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Donnerstag, 21.05.2015

Leichtes Hochwasser in Südbayern

Pegel steigen nur noch wenig an

Die Regenfälle im Süden Bayerns haben an einigen Flüssen zu Hochwasser geführt. Da die Niederschläge in den Alpen als Schnee gefallen sind, ist eine deutliche Verschärfung der Lage aber nicht zu befürchten.

Die Isar bei München: Streckenweise ist der Fluss über die Ufer getreten und hat Spazier- und Fahrradwege überschwemmt. Bild: Wasserwirtschaftsamt München

In München ist die Isar stellenweise über die Ufer getreten. Wiesen und Auen sind überschwemmt, auch Fahrradwege stehen teils unter Wasser. Der Pegel in der bayerischen Landeshauptstadt erreichte kurzzeitig 2,75 Meter. Dort und in Landshut wurde die Hochwassermeldestufe 1 erreicht. Wahrscheinlich verschärft sich die Lage aber nicht mehr nennenswert, weil der Regen insgesamt allmählich nachlässt. Zudem ist er in den höheren Lagen vielfach als Schnee gefallen, sodass das Wasser nicht auf einmal abfließt.

Treibgut in der Isar: Am Oberlauf des Flusses abgerissene Äste, manchmal aber auch ganze Bäume, schwimmen in den vom Kalk aus den Bergen getrübten Fluten.

Binnen zwei Tagen kamen im Süden Bayerns 40 bis 80 Liter, am Alpenrand sogar teils über 100 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Dort ist neben einigen kleineren Flüssen vor allem der Pegel des Tegernsees derzeit erhöht, da auch die Zuflüsse des oberbayerischen Sees Hochwasser führen. Es wird damit gerechnet, dass sich die Lage in Südbayern bis zu den Pfingstfeiertagen nur zögernd entspannt, da die Regenfälle direkt am Alpenrand noch weiter anhalten.

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