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WetterNews - Ticker

12:31
3. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Sonne kommt endlich wieder

Am Dienstag gibt es fast überall in Deutschland volle 9 Stunden Sonnenschein. Im Laufe der neuen Woche können wir bei Temperaturen von 0 bis 5 Grad endlich mal wieder Sonne tanken.

Am Wochenende zeigt sich das Wetter zunächst noch von seiner ungemütlichen Seite. In der neuen Woche wird es dann zunehmend trockener und kälter.

Vor allem am Sonntag wird es in weiten Teilen Deutschlands noch mal ungemütlich. In den Morgenstunden zieht ein Niederschlagsband aus Nordwesten auf und wandert im Tagesverlauf weiter südwärts. Dahinter kommt vor allem im Norden und Westen meistens die Sonne wieder raus. Schauer gibt es aber trotzdem noch immer wieder.

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Weiter Richtung Süden und Osten bleibt es länger nass und im Tagesverlauf mischen auch noch einige Schneeflocken mit. Dort, wo es schneit oder bei Temperaturen um 0 Grad regnet, werden die Straßen rutschig. Besonders in der Nacht zum Montag und am Montagmorgen droht Straßenglätte.

Hochdruck setzt sich wohl fest

Zum Start in die neue Woche macht sich zunehmend hoher Luftdruck bei uns breit. Damit werden die Regenwolken weniger. Nur vereinzelt gibt es noch einen Schauer. Auch die Sonne kommt bei Höchstwerten von 0 bis 5 Grad häufiger zum Vorschein.

Stand jetzt sind am Dienstag und Mittwoch sogar fast überall in Deutschland die vollen 9 Stunden Sonnenschein möglich. Das kann sich in den kommenden Tagen allerdings noch etwas relativieren.

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Besonders in den Nächten wird es bei klarem Himmel schnell frostig. In den Nächten um die Wochenmitte zeigt das Thermometer Werte von minus 2 Grad im Westen bis minus 9 Grad im Osten an.

Im weiteren Wochenverlauf präsentiert sich das Wetter voraussichtlich unspektakulär. Lediglich ein paar mehr Wolken ziehen über den Himmel, in den meisten Regionen bleibt es aber weiterhin trocken. Einzelne Regengüsse und Schneeregenschauer sind jedoch nicht auszuschließen. Das Hochdruckgebiet gewinnt dabei immer mehr an Kraft und macht sich über Mitteleuropa breit.

Über weiten Teilen Europas liegt eine Hochdruckzone. Nach aktuellem Stand liegt ihr Zentrum mit dem höchsten Luftdruck genau über Deutschland. Über weiten Teilen Europas liegt in der kommenden Woche eine Hochdruckzone, mit Zentrum über Deutschland.

Der Temperaturtrend zeigt insgesamt wieder nach oben. Nur in den Nächten friert es noch immer leicht. Erst nach der Monatsmitte kündigt sich derzeit eine Umstellung der Wetterlage an. Damit würden Tiefs wieder die Regie übernehmen. Für Details ist es jedoch noch zu früh.

10:20
3. Februar 2023

Schneechaos in Österreich
Ganze Täler abgeschnitten

Das Schneechaos in Österreich nimmt kein Ende. Ganze Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. Zudem spitzt sich die Lawinengefahr zu.

Noch immer verursachen enorme Schneemassen in den Nord- und Zentralalpen große Probleme. In der Gemeinde Ramsau am Dachstein sind bis zu einem Meter Neuschnee gefallen, wie das obige Video zeigt. Die Lawinengefahr erreicht mancherorts die zweithöchste Stufe. Mehrere Lawinen sind auf der Verbindungsstraße zwischen Wildalpen und Hinterwildalpen abgegangen.

In den höheren Lagen müssen Touristen und Einwohner ihre Fahrzeuge stundenlang freigraben. Für das Skigebiet sind die Schneefälle ein Segen, weil sich der Nassschnee ideal präparieren lässt. Dennoch bleibt der starke Wind ein Problem.

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In einer kleinen Ortschaft bei Liezen sind rund 125 Personen von der Außenwelt abgeschnitten, da die einzige Zugangsstraße wegen der akuten Lawinengefahr gesperrt ist. In der Region sind außerdem mehrere Seitentäler aufgrund von Trafoausfällen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Autos vom Schnee begraben

Auch andere Alpenregionen versinken derzeit regelrecht im Schnee. Gewaltige Neuschneemengen kamen seit Mittwochabend von Oberösterreich bis zum Salzburger Land zusammen. In Lagen oberhalb von 1300 Meter Höhe ist dort von rund 1,5 Meter Neuschnee auszugehen.

