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Wetternews

Montag, 29.08.2016

Regional nach wie vor trocken

Waldbrandgefahr weiterhin hoch

Trotz der Gewitter vom Wochenende herrscht in vielen Regionen weiterhin große Waldbrandgefahr. Der Grund: Die Regengüsse waren regional begrenzt, vielerorts ist es sogar komplett trocken geblieben.

Vor allem im östlichen Deutschland gilt immer noch die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe. In einigen Regionen dort hat es seit Wochen nicht mehr nennenswert geregnet.

Besonders angespannt ist die Lage im Süden Brandenburgs, in Teilen Sachsens sowie im östlichen Sachsen-Anhalt, wo derzeit die höchste Gefahrenstufe herrscht. Aber auch in vielen Regionen Süddeutschlands hat es in den letzten Wochen nur wenig geregnet. Vor allem im Norden Bayerns und Baden-Württembergs sowie in Teilen Rheinhessens und der Vorderpfalz gilt daher die zweithöchste Gefahrenstufe. Ähnlich sieht es mit der Feuergefahr auf Wiesengelände sowie auf abgeernteten Feldern aus. Auch dort gilt derzeit die zweithöchste Gefahrenstufe.

Vorsicht mit offenem Feuer im Wald: In dürrem Unterholz reicht oft schon ein einziger Funke aus, um einen gefährlichen Waldbrand zu entfachen. Bild: dpa

Auch zum Monatswechsel ist kaum Entspannung in Sicht, ganz im Gegenteil: Ein neues Hoch sorgt fast überall für sonniges und erneut warmes Spätsommerwetter. Zwar ist die Zeit der ganz großen Hitze vorbei, doch der regionale Mangel an nennenswerten Niederschlägen verschärft die Trockenheit weiter. Daher kann in einigen Gebieten fast schon von einer Dürre gesprochen werden. Rauchen und offenes Feuer im Wald oder auf vertrocknetem Grasland sollte daher unbedingt unterlassen werden, abgesehen davon, dass derlei ohnehin streng verboten ist.

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