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WetterNews - Ticker

16:40
29. Februar 2024

17 Grad oder Schneeoption
Sonntag: Frühling gegen Spätwinter

Besonders am Sonntag herrscht in den meisten Regionen Deutschlands bestes Ausflugswetter bei Höchstwerten um 15 Grad. Vor allem in der Südwesthälfte, wo es noch wärmer werden kann, ist dies aber weiterhin unsicher.

Der Grund für die große Unsicherheit ist eine Wetterfront, die nach derzeitigem Stand am Sonntag westlich von Deutschland liegt. Diese Variante bringt Sonnenschein und warme Luft ins ganze Land.

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Nach den Berechnungen eines anderen Wettermodells liegt die Front aber genau über Südwestdeutschland. Dort wird es dann nur etwa 5 Grad kalt und es können sogar Schneeflocken fallen.

Schon gewusst?

Ein Wettermodell ist eine Computersimulation mit vielen physikalischen Formeln, aus denen eine Wettervorhersage berechnet wird.
15:19
29. Februar 2024

Rückblick
Winter war überaus mild und sehr nass

Winterrückblick

Der Winter 2023/24 geht als ungewöhnlich mild und sehr nass in die Klimageschichte ein. Winterliche Witterungsabschnitte mit Schnee und Eis blieben die Ausnahme.

Auch wenn sich der Winter 2023/24 über weite Strecken nass und mild präsentierte, war er unterm Strich überaus facettenreich: So fiel Anfang Dezember in Südbayern ein halber Meter Schnee. Mitte Januar gab es sogar im sonst schneearmen Köln am Rhein eine 10 Zentimeter dicke Schneedecke.

TemperaturDer Winter 2023/2024 reiht sich bei den milden Wintern der vergangenen Jahre ein.

Dennoch konnten diese Episoden nicht über das teils extrem milde Wetter hinwegtäuschen, das diesen Winter überwog. Am Ende schlägt mit einem Mittel von plus 4,1 Grad der drittmildeste Winter seit Aufzeichnungsbeginn zu Buche.

Rekordverdächtige Niederschläge

Hervorstechend waren auch die großen Niederschlagsmengen. In weiten Teilen Norddeutschlands fiel rund das Doppelte des für die Jahreszeit typischen Niederschlags. In Bremen sowie in Hannover wurde mit rund 300 Litern pro Quadratmeter im Winter noch nie seit Messbeginn eine so hohe Niederschlagsmenge registriert.

Vor allem Niedersachsens Flüsse führten wochenlang Hochwasser. Die Böden waren vollständig durchnässt und konnten keinen weiteren Regen mehr aufnehmen. Wiesen und Ackerflächen verwandelten sich zeitweise in ausgedehnte Seenlandschaften.

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Am trockensten war es mit weniger als 150 Litern Regen östlich des Pfälzerwaldes und im Breisgau. Insgesamt geht der Winter jedoch deutschlandweit als einer der nassesten seit Beginn der Aufzeichnungen in die Wettergeschichte ein.

Sonnenstunden ungleich verteilt

Mit weniger als 90 Sonnenstunden in den letzten drei Monaten war das Defizit besonders rund um Hamburg groß. Vor allem der Februar brachte im gesamten Nordwesten Deutschlands nicht einmal die Hälfte der durchschnittlichen Sonnenstunden zustande.

SonneIm Flächenmittel gab es in diesem Winter nur wenig Sonnenschein.

Anders in Teilen Süddeutschlands: Von der Schwäbischen Alb bis nach Oberbayern war sowohl der Februar als auch der Gesamtwinter durchaus sonnig. In München gab es mit rund 280 Sonnenstunden im Winter etwa dreimal so viele wie in Hamburg.

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13:50
29. Februar 2024

Nach nassem Winter
So geht es unserem Wald

Nach den trockenen Jahren 2018, 2019 und 2020 hat sich die Dürre durch die nassen Herbst- und Wintermonate verabschiedet. Das sind vermeintlich gute Nachrichten für unsere Wälder, die sehr unter Trockenheit, Käferbefall und Stürmen gelitten haben.

Doch was bedeutet das regenreiche Winterhalbjahr für die Bäume und Jungpflanzen? Unser WetterReporter Marco Kaschuba hat sich mit dem Forstexperten Carsten Arndt von Wald und Holz NRW im Hochsauerland getroffen und unterhalten.

Dürre hat sich bundesweit aufgelöstMehr erfahren
12:33
29. Februar 2024

14-Tage-Wetter
Hochs vertreiben die Tiefs

In der nächsten Woche bekommen die Tiefdruckgebiete Konkurrenz durch Hochs.In der nächsten Woche bekommen die Tiefdruckgebiete Konkurrenz durch Hochs.

