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WetterNews - Ticker

19:22
5. Dezember 2022

Wintereinbruch mit Folgen
Schnee bis in tiefere Lagen

Der Winter hat zum Wochenstart ein weiteres Gastspiel gegeben. Selbst in den eher schneearmen Gebieten Nordrhein-Westfalens wurde es weiß. Allerdings blieb das nicht ohne Folgen.

Tief ZORA bringt derzeit nasskaltes und ungemütliches Wetter. In manchen Regionen hat es am Montag bis ins Flachland geschneit. Besonders betroffen war ein Streifen vom Rheinland und der Eifel bis nach Südniedersachsen und Nordhessen.

Im Bergland kamen mancherorts bis zu 10 Zentimeter Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen bildete sich nur örtlich eine dünne Schneedecke. Weitere Bilder des neuerlichen Wintereinbruchs zeigen wir in der Fotostrecke:

Bis in tiefere Lagen weiß

+ 11

Seit der Nacht zum Montag werden von der Eifel bis zum Harz und nach Nordhessen teils schon beachtliche Schneehöhe registriert:

Ort und LageSchneehöhe
Lügde (NRW, 260 m)12 cm
Nideggen (NRW, 350 m)11 cm
Harzgerode (ST) 405 m)8 cm
Bad Lippspringe (NRW, 158 m)6 cm
Werl (NRW, 84 m)6 cm
Warburg (NRW, 237 m)5 cm
Aachen-Orsbach (NRW, 231 m)4 cm

Viele Unfälle auf schneeglatten Straßen

Im morgendlichen Berufsverkehr mussten Pendler viel Zeit einplanen. Dabei ereigneten sich Dutzende glättebedingte Unfälle, meist blieb es jedoch bei Blechschäden. In Ostwestfalen wie beispielsweise in Paderborn standen Busse und Lkw quer und erschwerten zudem das Durchkommen. Einige Straßen sind immer noch gesperrt. Der Busverkehr ist deutlich eingeschränkt.

Rund um Daun in der Eifel blieben an einigen Steigungsstrecken Lkw stecken. Auch hier waren die Winterdienste im Einsatz. Im Oberbergischen Land konnten Busse wegen noch nicht geräumter Straßen nicht alle Ortschaften anfahren.

WetterRadar: Hier schneit es aktuellMehr erfahren

In Bad Münstereifel-Arloff rutschte ein Auto in den Graben. Während der Bergungsmaßnahmen wurde die Straße kurzzeitig gesperrt, verletzt wurde bei diesem Unfall niemand. Bei Wittlich kam es auf schneeglatter Fahrbahn ebenfalls zu Unfällen. In einem Fall kollidierte ein Pkw bei Mastershausen mit einem Linienbus. Dabei wurde die Pkw-Fahrerin leicht verletzt.

Alpensüdseite mit Schneemassen

Am Alpensüdhang gab es noch mehr Schnee. Seit Samstag fiel dort bis zu einem Meter der weißen Pracht. In Simplon-Dorf im Wallis auf knapp 1500 Meter waren es 64 Zentimeter. Hier eine Aufnahme der tiefverschneiten Landschaft:

17:09
5. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Es wird noch kälter

Aus Nordwesten strömt Ende der Woche noch kühlere Luft nach Deutschland.Aus Nordwesten strömt Ende der Woche noch kühlere Luft nach Deutschland.

Die Woche wird nasskalt. Tiefdruckgebiete bestimmen unser Wetter und bringen Richtung Wochenende sogar noch kühlere Luft nach Deutschland.

In den kommenden Tagen bleibt es wechselhaft. Im Nordwesten strömt etwas mildere Nordseeluft ein, wodurch die Temperaturen dort über der 5-Grad-Marke liegen werden. In den anderen Landesteilen bleibt es mit 2 bis 4 Grad recht kalt. Besonders am Mittwoch wird es wohl ungemütlich mit zahlreichen Regen-, Schneeregen- und Schneeschauern. Dazu weht ein teils unangenehmer Wind.

Im weiteren Wochenverlauf strömt aus Nordwesten voraussichtlich noch kühlere Luft nach Deutschland. Die Temperaturen gehen bis zum Wochenende auf Werte um den Gefrierpunkt zurück. In den Nächten gibt es fast überall Frost.

Am Wochenende kann es für ein paar Regionen eine ordentliche Portion Neuschnee geben, denn kühlere Luft aus Nordwesten trifft möglicherweise auf mildere Luft im Südosten des Landes. An dieser sogenannten Luftmassengrenze sind kräftige Niederschläge zu erwarten.

Vieles bleibt noch offen

Ob sich diese Grenze tatsächlich bildet und wo sie in Deutschland liegen wird, ist sehr unsicher. Die meisten Wettermodelle deuten nach derzeitigem Stand darauf hin, dass die Schneefälle vor allem vom Schwarzwald bis zum Erzgebirge sowie südöstlich davon entstehen werden. Es kann aber auch ganz anders kommen.