Genaue Messungen auf den Bergen sind aufgrund der enormen Schneeverfrachtungen durch orkanartige Windböen schwierig. Automatische Schneemessungen auf dem Tamischbachturm im obersteirischen Gesäuse zeigen sogar mehr als 1,7 Meter Schnee an.

Sogar in einigen größeren Tälern fiel rund 1 Meter Schnee. In Filzmoos auf 1050 Meter Höhe im Salzburger Pongau beispielsweise schaffen es die Menschen kaum ihre Autos aus den Schneemassen zu befreien. Ähnlich viel Schnee liegt in Regionen der Obersteiermark auf gerade mal 800 Meter Höhe.

Viele Straßen gesperrt

Bereits in der Nacht zum Freitag kam es zu etlichen Behinderungen auf den Straßen, unter anderem standen auf der Pyhrnautobahn (A9) in Oberösterreich Lastwagen quer und blockierten für längere Zeit den Verkehr.

Straßensperre bei WildalpenDie Verbindungsstraße zwischen Wildalpen und Hinterwildalpen ist wegen abgegangener Lawinen gesperrt.

Die Pyhrnpass Straße (B138) zwischen Spital am Pyhrn in Oberösterreich und Liezen in der Steiermark musste gesperrt werden. Die Zufahrt zum Skigebiet Wurzeralm war jedoch noch möglich.

Mehr als 115 Feuerwehren mit insgesamt rund 1300 Helfern waren im Einsatz, um von der Straße abgekommene Fahrzeuge zu bergen, umgestürzte Bäume zu entfernen und entstandene Schäden zu beheben.

1/9
In Teilen Bayerns und Österreichs hat es sehr ergiebig geschneit. Vor allem in den Nord- und Zentralalpen dauern die Schneefälle noch an.

Um möglichst viele Straßen befahrbar zu halten, wurden alle fünf Lawinensprenganlagen im Pinzgau und Pongau am Freitag kontrolliert ausgelöst. Aufgrund der Schneemengen ist mit weiteren Sprengungen zu rechnen, wozu kurzfristig Straßensperren notwendig sind.

Chaos auch in Teilen Bayerns

In der Nacht zum Freitag führten die andauernden Schneefälle auch in Teilen Süd- und Ostbayerns zu zahlreichen Unfällen und behinderten den morgendlichen Berufsverkehr.

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In einigen niederbayerischen Landkreisen fiel sogar der Schulunterricht aus. Zudem mussten in Teilen Ostbayerns die Bahnstrecken gesperrt werden.

(WO/dpa/APA)

06:56
3. Februar 2023

Kurioser Brauch der USA
Murmeltier orakelt über den Spätwinter

Ein Murmeltier regt die Nase in den Himmel

"Und jährlich grüßt das Murmeltier": Das possierliche Orakel Phil hat für die USA noch sechs weitere Wochen Winterwetter vorhergesagt. Hinter dem amerikanischen Volksfest steckt sogar eine deutschsprachige Bauernregel.

In den USA wird jedes Jahr am 2. Februar der Murmeltiertag mit Volksfesten gefeiert. Die Winterschlaf haltenden Tiere werden zum ersten Mal im Jahr aus ihrem Bau gelockt: Sehen sie ihren Schatten, soll der Winter noch weitere sechs Wochen dauern.

Das Murmeltier Phil sah bei der jährlichen Zeremonie im US-Bundesstaat Pennsylvania im Sonnenschein noch sechs weitere Wochen Winterwetter vorher. Bedecktes Wetter hätte dem Aberglauben nach auf einen frühen Frühling hingedeutet.

In den USA wird der Murmeltierttag jedes Jahr groß gefeiert. In den USA wird der Murmeltiertag jedes Jahr als Volksfest gefeiert. - © dpa

Hierzulande wird dem Spektakel kaum Beachtung geschenkt, obwohl sogar eine deutschsprachige Bauernregel dahintersteckt. Der Murmeltiertag fällt nicht durch Zufall auf den christlichen Feiertag Mariä Lichtmess. Dem wird nämlich - einer Reihe deutschsprachiger Bauernregeln nach - eine besondere Bedeutung im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Winters zugesprochen.

