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Freitag, 13.12.2013

Es regnet Sternschnuppen

Höhepunkt der Geminiden

In der Nacht zum Samstag erreichen die hellsten Sternschnuppenschauer des Jahres ihren Höhepunkt: Die Geminiden. Nur das Wetter spielt nicht überall mit.

Bekannter als die Geminiden sind die sommerlichen Perseiden, die hier zu sehen sind. Die aktuellen Geminiden sind jedoch um einiges intensiver. Bildquelle: dpa

Die Geminiden gehören zu den attraktivsten Sternschnuppenschauern des Jahres. Der Meteorstrom bringt zum einen sehr langsame und zum anderen sehr helle Sternschnuppen hervor. Sie huschen Mitte Dezember über den Himmel, wenn die Erde die Umlaufbahn des Asteroiden "Phaeton" kreuzt. Beobachten kann man die Geminiden vom 7. bis zum 17. Dezember, das Maximum wird jedoch diesen Samstag kurz vor Sonnenaufgang erreicht.

Zu sehen sind die Sternschnuppen im Sternbild Zwillinge, lateinisch "Gemini". Dieses befindet sich am frühen Abend im Nordosten über dem Horizont, wandert dann über das Firmament nach Norden und geht am Morgen im Westen unter. Die beste Beobachtungszeit ist zwischen 21 und 6 Uhr. Dann sind bis zu 120 Sternschnuppen in der Stunde sichtbar, zumindest theoretisch.

Die Vorhersage für die Nacht zum Samstag zeigt einen Wechsel aus klarem und bewölktem Himmel, teilweise auf engstem Raum. Eine "Sternschnuppengarantie" gibt es nur auf den Bergen.

Leider bildet sich ähnlich wie in den Vornächten vielerorts Nebel. Am ehesten klar bleibt es in einem Streifen von Nordrhein-Westfalen bis nach Sachsen-Anhalt. Auch im Südwesten und am Alpenrand bestehen durchaus gute Chancen, einen Blick auf die Sternschnuppen zu erhaschen. Am sichersten ist ein Ausflug in die Berge, wo sich schon ab etwa 600 bis 700 Meter Höhe ein schöner Blick über das Nebelmeer und auf die Sternschnuppen bietet.

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