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Unwetter im Rückblick

Samstag, 12.11.2016

Norden: Kälterekorde im November

Dauerfrost so früh wie selten

So früh wie seit Jahrzehnten nicht mehr hat es in Teilen Norddeutschlands Dauerfrost gegeben. Tiefstwerte bis minus 9 Grad stellten zudem Kälterekorde auf.

Verreifte Bäume und Felder am klirrend kalten Novembermorgen in Grußendorf-Sassenburg nördlich von Wolfsburg in Niedersachsen. Bild: Ole Susemihl

In Norddeutschland herrschten am 12. November 2016 verbreitet tiefwinterliche Verhältnisse. Nach einer klirrend kalten Nacht blieben die Temperaturen auch tagsüber verbreitet im Frostbereich. Damit gab es den ersten sogenannten Eistag der Saison, so früh wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In Hamburg muss man beispielsweise bis ins Jahr 1980 zurückblättern, um einen noch früheren ersten Eistag zu finden. Auch in Ostdeutschland gab es vor allem rund ums Erzgebirge verbreitet Dauerfrost.

Die Höchstwerte vom 12. November: Im Norden und Osten blieben die Temperaturen vielerorts ganztägig im Frostbereich.

Zuvor war schon die Nacht sehr kalt gewesen. Bei klarem Himmel und wenig Wind gab es verbreitet Frost von unter minus 5 Grad. Am kältesten war es im mecklenburgischen Boizenburg an der Elbe mit minus 9 Grad. Dort wurde damit sogar ein 51 Jahre alter Kälterekord für Mitte November gebrochen. Neben klarem Himmel, Windstille und trocken-kalter Polarluft begünstigte dort eine Schneedecke die schnelle und starke nächtliche Abkühlung. Auch mittags war es mit minus 5 Grad noch rekordverdächtig kalt, weil dichter Nebel die Kälte konservierte.

Die Tiefstwerte vom 12. November: In Norddeutschland war es flächendeckend sehr kalt für die Jahreszeit. In Boizenburg an der Elbe wurde mit minus 9 Grad sogar ein über 50 Jahre alter Kälterekord geknackt.

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