WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )
Startseite / WetterTicker

WetterNews - Ticker

16:27
5. Februar 2023

Mondphasen 2023
Heute ist Vollmond

1/7
Der Fast-Vollmond über Thüringen: Eine Nahaufnahme zeigt die Krater und die zerfruchte Oberfläche. - © Hardy Schulz via WetterMelder Deutschland

Heute ist es wieder so weit: Um 19:30 Uhr erreicht der Mond zum zweiten Mal in diesem Jahr seine volle Größe. Mancherorts kann eine dichte Wolkendecke die freie Sicht auf den Erdtrabanten allerdings verhindern.

Viele Menschen können dem Himmelsereignis ohnehin nichts abgewinnen, denn oft wird der Vollmond für schlechten Schlaf verantwortlich gemacht. Sollten Sie zur Gruppe derer gehören, die sich nach einer Vollmondnacht völlig gerädert fühlen, haben wir hier einige Tipps für einen guten Start in den Tag zusammengestellt.

Tipps für einen guten Start in den TagMehr erfahren

Sie wollen wissen, wann Vollmond oder Neumond ist? Unser Mondkalender 2023 verrät die Termine. Zudem hat 2023 zwei Sonnen- und zwei Mondfinsternisse zu bieten. In Mitteleuropa ist allerdings nur eines dieser Himmelsschauspiele zu sehen.

Die Mondphasen 2023Mehr erfahren
13:34
5. Februar 2023

Kostümiert ins kalte Nass
Mutige Winterschwimmer in der Ostsee

Mutige "Eisbader" sind bunt kostümiert in die kalte Ostsee gestiegen. In Binz auf Rügen lockte die Veranstaltung wieder viele Besucher an. Winterschwimmen kann gesund sein, ist jedoch auch mit Risiken verbunden.

Nach zwei Jahren Corona-Pause sind auf den Inseln Rügen und Usedom wieder unerschrockene Eisbader bunt kostümiert in die Ostsee gestiegen. In Binz auf Rügen trauten sich am Samstag etwa 35 Menschen ins 2 Grad kalte Wasser. In Trassenheide auf Usedom waren es rund 100 Winterschwimmer. Die älteste Teilnehmerin war 85 Jahre und der jüngste 8 Jahre alt.

Eisbader in Binz  mit KostümenMitglieder von Eisbadervereinen aus Deutschland planschen in der kalten Ostsee. - © dpa

1000 Zuschauer nahmen an dem Spektakel teil. Außerdem wurden die schönsten Eisbader-Kostüme prämiert. Bei strahlendem Sonnenschein wurden in der Luft immerhin 5 Grad gemessen. Allerdings fühlte sich die Luft durch den böigen Wind viel kälter an.

Ist Eisbaden gesund?

Während das Eisbaden in Skandinavien längst weit verbreitet ist, scheint der Trend seit wenigen Jahren auch hierzulande angekommen zu sein. Von Eis- oder Winterschwimmen wird üblicherweise gesprochen, wenn die Wassertemperatur bei oder unter 5 Grad liegt.

Der Sprung ins kalte Nass sollte mit viel Vorbereitung und langer Anlaufzeit verbunden sein. Dazu zählen die Forscher schrittweise Gewöhnung und Steigerung des kalten Vergnügens. Am besten ist eine professionelle Anleitung.

Eisfasching im OberharzEin ähnliches Event wie an der Ostsee: Im Waldseebad Hasselfelde im Oberharz wird der tradtionelle Eisfasching gefeiert. Die Eisbader lassen es sich gut gehen. - © dpa

Einfach reinzuspringen ist für Untrainierte dagegen nicht ungefährlich, denn rasch kann man einen Kälteschock erleiden. Wer Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System hat, sollte auf Eisschwimmen verzichten.

Hingegen wirkt sich regelmäßiges Schwimmtraining in kaltem Wasser positiv auf das Herz-Kreislauf-System, das Hormon- und das Immunsystem sowie die Psyche aus. Dies belegen viele Studien.

So setzt das Baden Adrenalin, Endorphine und entzündungshemmendes körpereigenes Kortison frei. Damit kann sich der Körper nach Anstrengungen schneller wieder erholen und das Immunsystem wird auf Trab gebracht. Allerdings funktioniert dies nur bei regelmäßiger Anwendung der Kältebäder.

