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WetterNews - Ticker

19:21
8. Februar 2023

Neuer Rekord aus den USA
Stratosphäre zum Greifen nah

Auf einem Berg in den USA ist es zu einem seltenen Ereignis gekommen. Die unter normalen Umständen unerreichbare Stratosphäre sank auf den Gipfel herab. Daraus resultierend wurde auch ein neuer Rekord aufgestellt.

So etwas sehen auch wir Meteorologen nicht jeden Tag: Die Stratosphäre ist auf dem Mount Washington im US-Bundesstaat New Hampshire knapp unter den Gipfel gesunken. Um zu verstehen, was daran so besonders ist, müssen wir uns anschauen, wie unsere Atmosphäre aufgebaut ist.

Die unterste Schicht in der Atmosphäre ist die Troposphäre, in der sich auch unser Wetter abspielt. Sie erstreckt üblicherweise vom Erdboden bis in eine Höhe von 7 bis 17 Kilometern. Darüber liegt die Stratosphäre.

Die Atmosphäre ist in verschiedenen Schichten aufgebaut. Man spricht auch vom Stockwerkaufbau.Die Atmosphäre ist in verschiedenen Schichten aufgebaut. Man spricht auch vom Stockwerkaufbau.

Die Grenze zwischen Stratosphäre und Troposphäre befindet sich an den Polen in etwa 5 bis 7 Kilometern Höhe und liegt damit deutlich niedriger als am Äquator. Das beruht vereinfacht gesagt darauf, dass kalte Luft sich zusammenzieht, während sich warme Luft ausdehnt.

Aufgrund einer besonderen Wetterkonstellation am 4. Februar fielen die Temperaturen um den Mount Washington deutlich. Die Luft zog sich somit stark zusammen, was ein extremes Absinken der Grenze zur Stratosphäre zur Folge hatte. Messungen zeigten, dass sie dadurch knapp unter dem Gipfel des Mount Washington lag, der etwa 1900 Meter hoch ist.

Neuer Windchill-Temperaturrekord

Die besonderen Wetterbedingungen auf dem Gipfel des Mount Washingtonführten zudem dazu, dass in den USA ein neuer Rekord der Windchill-Temperatur aufgestellt wurde. Als diese wird die gefühlte Temperatur bezeichnet, die sich aus der Windgeschwindigkeit und der Lufttemperatur errechnen lässt. Der Bestmarke liegt bei minus 78,3 Grad.

So entsteht WindLesen Sie auch
17:06
8. Februar 2023

Pollenflug mit Folgen
Plötzlich allergisch gegen Obst?

Kreuzallergie bei Haselpollen - Hand schiebt Obstschale wegJeder Pollen- und Hausstauballergiker sollte an Kreuzreaktionen denken. Dazu gehören auch Nahrungsmittelallergien, die sich bei vielen Menschen entwickeln können.

Eine allergische Reaktion auf bestimmte Pollenarten kann mit verschiedenen Kreuzreaktionen einhergehen. In diesen Wochen machen Hasel- und Erlenpollen vielen Heuschnupfen-Geplagten zu schaffen.

Pollen können bei Allergikern viele verschiedene Symptome und Beschwerden hervorrufen. Außerdem gibt es einen Zusammenhang zwischen Nahrungsmittel- und Pollenallergie. So sollten Betroffene beim Essen von bestimmten Obstsorten vorsichtig sein, denn dies kann Bläschen und Juckreiz im Mund auslösen.

Zu jeder Pollenallergie gibt es bestimmte Kreuzallergien. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Gesundheitsratgeber:

Welche Kreuzallergien gibt es?Lesen Sie auch

Wer auf Hasel- und Erlenpollen allergisch reagiert, sollte unter anderem beim Verzehr von Äpfeln, Birnen, Mandeln, Feigen oder Tomaten aufpassen, denn diese Lebensmittel können für Kreuzallergien verantwortlich sein.

10 Tipps für Pollenallergiker finden Sie hier:

1/10
Mit einer Pollenallergie ist nicht zu spaßen: Bei 30 Prozent der Pollenallergiker wird aus einem harmlosen Heuschnupfen im Laufe der Jahre ein chronisches Asthma. Deshalb sollte man lieber vom Arzt die Allergie bestimmen lassen und mögliche Therapien absprechen.
15:02
8. Februar 2023

Wetter ist nicht Klima
Kälte und Schnee trotz Klimawandel

Schneebedeckte Landschaft in tief stehendem SonnenscheinKalte Winter mit Schnee und Eis sind auch in Zeiten des Klimawandels möglich.

Schnee und strenger Frost: Kaltes Wetter steht nicht im Widerspruch zum Klimawandel. Ganz im Gegenteil: Der Klimawandel könnte in anderen Ländern sogar zur mehr davon führen.

Eine Schneeflocke macht noch keinen Winter – genau so widerlegen ein paar mehr Schneeflocken nicht den Klimawandel. Wetter ist nicht mit Klima gleichzusetzen.

Auch in Zukunft wird es immer wieder über kurze Zeiträume kalt sein, aber langfristig erwärmt sich das Klima trotzdem.

Kältewellen wird es besonders in unseren Breiten immer geben, sie werden eben nur deutlich seltener und wahrscheinlich auch weniger ausgeprägt ausfallen. So hat sich beispielsweise die Anzahl der Tage mit Dauerfrost in Deutschland in den vergangenen 30 Jahren von etwa 20 auf 10 Tage im Jahr halbiert.

Starke Schneefälle können regional sogar zunehmen

Der Zusammenhang zwischen Schnee und dem Klimawandel ist allerdings nicht ganz so einfach herzustellen. In Deutschland sind die Winter etwa seit den 1970er-Jahren immer schneeärmer geworden. In anderen Regionen der Erde, wie zum Beispiel in Teilen der USA, hat es jedoch mehr geschneit.