Die Sonne spielt endlich mal wieder mehr mit. Auch in den kommenden Tagen wird sich daran nur wenig ändern. Mehr Bewegung könnte am Sonntag in die Wetterlage kommen und in der ersten Märzwoche steht schon die nächste Änderung an.

"Nichts Halbes, nichts Ganzes", so könnte man das Wetter der nächsten Tage beschreiben. Die Sonne zeigt sich zwar immer wieder mal, aber richtig sonnig ist es auch nicht. Im Süden kann es sogar ein paar Tropfen geben. Ähnlich sieht es am Samstag aus, wo es größere Wetterunterschiede gibt.

Von Schleswig-Holstein über die Landesmitte bis zum Bodensee gibt es aus heutiger Sicht die größten Chancen auf Sonnenschein. Im Osten kann es bei dichteren Wolken auch mal etwas regnen - später sind auch im Westen Tropfen möglich. Die Höchstwerte erreichen milde 15 Grad am Oberrhein und 13 Grad in Berlin und Rostock.

Zwischen Spätwinter und Frühling

Der Sonntag wird meteorologisch gesehen eine Wundertüte, denn die Wettermodelle sind sich in der Prognose uneinig:

Die linke Karte zeigt die Temperaturprognose des europäischen Wettermodells und die rechte die Vorhersage des amerikanischen Wettermodells.Die linke Karte zeigt die Temperaturprognose des europäischen Wettermodells und die rechte die Vorhersage des amerikanischen Wettermodells. Die Unterschiede sind groß.

Besonders im Südwesten des Landes können die Höchstwerte bei knapp 18 Grad oder unter 5 Grad liegen. Sicherer dagegen ist, dass es in den anderen Teilen Deutschlands meist trocken bleibt.

Hoch in der ersten Märzwoche

Anfang der nächsten Woche geben sich Hochs über der Iberischen Halbinsel und Skandinavien die Hand. Tiefdruckgebiete haben es dadurch immer schwerer, Einfluss auf unser Wetter zu nehmen. Für uns bedeutet das trockenes und teils sogar recht freundliches Wetter bei Höchstwerten um 10 Grad.

Erst in der zweiten Wochenhälfte schwächeln die Hochs wahrscheinlich etwas. Das nutzt ein Tief über dem Atlantik womöglich gleich aus und lässt das Regenrisiko in den westlichen Landesteilen ansteigen. Es kann aber auch sein, dass sich das Hoch als hartnäckig erweist und dem Tief doch keine Chance lässt.

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10:54
29. Februar 2024

Wind facht die Flammen an
Verheerende Waldbrände wüten in Texas

Im US-Bundesstaat Texas sind mehrere Waldbrände ausgebrochen und außer Kontrolle geraten. Zahlreiche Menschen sind auf der Flucht, eine Person kam ums Leben. Wind facht die Flammen immer wieder an.

Seit Tagen wüten im Norden von Texas verheerende Wald- und Buschbrände. Die Feuer werden von starkem Wind immer wieder angefacht. Für 60 Gemeinden wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Ganze Wohngebiete mussten bereits evakuiert werden.

Eine 83-jährige Frau kam in ihrem Haus in Stinnett nordöstlich von Amarillo ums Leben. Die Flammen zerstörten bislang Dutzende Häuser. Zudem wurden Tausende Rinder getötet.

WindRadarDas WindRadar zeigt, wie großräumig der Wind zur Wochenmitte in Sturmstärke über Texas hinweggefegt ist.

Das Feuer gilt inzwischen als das zweitgrößte in der Geschichte des Bundestaats. Mehr als 3400 Quadratkilometer Land sind bereits ein Raub der Flammen geworden, rund 4000 Haushalte sind ohne Strom. In der texanischen Kleinstadt Canadian nahe der Grenze zu Oklahoma wurden die Patienten einer Klinik in Sicherheit gebracht.

Mensch und Tier auf der Flucht

In der 2000-Einwohner-Stadt Fritch suchten rund 200 Menschen in einer Kirche Zuflucht vor den Flammen. Mindestens ein Mensch kam in den Flammen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Auch zahlreiche Tiere vielen dem Feuer zum Opfer. Bilder in den Sozialmedien zeigen Weidetiere auf der Flucht.

Begünstigt wurden die Feuer von großer Trockenheit in Verbindung mit ungewöhnlich hohen Temperaturen in der Region. Inzwischen hat eine Kaltfront zwar kühlere Luft, jedoch keinen Regen und weiter auffrischenden Wind mitgebracht.

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