erreicht, regional sind bis nahe 15 Grad möglich.

Bei anhaltend mildem Wetter mit Temperaturen von deutlich über 5 Grad "wachen" die Haselkätzchen nach und nach auf. Dann geben sie zunehmend ihre Pollen ab.

Auf den Blütenstaub der Haselsträucher reagieren viele Menschen allergisch. Der Pollenflug kann in der nächsten Woche regional schon mäßig ausfallen, wie beispielsweise am Rhein und seinen Nebenflüssen. Nur länger anhaltender Regen dämpft ihn merklich.

https://www.wetteronline.de/pollenvorhersageVerbreitet ist mit einem schwachen, regional sogar schon mit einem mäßigem Haselpollenflug zu rechnen.

Wie sehen Haselpollen aus, wie lange fliegen sie und welche Kreuzallergien gibt es? Das alles und noch viel mehr erfahren Sie auf unserer Gesundheitsseite:

Das sollten Sie über Haselpollen wissenMehr erfahren

Pollenflug mit dem Smartphone checken

Unterwegs verschafft die WetterOnline App einen schnellen Überblick: Durch Antippen der Pollenflug-Karte oder des entsprechenden Pollenflug-Icons in der Ortsvorhersage gelangen Sie direkt zur Detailansicht.

Diese zeigt die Konzentration aller relevanten Pollenarten für den gewählten Ort auf einer vierstufigen Skala von Grau (kein Pollenflug) über Gelb (geringer Pollenflug) und Orange (mäßiger Pollenflug) bis Rot (starker Pollenflug). Zusätzlich kann die Vorhersage für sieben Tage im Voraus abgerufen werden.

13:35
21. Januar 2024

Sturmtief IRIS am Montag
Turbulente Tage stehen an

Die neue Woche beginnt in einigen Regionen stürmisch. Örtlich sind Böen über Tempo 80 denkbar. Zur Wochenmitte folgt das nächste Sturmtief. Dann sind weite Teile des Landes betroffen.

Turbulente Tage stehen uns bevor. Über dem Ostatlantik hat sich ein Sturmtief gebildet. IRIS, so sein Name, nimmt Kurs auf Südnorwegen. Sein Sturmfeld streift zum Wochenstart den Nordwesten des Landes, wie sich auch im WindRadar-Film verfolgen lässt.

Wie entsteht ein Sturm?Mehr erfahren

Schon heute frischt der Wind merklich auf. An der Nordseeküste treten am Nachmittag Böen um 70, auf der Insel Sylt sogar um 80 Kilometer pro Stunde auf.

In der Nacht zum Montag und am Montagmorgen weht der Wind besonders von Rheinland-Pfalz über Nordrhein-Westfalen und Hessen bis an die Küsten stürmisch mit Böen zwischen 65 und 85 Kilometer pro Stunde.

Auswahl einiger Orte mit den Windspitzen am Montag, unter anderem Sylt, Hamburg, Köln

An der Nordsee sowie im Bergland sind schwere Sturmböen bis Tempo 100 denkbar, auf dem Brocken auch Orkanböen. Nach Süden hin weht der Wind mit Ausnahme der Hochlagen weniger ruppig.

Schon gewusst?

Windstärken werden auf der sogenannten Beaufortskala eingeteilt. Ab der Stufe 8 wird von stürmischem Wind gesprochen.

Bis Montagabend schwächt sich der Wind vorübergehend ab, bevor er in der Nacht zum Dienstag vor allem an der See wieder spürbar auffrischt. In Nordfriesland und an der Elbe kann es dann zu einer leichten Sturmflut kommen.

Mittwoch: Sturm in weiten Landesteilen

Zur Wochenmitte erreicht uns das nächste kräftige Tief. Dann wird es verbreitet stürmisch mit Böen um 8 bis 9 Beaufort. An den Küsten, teils auch im norddeutschen Binnenland ist mit schweren Sturmböen zu rechnen.

Am Mittwoch droht verbreitet Sturm, wie im WindRadar zu sehen ist.Am Mittwoch droht verbreitet Sturm, wie im WindRadar zu sehen ist.

Ab Mittwochvormittag sind in Schauernähe auch orkanartige Böen bis 105 Stundenkilometer möglich. Auf den Gipfeln einiger Mittelgebirge erreicht der Wind volle Orkanstärke. Erst am Mittwochabend lässt der Sturm nach.

14-Tage-Wetter: Sehr mild und nassMehr erfahren
13:11
21. Januar 2024

Kaiserwetter im Bergland
Skifahrer haben ihre Freude

Pulverschnee, stahlblauer Himmel und exzellente Fernsicht: Das Wetter zum Skifahren oder Sonne tanken in den Bergen hätte am Samstag nicht besser sein können. Doch nun stellt sich die Wetterlage um.

Am Wochenende sind Wintersportler und Ausflügler in den Mittelgebirgen und in den Alpen voll auf ihre Kosten gekommen. Besonders am Samstag herrschte traumhaftes Kaiserwetter.

