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WetterNews - Ticker

07:32
26. September 2022

Mindestens 5 Tote
Taifun NORU wütet auf den Philippinen

NORUTaifun NORU im WetterRadar am Sonntagabend.

Der Tropensturm NORU hat mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern und heftigen Regenfällen auf den Philippinen schwere Schäden angerichtet. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben.

Am Sonntagabend war der Taifun NORU in der Provinz Quezon auf der Hauptinsel Luzon auf Land getroffen. Die Böen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von 240 Kilometer pro Stunde. Dabei kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Sie waren Mitglieder eines Rettungsteams und nördlich der Hauptstadt Manila in einem überfluteten Dorf im Einsatz, als sie von einer herabstürzenden Wand getroffen wurden.

Mehr als 8000 Menschen waren vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Dutzende Flüge und Fährverbindungen wurden gestrichen. In einigen Regionen fiel der Strom aus. Der Wirbelsturm, der auf den Philippinen "Karding" genannt wird, hatte sich am Samstag wenig östlich der Philippinen extrem schnell vom Tropensturm zum Supertaifun mit Spitzenböen von mehr als 300 Kilometer pro Stunde entwickelt.

632Anwohner waten in San Miguel in der philippinischen Provinz Bulacan durch hüfthohes Wasser. - © dpa

Beim Landgang am Sonntag schwächte sich NORU etwas ab, erreichte aber immer noch Windgeschwindigkeiten um 140 Stundenkilometer mit Spitzenböen von mehr als Tempo 200. Der Taifun zieht nun über das Südchinesische Meer, wo er sich wieder verstärkt. Er erreicht voraussichtlich am Donnerstag die Küste Vietnams.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm HAIYAN hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Ende vergangenen Jahres hatte der Taifun RAI schwere Verwüstungen angerichtet, über 400 Menschen starben.

Wetterlexikon: Was ist ein Taifun?Lesen Sie auch

(WO / dpa)

06:01
26. September 2022

Aufstehen leicht gemacht
So starten Sie entspannt in den Tag

Wecker am Morgen

Jetzt im Herbst ist der Himmel oft grau, es regnet und die Wettervorhersage für die nächsten Tage verspricht kaum Besserung. Kommt das alles zusammen, ist der Start in den Tag nicht gerade einfach und die Verlockung, sich noch mal umzudrehen und den Tag im Bett zu verbringen, ist groß.

Leichter fällt das Aufstehen mit einer individuellen Morgenroutine: Denn wer ohne Stress in den Tag startet, kann ihn bewusster, entspannter und produktiver gestalten. Wie Sie in der dunklen Jahreszeit morgens besser aus den Federn kommen, erfahren Sie hier:

Aufstehen: Tipps für die MorgenroutineMehr erfahren
18:51
25. September 2022

Unwetter in Italien
Video: Überflutungen bei Neapel

In einigen Regionen Italiens hat es am Sonntag kräftig geregnet. Überflutungen gibt es vor allem rund um Neapel, hinzukommt eine Sturmflut. Zum Wochenstart regnet es weiter.

Einige Straßen und Unterführungen stehen bereits unter Wasser. Am meisten hat es in der Bucht von Neapel geregnet. So wurden auf Capri innerhalb von 12 Stunden rund 70 Liter pro Quadratmeter gemessen. Auf der Insel Ponza waren es sogar 135 Liter. Bis Montagabend fällt weiterer Niederschlag.

Noch heftiger als am Wochenende fielen Unwetter vor rund einer Woche aus, wo bei Sturzfluten mindestens 9 Menschen ums Leben kamen. Punktuell gingen bis zu 420 Liter pro Quadratmeter in nur kurzer Zeit nieder.

Vor einer Woche: Sturzflut in ItalienLesen Sie auch
16:34
25. September 2022

Runter bis auf 10 Grad
Video: Nasskalte neue Woche

Verena Leyendecker blickt im Video auf eine nasskalte neue Woche. Tagsüber gibt es meistens nur noch um 10 Grad und in den Alpen kann es schneien. Zum kommenden Wochenende naht ein Sturmtief.

Trend: So geht es im Oktober weiterLesen Sie auch
11:52
25. September 2022

Viele Tropenstürme aktiv
Supertaifun kurz vor den Philippinen

Supertaifun Noru trifft die Philippinen in diesen Stunden mit voller Wucht. Supertaifun NORU trifft die Philippinen in diesen Stunden mit voller Wucht. Im WetterRadar sind die enormen Niederschläge und zahlreichen Gewitter zu sehen.

Supertaifun NORU trifft die Philippen mit enormen Regenmengen und Orkanböen. Dort werden sehr schlimme Schäden befürchtet, denn die Naturgewalt zieht über dicht besiedelte Regionen. Auch in anderen Regionen der Welt sind tropische Wirbelstürme unterwegs.

Supertaifun NORU wütet aktuell genau über den Philippinen. Der Tropensturm der höchsten Kategorie 5 zieht in den kommenden Stunden mit Windspitzen über 300 Kilometer pro Stunde knapp nördlich der Hauptstadt Manila vorbei. Bei solchen Windgeschwindigkeiten sind große Schäden zu erwarten. Zudem wird vor sintflutartigen Regenfällen und einer Sturmflut gewarnt.

Während der Supertaifun über die Inseln hinwegzieht, schwächt er sich kurzzeitig zu einem mit Kategorie 3 vergleichbaren Hurrikan ab. Über dem Pazifik gewinnt er anschließend jedoch schnell wieder an Energie, sodass er voraussichtlich zum Mittwoch als starker tropischer Wirbelsturm auf Vietnam trifft.

Auf dem Atlantik brauen sich neue Hurrikans zusammen

Auch auf dem atlantischen Ozean wirbeln einige Tropenstürme. Derzeit am bedrohlichsten ist Sturm IAN, der in den kommenden Stunden von der Karibik Richtung Cayman-Inseln zieht und sich dabei zum Hurrikan verstärkt.

Das WindRadar zeigt die aktuellen Tropenstürme über dem Atlantik.Das WindRadar zeigt die aktuellen Tropenstürme über dem Atlantik. Dort können Sie auch sehen, ob sich die Stürme weiter intensivieren und wohin sie ziehen.

Auf Jamaica sowie im Westen Kubas stellen sich die Menschen bereits auf Sturzfluten und extreme Windböen ein. IAN wird dort voraussichtlich am Montagabend als Kategorie-3-Hurrikan eintreffen. Für Mitte der kommenden Woche warnt das amerikanische Hurrikanzentrum zudem vor Sturmfluten, Stürmen in Orkanstärke und starken Regenfällen im Westen des US-Bundesstaats Florida.

Ein weiterer potenziell gefährlicher Sturm befindet sich aktuell vor der Küste Westafrikas. Die sogenannte tropische Depression HERMINE kann sich in den folgenden Tagen bei ihrem Weg westwärts über den Atlantik durchaus zu einem Tropensturm oder sogar Hurrikan entwickeln.

Ein weiterer Tropensturm mit dem Namen GASTON brachte den Azoren kräftige Regenfälle und Sturmböen. Inzwischen hat er sich von den Inseln entfernt und wird schwächer.

Zuletzt bleibt noch der ehemalige Hurrikan FIONA. Er wütete als einer der stärksten Stürme seit Beginn der Wetteraufzeichnungen an Kanadas Ostküste. FIONA hinterließ enorme Schäden, ganze Häuser wurden mitgerissen.

Kanada: Ex-Hurrikan hinterlässt SchädenMehr erfahren
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