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Dunst - Wetterlexikon

Dunst

Unter Dunst versteht man eine Trübung der Atmosphäre, die insbesondere feine Wassertröpfchen und Aerosole oder andere feine Partikel hervorrufen. Dabei beträgt die Sichtweite zwischen 1 und 8 Kilometer.

Dunst entsteht häufig bei windschwachen Hochdruckwetterlagen, vor allem dann wenn sich eine Inversion ausbildet. In Großstädten führt die Emission von Rauch, Verkehrs- und Industrieabgasen dazu, dass sich eine Dunstglocke über die Ballungsräume legt. Dunst entsteht in der Regel durch Kondensation oder durch das Anfrieren des Wasserdampfes an in der Luft befindlichen Aerosolpartikeln. Die dabei entstehenden Wassertröpfchen streuen und dämpfen dann das einfallende Sonnenlicht. Meist wird dies als milchigweißer bis schmutziggelber Schleier am Himmel wahrgenommen. Daher erscheinen Sichtziele in der Ferne diffus.

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