Regeln wie zum Beispiel "Ist‘s an Lichtmess hell und rein, wird‘s ein langer Winter sein" sind aber eher ein Mythos, da das Wetter an einzelnen Tagen nicht aussagekräftig ist. Das bestätigt auch die mangelnde Trefferquote der Murmeltiere Pennsylvanias als Wetterpropheten, die laut einer Studie mit 37 Prozent im Bereich des Zufalls liegt.

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Erstmals wird 1887 einem Murmeltier die Vorhersage des weiteren Winterverlaufs nachgesagt. Berühmt wurde das Spektakel durch den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" aus dem Jahre 1993.

Bedroht der Klimawandel Murmeltiere in den Alpen?

Bei uns gehören die Murmeltiere wie die Gletscher zu den Alpen. Sie sind im Bergfrühling und Sommer in Höhenlagen von 1500 bis 2500 Meter anzutreffen und besonders in den Sommermonaten aktiv. Das müssen sie auch sein, da sie nur bis Ende September Zeit haben, um ihre Fettreserven für den folgenden Winter aufzubauen.

Im Video geht unser WetterReporter der Frage auf den Grund, ob die immer heißer werdenden Sommer bereits eine Bedrohung für die Tiere sind. Dazu spricht er mit Laudo Albrecht, Tierexperte und Zentrumsleiter Pro Natura im Aletschgebiet.

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(WO/dpa)

19:45
2. Februar 2023

Hier explodiert die Natur
WetterReporter: Mandelblüte auf Mallorca

Kontrast zum Winterwetter in Deutschland: Sonne satt und herrliche Frühlingsluft auf den Balearen. Die Natur explodiert dort förmlich. Wir waren auf Mallorca, wo es an allen Ecken blüht und grünt.

Temperaturen über 15 Grad: So warm ist es derzeit auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca. Die beeindruckende Mandelblüte hat dort bereits begonnen. Der vergangene Herbst und der bisherige Winter waren auf der Insel im Mittelmeer allerdings außergewöhnlich warm und trocken.

Unsere TemperaturRadar-Vorhersage zeigt, wie warm es heute den Balearen wird. Unser TemperaturRadar zeigt, wie warm es derzeit auf den Balearen ist.

Die ersten Mandelblüten konnten somit schon Anfang Dezember gesichtet werden. Die Trockenheit ist mittlerweile jedoch ein großes Problem. Experten sprechen von einer Katastrophe. Wir haben den Fachmann Miquel Serra vom ökologischen Landwirtschaftsverband zur aktuellen Situation befragt. Seine Antworten sehen Sie ebenfalls oben im Video.

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18:50
2. Februar 2023

Tipps für Gartenpflanzen
Darum ist Nässeschutz jetzt wichtig

Pflanzen, die zum Schutz vor Frost mit Jute eingehüllt sind. Neben Frost kann auch Nässe empfindlichen Pflanzen schaden.

Die Tendenz ist klar erkennbar: Milde Winter nehmen zu. Auch bei der Überwinterung von Pflanzen bringt diese Tatsache Veränderungen mit sich.

Neben dem Frostschutz gewinnt bei Pflanzen der Schutz vor Winternässe immer mehr an Bedeutung, denn oft ist nicht die Kälte das Problem, sondern der zunehmende Niederschlag. Das Ergebnis: Viele Gewächse ertrinken.

Grund dafür ist, dass viele Pflanzen im Winter ruhen und kein Wasser ziehen. Fällt viel Regen, stehen die Wurzeln in Staunässe, was zu Fäule und letztlich zum Absterben führt. Eine Ausnahme bilden immergrüne Pflanzen. Sie benötigen auch im Winter Wasser.

So schützen Sie Stauden und Gehölze vor zu viel Wasser:

  • Schon beim Einpflanzen sollten Sie an den Nässeschutz denken und den Boden großflächig auflockern. Eine gute Drainage ist wichtig.

  • Schneiden Sie beispielsweise Gräser im Herbst nicht radikal zurück und binden Sie den Blattschopf zusammen. So erreicht weniger Wasser den Wurzelbereich.

  • Kurzfristige Hilfe bei niedrigen Pflanzen bietet ein umgedrehter Blumentopf aus Ton. Er schützt das Gewächs vor zu großen Wassermengen, die plötzlich auftreten.

Auch wenn die frostigen Tage seltener werden: Empfindliche Gewächse benötigen in der kalten Jahreszeit Unterstützung. Wie Sie Ihre Pflanzen im Winter schützen, erfahren Sie hier.

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