Hier eine Studie zum Nachlesen: Cold Water Swimming—Benefits and Risks: A Narrative Review

(WO/dpa)

11:22
5. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Wetterlage stellt sich komplett um

Strahlend blauer HimmelBald sieht der Himmel oft so aus.

In der neuen Woche übernimmt Hoch ELISABETH die Wetterregie. Regen und Schnee verabschieden sich und landesweit werden die Nächte frostig kalt. Tagsüber dürften sich allerdings viele von uns freuen.

Nach letzten Flocken oder Tropfen am Montag ist es von Dienstag bis Freitag fast überall trocken. Dazu gibt es reichlich Sonnenschein. Für viele Regionen wird es die bisher sonnigste Woche des Jahres. Von Berlin und Hamburg bis in den Süden des Landes können wir uns auf 30 bis knapp 40 Sonnenstunden freuen.

So schnell werden die Tage längerLesen Sie auch

Dazu zeigt das Thermometer allerdings meist nur magere 1 bis 5 Grad an. Vor allem in der ersten Wochenhälfte fühlt es sich durch einen teils böigen Ostwind sogar noch kälter an. Nachts sinken die Werte in den Frostbereich. Am kältesten mit unter minus 10 Grad wird es in einigen Mittelgebirgstälern und am Alpenrand.

Karte mit frostigen TemperaturenRichtung Alpen zeigt unser Temperaturradar die eisigsten Nächte.

Auch über das nächste Wochenende hinaus deuten die Wettermodelle eher eine Fortsetzung des trockenen Wetters an. Ob es dabei schrittweise etwas milder wird, ist mit Vorsicht zu genießen. Richtung Monatsmitte könnten dann auch wieder atlantische Tiefs mitmischen. Hier ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

Welche Arten von Hochs gibt es?Mehr erfahren
09:42
5. Februar 2023

Feuer im Winter
Waldbrand in Südtirol

Schreckmoment in Südtirol: Ein Waldbrand hat sich rasend schnell ausgebreitet. Die Flammen waren kilometerweit zu sehen und der Qualm drückte ins Tal.

Am Samstagnachmittag wurde in Südtirol bei Meran ein Großalarm ausgelöst. Oberhalb der Ortschaft Marling kam es am Marlinger Berg zu einem großen Waldbrand. Sogar einige Anwohner mussten evakuiert werden, da diese zu nah am Wald wohnten.

Bilder aus den sozialen Netzwerken zeigen die Flammen und Glutnester, die sogar aus großer Entfernung zu erkennen waren. Mindestens 50 Hektar Wald waren betroffen. Wir berichten von der aktuellen Lage:

Die rund 15 Feuerwehren aus der gesamten Umgebung werden von der Bergrettung und dem Weißen Kreuz unterstützt. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Gelände aufgrund der steilen Hanglage bei Dunkelheit für die Helfer eine Gefahr darstellte. Seit Sonntag früh kämpfen Hubschrauber gegen den Waldbrand. Über die Ursache ist derzeit noch nichts bekannt, die Polizei ermittelt.

Waldbrände so früh im Jahr treten immer mal wieder auf, dies gilt insbesondere nach sehr trockenen Wochen im Winter. Nicht selten werden die Feuer bei Föhnsturm angefacht.

Vor einem Jahr: Großer Waldbrand in der Schweiz

In der Schweiz ist es im vergangenen Jahr im März zu einem großen Waldbrand gekommen. Betroffen war im Tessin ein Gebiet oberhalb von Verdasio im Centovalli, wo mehr als 50 Hektar Wald in Flammen standen. Das entspricht einer Fläche von rund 70 Fußballfeldern.

Auch in Italien gab es damals aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit mehrere Waldbrände. In der Provinz Belluno in Venetien fraßen sich die hohen Flammen rasant durch die Vegetation und bildeten eine große Brandlinie.

Schneechaos in ÖsterreichLesen Sie auch
06:28
5. Februar 2023

Lage bleibt angespannt
Österreich: Schneechaos und Lawinentote

Große Mengen an Neuschnee und stürmischer Wind halten die Einsatzkräfte in Österreich weiterhin auf Trab. Durch die starken Schneefälle kam es zu zahlreichen Unfällen und Straßen mussten gesperrt werden. Drei Wintersportler kamen bei Lawinenabgängen bereits ums Leben.

