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Samstag, 06.02.2016

Einige Gebäude stürzten ein

Schneechaos vor zehn Jahren

Sehr ergiebige Schneefälle haben im Februar 2006 Teile Ostbayerns ins Chaos gestürzt. Mehrere Landkreise in Niederbayern und der Oberpfalz riefen dabei sogar Katastrophenalarm aus.

In den Bayerischen Alpen türmte sich der Schnee durch Verwehungen bis zu drei Meter hoch auf. Bild: Matthias Binder

Große Teile Ostbayerns versanken ab dem 7. Februar 2006 in den Schneemassen. Örtlich türmte sich der Schnee 1,20 bis 1,60 Meter hoch auf und lastete tonnenschwer auf Dächern. Viele Schulen, Kindergärten, Supermärkte und andere Gebäude blieben daher geschlossen. Mehr als 3000 Helfer von Feuerwehren, der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk und dem Roten Kreuz waren mit Räumungsarbeiten Tag und Nacht im Einsatz. Einige Gebäude stürzten jedoch ein, wie zum Beispiel in Deggendorf, wo zwei Lagerhäuser den Schneemassen nicht Stand hielten.

Auch auf den Dächern wuchsen die enormen Schneelasten bedrohlich an. Selbst die Bundeswehr unterstützte die Schneeräumarbeiten. Bild: www.schoen-waldthurn.de

Die Krisenstäbe fürchteten weitere Gebäudeeinstürze, da durch "Staueffekte" mit dem kräftigem Nordwestwind im Bayerischen Wald und auch in den Alpen immer mehr Schnee zusammenkam. In Inzell wurde das Dach eines Einfamilienhauses teilweise eingedrückt, im Raum Passau waren zwei Möbelhäuser und ein Ersatzteillager eines Autokonzerns gefährdet.

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