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WetterNews - Ticker

19:21
6. Dezember 2022

Nasskalt mit mehr Sonne
Höhenkaltluft am Mittwoch

Die Karte zeigt die Temperaturen in rund 5500 Meter Höhe. Die Höhenkaltluft lässt sich an den blauen Farben erkennen.Die Karte zeigt die Temperaturen in rund 5500 Meter Höhe. Die Höhenkaltluft lässt sich an den blauen Farben erkennen.

Zur Wochenmitte gelangt sogenannte Höhenkaltluft nach Deutschland. Das hat verschiedene Auswirkungen auf unser Wetter.

Das nasskalte Wetter setzt sich am Mittwoch fort. Es wird sogar noch ungemütlicher, denn die Luft fühlt sich durch einen frischen bis starken Wind deutlich kälter an. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 2 und 5 Grad. Dazu gibt es vor allem entlang der Ostsee sowie in der Landesmitte kräftige Schauer.

Örtlich fällt Schnee, Schneeregen, Regen oder Graupel. Das Aprilwetter im Dezember hat aber auch etwas Gutes, denn die Sonne kommt nach langer Zeit wieder etwas mehr zum Vorschein. Von nahezu 0 Stunden Sonnenschein in den vergangenen Tagen werden nun gebietsweise 1 bis 3, in Schleswig-Holstein sogar bis zu 6 Sonnenstunden erreicht.

Höhenkaltluft als Ursache

Das nasskalte und unbeständige Wetter haben wir Höhenkaltluft zu verdanken. Diese macht sich am Mittwoch sich vor allem im Norden sowie in der Landesmitte bemerkbar. Als Höhenkaltluft wird sehr kalte Luft in rund 5500 Meter Höhe im Vergleich zur Umgebung bezeichnet. Bei uns werden in der Höhe teils Temperaturen unter minus 30 Grad erreicht.

Die WetterRadar-Vorhersage zeigt für Mittwoch einige Schauer, aber auch Wolkenlücken mit Sonnenschein an.Die WetterRadar-Vorhersage zeigt für Mittwoch einige Schauer, aber auch Wolkenlücken mit Sonnenschein an.

Die Temperaturunterschiede zwischen dem Erdboden und 5500 Meter sind dementsprechend groß. Diese Unterschiede zwischen "unten und oben" sorgen dafür, dass kräftige Schauer entstehen können.

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17:34
6. Dezember 2022

Gesundheitstipp des Tages
Drei Übungen zum Training für Zuhause

Home Workout: Fit bleiben kann man auch von zu Hause aus.

Die Kniebeuge stimuliert die Bauch-, Beine- und Gesäßmuskulatur. Dabei stehen die Füße in Schulterbreite, der Rücken ist gerade und das Körpergewicht lastet gleichmäßig auf beiden Füßen. Dann beugt man die Knie und bringt den Po so weit wie möglich in Richtung Boden.

Die Knie dürfen nicht vorne über die Füße ragen. Anschließend richtet man sich wieder auf. Am besten wiederholt man dies drei Mal in der Minute.

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Die Liegestütze trainiert die Brust- und Armmuskulatur. Dabei liegt man auf dem Bauch und die Hände sind auf Höhe der Brust. Die Beine, der Oberkörper und der Kopf bilden eine möglichst gerade Linie. Während der Armbeuge hält man den Körper auf Spannung und der Blick ist nach unten gerichtet.

Anfänger können während der Übung die Knie auf den Boden ablegen. Die Ausführung ist wie folgt: drei Mal zehn Wiederholungen.

"Plank": Auf dem Bauch liegend sind die Ellenbogen auf Schulterhöhe und die Beine hüftbreit aufgestellt.

Eine weitere Übung nennt sich „Plank“ (auf deutsch: „Brett“). Diese Übung trainiert primär die Bauchmuskulatur, aber auch die Rücken-, Schultermuskulatur, Unter- und Oberarme werden beansprucht. Dabei liegt man auf dem Bauch, die Ellenbogen befinden sich auf Schulterhöhe und die Beine sind hüftbreit aufgestellt.

Dann drückt man sich nach oben und hält für mindestens 20 Sekunden den Körper auf Spannung. Führen Sie diese Übung drei Mal durch.

Home- und Parkbank-Workouts

+ 10
15:31
6. Dezember 2022

Weiße Weihnachten?
So wahrscheinlich ist Schnee zum Fest

Gibt es weiße Weihnachten? Diese Frage wird uns derzeit oft gestellt. Auch wenn eine Wettervorhersage aktuell noch nicht möglich ist, zeigt ein Blick in die Statistik zumindest einen klaren Trend.

Ob es in diesem Jahr Schnee an Heiligabend oder den Weihnachtstagen gibt, weiß noch niemand. Anhand der vergangenen Jahrzehnte lässt sich aber immerhin eine Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten abschätzen. Diese reicht je nach Region von 7 bis 40 Prozent. Verena Leyendecker schaut sich im Video die Fakten von früher und heute an.

Mythos von der weißen Weihnacht

Nicht selten knüpft sich an die Frage nach Schnee zu den Feiertagen auch die enttäuschte Feststellung: "Früher gab es viel öfter weiße Weihnachten". Aber Schnee zu Weihnachten war auch in der Vergangenheit nie die Regel.