Zusammen mit dem frischen Schnee ergab sich eine prächtige Winterstimmung, wie die Aufnahmen oben vom Fichtelberg im Erzgebirge zeigen. Hunderte nutzten das sonnige Wetter für einen Ausflug dorthin.

Aktuelle Schneehöhen in Ihrem SkigebietMehr erfahren

In Oberwiesenthal und am Keilberg tummelten sich Jung und Alt auf den Skipisten. An den Liften bildeten sich lange Schlangen. Auch am Sonntag war dort viel los, allerdings zogen dichte Wolkenfelder durch.

Alpen: Fernsicht über 100 Kilometer

Großer Andrang herrschte auch in den Skigebieten der Alpen. Die Fernsicht war am Samstag hervorragend. Von geeigneten Aussichtspunkten konnte man den Blick über 100 Kilometer weit in die Ferne schweifen lassen. Dies lag vor allem an der geringen Luftfeuchtigkeit in großer Höhe.

Das Video aus dem Aletschgebiet im Wallis zeigt die atemberaubende winterliche Bergwelt:

An den Messstationen auf den Berggipfeln wurde meist eine relative Luftfeuchtigkeit von unter 20, teilweise sogar unter 10 Prozent gemessen. Zudem war die Luft fast staubfrei und es wehte kein Wind, was ebenfalls zur guten Sicht beitrug.

Ein Sturmtief beendet bis zum Wochenbeginn auch in den Alpen das Kaiserwetter. Dazu setzt bis in höhere Lagen Tauwetter ein.

Bilder des Winterzaubers zeigen wir auch in der Fotostrecke:

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In vielen Regionen konnten wir uns am Freitag und Samstag über sonniges Wetter freuen. Vielerorts liegt sogar eine dicke Schneedecke, wie hier im nordhessischen Udenhausen. - © Heinz-D. Fleck
12:06
21. Januar 2024

14-Tage-Wetter
In der neuen Woche alles anders

Tauwetter setzt sein: Die Höchstwerte liegen am Mittwoch verbreitet um und über 10 Grad. Tauwetter setzt ein: Die Höchstwerte liegen am Mittwoch verbreitet um und über 10 Grad.

In der neuen Wetterwoche ändert sich alles. Es wird mild, regnerisch und stürmisch. Dem Schnee geht es damit an den Kragen. Erst zum Wochenende beruhigt sich das Wetter wieder.

Die Temperaturen steigen im Wochenverlauf verbreitet auf Höchstwerte um 10 Grad. Von Frost ist vorerst keine Spur. Dazu gibt es immer wieder Schauer und der Wind frischt stürmisch auf. Diese Kombination lässt den Schnee schmelzen. Durch Schmelzwasser und Regen steigen die Pegel vieler Flüsse wahrscheinlich an.

Am Mittwoch steht im ganzen Land Sturm auf dem Programm. Das WindRadar zeigt die möglichen Windgeschwindigkeiten.

Turbulente Tage stehen anMehr erfahren

Am Donnerstag setzt sich vorübergehend hoher Luftdruck durch und das Wetter beruhigt sich deutlich. Regenfälle beschränken sich auf den äußersten Osten Deutschlands. Es bleibt windig, aber nicht mehr so windig wie am Vortag. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 4 Grad an der Ostsee und 8 Grad im Schwarzwald.

Anschließend macht sich noch ein weiteres Tief in Deutschland bemerkbar. Am Freitag wird es damit im Westen zunächst milder. Entlang der Kaltfront des Tiefs sinken die Temperaturen aber schon wieder und es regnet.

Hochdruckwetter zum Wochenende

Daher liegen die Höchstwerte am Wochenende zwischen 5 und 10 Grad, nur nachts sinken die Temperaturen auf Werte um den Gefrierpunkt.

Über Deutschland und Mitteleuropa baut sich ein stabiles Hoch auf. Tiefdruckgebiete haben bis zum Monatsende kaum eine Chance.

Richtung Monatsende etabliert sich wahrscheinlich eine stabile Hochdruckwetterlage.Richtung Monatsende etabliert sich wahrscheinlich eine stabile Hochdruckwetterlage.

Hoher Luftdruck ist jedoch keine Garantie für Sonnenschein im Winter. Im Hochdruckgebiet kann sich eine sogenannte Inversion bilden. Darunter halten sich dann zähe, flache Stratuswolken oder Hochnebel. So stellt sich gegen Monatsende trockenes Wetter mit einem Mix aus Sonne, Wolken und Nebel ein.

Neues Tief erst zum Monatswechsel?

Wie lange sich das Hoch wetterbestimmend über Deutschland halten kann, ist noch unsicher. Derzeit berechnen die Wettermodelle zwar immer wieder Tiefausläufer, die von Norden her mit ihren Wetterfronten versuchen, auf uns überzugreifen, doch meist prallen diese am Hoch ab.

Es besteht aber die Möglichkeit, dass sich doch mal ein Tief durchsetzt und uns wechselhaftes Wetter bringt. Ob Schnee und Frost damit auch wieder zum Thema werden, bleibt abzuwarten.

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