Nach dem dritten Advent bleiben wir voraussichtlich weiterhin in dem Einflussbereich von Tiefdruckgebieten. Für uns bedeutet das vor allem wechselhaftes Wetter. Ob es milder oder kälter wird, ist ebenfalls noch völlig offen.

10 Tipps für ein warmes Zuhause

+ 6
15:16
5. Dezember 2022

Einzigartige Aufnahme
Schwarzwald: Wasserfall aus Nebel

An der Hornisgrinde Wasserfall aus Nebel © Robert Schwendemann via WetterMelder Deutschland

Wie zähes Wasser fließt Nebel die Hänge des höchsten Bergs im Nordschwarzwald herunter. Die kalte Luft drückt hier an der 1164 Meter hohen Hornisgrinde die Stratuswolken tief in die Täler hinab und lässt die Luftmassen bergab strömen.

Dieser zarte Wolkenteppich ist bei einer Inversionswetterlage entstanden. In den Tallagen sammelt sich kältere und damit schwere Luft. Diese ist zudem feucht. Sie hängt in den Senken und Mulden fest. Die Sonne kommt tagsüber nicht durch und schafft es kaum, den Nebel aufzulösen.

Wie entsteht eine Inversion?Mehr erfahren

Auf den Bergen und Kuppen ist die Luft dagegen trocken, klar und deutlich milder. Besonders stark ist die Temperaturzunahme an der Obergrenze der Inversion. Diese wirken dann wie Sperrschichten und gelten demnach als nahezu undurchdringlich. Sie stellen oft die Obergrenze von Nebelschichten dar und sind besonders bei austauscharmen und windschwachen Wetterlagen ausgeprägt.

Wenn nun ein wenig Wind einsetzt, dann ergießt sich der Wolkenteppich in die Täler und löst sich dabei nach und nach auf.

13:38
5. Dezember 2022

Täglich Granatapfelsaft
Gesundheitstipp des Tages

Der Granatapfel ist eine gesunde Frucht für die kalte Jahreszeit.

Granatäpfel sind wahre "Gesundheitsbomben". In ihnen stecken eine Menge Polyphenole und Flavonoide. Diese Substanzen wirken antioxidativ, schützen die Zellen vor schädlichen Einflüssen und hemmen Entzündungen. Außerdem sollen diese Stoffe sogar Alterungsprozesse und das Wachstum von Krebszellen verlangsamen.

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Positiv wirkt sich der Granatapfel auf Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Täglich ein Glas Granatapfelsaft soll die Durchblutung verbessern und die Gefäße elastisch halten. Der Saft der prallen Frucht lässt sich ganz einfach mit einer Zitronenpresse auspressen.

11:10
5. Dezember 2022

Besonderes Naturphänomen
Riesige Blasen in einem See eingefroren

Im weichen Licht und vor der verschneiten Bergkulisse kommen die Eisblasen besonders schön zur Geltung. - © Nordegg Adventures

Im klaren Eis eines kanadischen Stausees lassen sich im Winter kleine Kunstwerke erkennen. Dabei handelt es sich um eingefrorene Methanblasen. Im richtigen Licht geben sie hervorragende Fotomotive ab.

Ein außergewöhnliches Naturphänomen zieht ab dem Spätherbst viele Touristen und Fotografen an den Abraham Lake in Kanada. Der Stausee am Ostrand der Rocky Mountains in der Provinz Alberta ist nämlich bekannt für seine gefrorenen Blasen.

Im klaren und dunklen Eis bilden die eingeschlossenen weißen Blasen verschiedene Muster und bei entsprechender Lichtstimmung bietet sich ein faszinierender Anblick. Das Bergpanorama der Rockies leistet dabei ebenfalls seinen Beitrag.

TemperaturRadar AlbertaEisige Kälte: In der Provinz Alberta liegen die Temperaturen teils unter minus 30 Grad, wie das TemperaturRadar zeigt.

Nun ist es wieder soweit: Teile des Abraham Lakes sind bereits zugefroren und können betreten werden. Dies ist nicht verwunderlich, denn schon seit Wochen liegen die Temperaturen meist deutlich unter dem Gefrierpunkt. In den vergangenen Tagen wurden sogar Werte unter minus 30 Grad gemessen. Noch bedeckt die Eisschicht aber nicht den ganzen, über 30 Kilometer langen, See.

Blasen aus Methan

Bei den im Eis eingeschlossenen Blasen handelt es sich nicht etwa um Luft, sondern um Methan. Verantwortlich dafür sind Bakterien am Grund des Sees. Diese stoßen beim Abbau von organischen Stoffen in der sauerstofffreien Umgebung das Methan aus. Die Methanbläschen steigen sodann zur Oberfläche, wo sie sich zu größeren Blasen zusammenschließen und im erstarrenden See gleich mit einfrieren.

Gefrorene Methanblasen am BaikalseeAuch im Eis des Baikalsees in Sibirien werden weiße Kunstwerke Winter für Winter im Eis eingeschlossen.

Dieses Phänomen kennt man nicht nur aus Kanada. Auch etwa am Baikalsee lassen sich im klaren Eis immer wieder eingefrorene Methanblasen beobachten.

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