Weiße Weihnacht 2010

+ 8

Eine Ursache dafür ist das sogenannte Weihnachtstauwetter, das oft für mildes Regenwetter an den Feiertagen sorgt. Es zählt zu den bedeutendsten Witterungsregelfällen. Bis in die Hochlagen der Mittelgebirge taut dann zuvor gefallener Schnee.

Trotzdem ist auch in diesem Jahr noch alles möglich – sogar Flocken zu Weihnachten. Erst etwa zwei Wochen vor dem Fest sind erste Trends für das Wetter an den Feiertagen erkennbar. Anschließend rücken diese Trends langsam in den Bereich einer seriösen Vorhersagbarkeit.

Der Wettertrend der kommenden 14 TageLesen Sie auch
13:42
6. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Frostige Nächte und weiterer Schnee

Nachtfrost und kleiner SchneepflugDie Nächte werden Richtung Wochenende zunehmend frostig und es kann gebietsweise kräftiger schneien. - © Foto: Torsten Brehme

Das frühwinterliche Wetter geht weiter. Im Wochenverlauf wird es sogar noch kälter und es kündigen sich neue Schneefälle an. Eine Besonderheit macht die Wetterlage spannend.

Zur Wochenmitte liegen die Höchstwerte meist noch bei 3 bis 5 Grad. Ein kalter Wind treibt allerdings von Norden her Regen-, Schneeregen- und Schneeschauer über das Land. Dabei feiert nach vielen grauen Tagen zumindest zwischendurch mal wieder die Sonne ihr Comeback.

In der zweiten Wochenhälfte bleibt es leicht wechselhaft mit etwas Schneeregen und Schnee, aber auch längere trockene Phasen sind mit dabei. Außerdem gelangt aus Nordwesten zunehmend kältere Luft nach Deutschland. Uns erwarten dann mehrere frostige Nächte am Stück und selbst tagsüber erreichen die Temperaturen nicht mehr überall den Plusbereich.

Unsicherheiten durch Luftmassengrenze

Am Wochenende wird es dann spannend, weil die kalte Luft voraussichtlich über Süddeutschland auf deutliche mildere trifft und eine Luftmassengrenze entsteht. An dieser entwickeln sich gebietsweise kräftige Niederschläge, die wahrscheinlich vielfach als Schnee fallen.

Adventsbräuche in Deutschland

+ 9

Wo es allerdings um den dritten Advent herum schneit, ist noch unsicher. Viele Berechnungen gehen von Schneefällen im Süden und Osten aus. Es gibt aber auch Varianten, nach denen sie entweder andere Gebiete erreichen oder die Niederschläge Deutschland sogar nur streifen. Daher heißt es: Abwarten.

Für die nächste Woche sieht es zuerst weiter winterlich und wechselhaft aus, weil Tiefs nach wie vor eine Rolle spielen. Gerade bei der Temperaturentwicklung gibt es jedoch größere Fragezeichen.

11:54
6. Dezember 2022

Schäden in Südspanien
Video: Tornado wirbelt in Marbella

Ein Tornado hat in der südspanischen Touristenhochburg Marbella einige Schäden hinterlassen. Die Unwettergefahr bleibt auf der Iberischen Halbinsel auch in den nächsten Tagen hoch.

Ein Unwetter hat am Montag die Bewohner Marbellas in Südspanien überrascht. Der Tornado tauchte während eines starken Regengusses plötzlich auf und riss Bäume um. Einige Fahrzeuge wurden getroffen, zudem gingen auch Fenster zu Bruch. Im oberen Video ist zu sehen, wie sich der kleinräumige Wirbelsturm von den Bergen her auf die Stadt zubewegt.

Generell ging es an der Straße von Gibraltar turbulent zu. Dort zogen kräftige Schauer und Gewitter durch, teils auch mit Hagel und schweren Sturmböen.

Wie entstehen Tornados?Mehr erfahren

Verantwortlich für die Unwetter war ein Tief an der Küste Portugals. Es saugte feuchtwarme und damit explosive Luft aus den Subtropen nordwärts. Diese traf dann auf kühlere Luft aus nördlicheren Breiten. An der Grenze der Luftmassen und vor allem an den Gebirgsketten kam es zu intensiven Niederschlägen.

Weitere Unwetter drohen

Das Tief verlagert sich ostwärts, doch ein neues Tief kommt von den Kanaren heran. In der zweiten Wochenhälfte ist mit weiteren intensiven Regenfällen zu rechnen. Dabei gehen regional innerhalb von zwei Tagen mehr als 100 Liter pro Quadratmeter nieder.

Die Karte zeigt die Regensummen bis Samstag.Die Karte zeigt die Regensummen bis Samstag. Vor allem in Südspanien sind Mengen von 150 bis 200 Liter pro Quadratmeter bis zum Wochenende denkbar.

Hinzu kommen Sturmböen und Gewitter, die erneut Tornados und Wasserhosen produzieren können. Außerdem drohen Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutsche.

Wassernotstand in SpanienLesen Sie auch
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