Seit Mittwochabend schneit es in einigen Regionen Österreichs fast ununterbrochen. Auf den Bergen fielen seitdem zwischen einem und eineinhalb Meter Neuschnee, lokal sogar noch etwas mehr. Die enormen Neuschneemengen in Verbindung mit stürmischem Wind sorgten für große Probleme: Orte waren und sind derzeit infolge von Straßensperren von der Außenwelt abgeschnitten. Es kam zu Unfällen und Staus, außerdem gab es zahlreiche Feuerwehreinsätze durch Sturmschäden.

1/8
In Obertauern hat der Schneesturm ordentliche Arbeit geleistet. Autos versinken bis zu den Dächern im Schnee.

Auch aktuell ist die Lage noch angespannt. Österreichweit kommt es zu Einschränkungen im Straßenverkehr. 17 Sperren liegen durch Lawinengefahr vor. Auch die für Urlauber wichtige Nord-Süd Verbindung, die Tauernautobahn, muss wegen hängen gebliebener Fahrzeuge und umgestürzter Bäume immer wieder gesperrt werden.

In vielen Wintersportorten liegt derzeit über ein Meter Schnee. Zudem stürmt es dort extrem, wie die Aufnahmen im Video aus Obertauern zeigen.

Lawinenabgänge enden tödlich

Die Kombination aus viel Neuschnee und stürmischem Wind führte zu einem Anstieg der Lawinengefahr auf Stufe 4 von 5. Damit herrscht am Samstag oberhalb der Waldgrenze von Vorarlberg bis in die Steiermark und nach Niederösterreich die zweithöchste Gefahrenstufe.

Lawine in FieberbrunnIn Fieberbrunn bei Kitzbühel wurden zwei Personen nach einem Lawinenabgang mit Verletzungen zu Tal transportiert. Die Bergretter waren längere Zeit im Einsatz. - © dpa

Vielerorts kam es zu zahlreichen großen und vereinzelt auch zu sehr großen Lawinen. Ein Wintersportler verlor bei einem Lawinenabgang am Freitag abseits der Piste im Tiroler Ötztal sein Leben. Er wurde nach der Bergung noch reanimiert, verstarb jedoch kurz darauf.

Im Kleinwalsertal in Vorarlberg wurde ein seit Freitagabend vermisster Mann am Samstag nach einer Suchaktion tot unter Schneemassen gefunden. Er dürfte ebenfalls von einer Lawine erfasst worden sein. Auch in Kaltenbach im Zillertal starb am Samstag ein Wintersportler bei einem Lawinenabgang. Ein 17-jähriger neuseeländischer Tourist war offenbar alleine abseits der Piste unterwegs.

Lawinenwarnkarte für SamstagIn den Nordalpen und entlang des Alpenhauptkamms ist die Lawinengefahr am Samstag groß (Stufe 4 von 5 - rote Bereiche). - © lawinen.at

Seit den Vormittagsstunden des Samstags läuft zudem ein Rettungseinsatz in St. Anton am Arlberg. Nach ersten Informationen wurden zwei Personen bei einem Lawinenabgang verschüttet. Aufgrund der heiklen Lawinensituation wurde die Suchaktion gegen 11 Uhr unterbrochen, da es sich um sehr lawinengefährdetes Gebiet handelt. Gegen 14:30 Uhr konnten die Bergungsarbeiten wieder fortgesetzt werden.

"Klumpenrisiko" in den nächsten Tagen

Mit einem Rückgang der Lawinengefahr ist nur langsam zu rechnen. Die Niederschläge lassen in den nächsten Stunden zwar nach, der Wind weht aber noch teils stürmisch. Ab Sonntagabend fällt regional noch mal Neuschnee. Die Mengen sind allerdings deutlich geringer als zuletzt.

Was ist das Klumpenrisiko?

Lawinenprognostiker nennen die Ballung von mehreren Gefahrenfaktoren "Klumpenrisiko". Wenn auf eine Wetterperiode mit sehr viel Neuschnee und stürmischem Wind Schönwettertage mit viel Sonnenschein und frischem Pulverschnee folgen, steigt das Klumpenrisiko an. Viele Wintersportler sind dann in den Bergen und teils auch abseits der Pisten im freien Gelände unterwegs und sind so der Lawinengefahr ausgesetzt.

Trotzdem mahnen die Lawinenwarndienste zur Zurückhaltung. Abseits der Pisten bleiben die Verhältnisse im freien Gelände heikel. Die aktuelle Lawinensituation erfordere viel Erfahrung in der Beurteilung der Gefahr.

(WO/APA)

Link zu dieser Seite / Seite empfehlen
Seite per E-Mail empfehlen Mail

Das Wetter in ...