Ein Grund dafür kann paradoxerweise die wärmere Atmosphäre sein: Pro ein Grad Erwärmung kann die Luft etwa sieben Prozent mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Im Sommer sorgt das für mehr Starkregen, im Winter kann es bei passenden Bedingungen aber auch mehr Schnee bedeuten.

Kältewelle USA: Häuser frieren einMehr erfahren

Besonders in Nordamerika gab es in jüngster Vergangenheit häufig intensive Kältewellen. Hierbei könnte der veränderte Verlauf des Jetstream, des Starkwindbandes in etwa 10 Kilometer Höhe, eine Rolle spielen. Es wurde häufig ein starkes Mäandrieren des Jetstream beobachtet, welches ein Vordringen sehr kalter Luft polaren Ursprungs weit nach Süden zur Folge hat.

Früher „normale“ Winter kommen uns jetzt kalt vor

Verglichen mit dem Klimamittel von 1961 bis 1990 waren alle Winter der vergangenen zehn Jahre in Deutschland überdurchschnittlich mild – in den Wintern 2015/16 und 2019/20 lag die Temperatur sogar mehr als drei Grad über dem Mittel.

Stand jetzt liegt die durchschnittliche Temperatur in diesem Winter etwa 2,6 Grad über dem langjährigen Klimamittel. Stand jetzt liegt die durchschnittliche Temperatur in diesem Winter etwa 2,6 Grad über dem langjährigen Klimamittel.

Auch der diesjährige Winter fügt sich trotz Kältephasen mit einer aktuellen Abweichung von plus 2,6 Grad in die Reihe milder Winter ein. Somit hat sich schon ein gewisser Gewöhnungseffekt an das neue Klima eingestellt.

Kalte Phasen sind in der Regel nicht mehr ganz so kalt wie noch vor 30 Jahren. Sehr milde Phasen werden hingegen häufiger und dauern länger an. Der globale Erwärmungstrend schließt dennoch mitnichten regional kalte und schneereiche Winter aus.

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Seit Jahren streiten Politiker aus aller Welt um den richtigen Umgang mit der globalen Erwärmung. Dabei ist Klimaschutz eigentlich ganz einfach. Hier sind zehn einfache Tipps, die jeder sofort umsetzen kann.
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12:42
8. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Erster Frühlingshauch kündigt sich an

Karte mit den möglichen Höchstwerten bis fast 15 Grad für nächste WocheIn der nächsten Woche macht sich mildere Luft auf den Weg zu uns. Die Temperaturen erreichen dann wahrscheinlich vielerorts zweistellige Plusgrade.

Noch ist es nachts frostig und tagsüber sonnig. Die Sonne versteckt sich jedoch bald schon wieder. Dafür nimmt in der kommenden Woche deutlich mildere Luft Anlauf. Mit etwas Glück wird es erneut freundlicher.

Unter hohem Luftdruck geht es mit Nachtfrost und tagsüber einigen Plusgraden auch in den Donnerstag. Dazu scheint die Sonne in weiten Landesteilen nochmals von früh bis spät. Lediglich in Nordseenähe ziehen bereits erste, dichtere Wolken auf. Sie bringen allerdings so gut wie keinen Regen.

Dafür wird die Nacht zum Freitag im Nordwesten deutlich milder, sonst erneut frostig. Tagsüber tendieren bei recht ausgeglichenen 4 bis 8 Grad die Sonnenanteile von den Küsten bis in die Landesmitte schon gegen Null. Ein paar Tropfen gibt es - wenn überhaupt - nur vereinzelt.

Reisetipps für jede JahreszeitMehr erfahren

Am Wochenende verdecken wohl fast landesweit dichte Wolken die Sonne. Lediglich vom Schwarzwald bis zum Alpenrand sieht es freundlicher aus. Mit den Wolken nimmt die Nachtfrostgefahr deutlich ab und auch an den Tagen wird es bereits milder. Die Höchstwerte reichen von etwa 5 bis 10 Grad.

Graue Wolken über einem SeeDas graue Wetter nehmen wir wahrscheinlich auch mit ins Wochenende. Nur regional gibt es Chancen auf Sonne.

In der nächsten Woche liegen wir weiterhin im Bereich eines umfangreichen Hochdruckgebietes mit überwiegend trockenem Wetter. Weil sich der Schwerpunkt des Hochs allerdings verschiebt, wird aus Südwesteuropa erstmals ein Hauch Frühlingsluft zu uns gelenkt.

Frühlingsgefühle zum Valentinstag?

Die milde Luft erreicht Deutschland voraussichtlich pünktlich zum Valentinstag und lässt die Temperaturen insbesondere entlang des Rheins als erstes über die 10-Grad-Marke steigen. Außerdem kommt die Sonne wahrscheinlich auch an den Folgetagen wieder mehr zum Zuge, sodass es sich regional bereits frühlingshaft anfühlen kann.

Ob die milde Phase anschließend anhält oder es bereits wieder etwas abkühlt, bleibt derzeit noch abzuwarten. Ziemlich sicher erscheint dagegen, dass es nach wie vor meist trocken bleibt. Nennenswerter Niederschlag ist bis auf Weiteres nicht in Sicht.

10:50
8. Februar 2023

Für den Valentinstag
10 märchenhafte Orte in Deutschland

Blick auf die runde Rakotzbrücke

In nicht mal einer Woche ist Valentinstag. Wie wäre es anstelle von Rosen und Geschenken mit einem romantischen Ausflug?

Wir haben hier 10 märchenhafte Orte in Deutschland zusammengestellt, die an diesem besonderen Tag einen Besuch wert sind:

Top 10: Romantische Orte in DeutschlandMehr erfahren
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