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WetterNews - Ticker

10:45
28. Januar 2023

14-Tage-Wetter
Wann kommt die Sonne wieder?

Im Laufe der Woche bekommen wir die Sonne etwas häufiger zu Gesicht als zuletzt. Im Laufe der Woche bekommen wir die Sonne etwas häufiger zu Gesicht als zuletzt.

Zum Start in die neue Woche kommt mit einem Tief wieder Bewegung in die Wetterküche. Zunächst gibt es turbulentes Schauerwetter. Anschließend kann sogar die Sonne mal wieder beim Wetter mitmischen.

Nach einem meist trockenen Wochenende kündigen sich am Sonntagabend schon die ersten Regenwolken von Tief NICOLAS an. Am Montag gibt es damit besonders an den Küsten Sturmböen. Weiter im Landesinnern weht der Wind nicht ganz so kräftig. Dennoch wird es verbreitet sehr ungemütlich.

Am Montag weht in der Nordhälfte verbreitet ein stürmischer Wind bis 75 Kilometer pro Stunde. In der Südhälfte weht er schwächer.Unser WindRadar zeigt, wie windig es am Montag wird.

Regen- und Schneeregenschauer ziehen mit einem stürmischen Wind über weite Landesteile hinweg. In den Hochlagen und im Süden schneit es. Zwischen und nach den Niederschlägen lässt sich aber auch mal die Sonne blicken. Besonders in der Nordhälfte des Landes kann sie am Montag 3 bis 7 Stunden lang scheinen.

WetterRadar: Wo es regnet und schneitMehr erfahren

Nach kurzer Wetterberuhigung am Dienstag wird es mit einem neuen Sturmtief am Mittwoch erneut turbulent. Seine genaue Zugbahn ist allerdings noch unsicher. Am Alpennordrand sind lang anhaltende und ergiebige Schneefälle möglich. Die Temperaturen liegen mit 4 bis 7 Grad etwas höher als zuletzt.

Nach der Wochenmitte beruhigt sich nach derzeitigem Stand das Wetter allmählich wieder. Ein neues kräftiges Hochdruckgebiet schleicht sich langsam von den Azoren wieder Richtung Mitteleuropa an. Damit lassen die Niederschläge deutlich nach.

Neues Hoch könnte mehr Sonne bringen

Aus der Erfahrung der vergangenen Woche wird jedoch deutlich: Hochs im Winter sind keine Garantie für Sonnenschein. Anders als zuletzt sind die Tiefs aber nicht weit entfernt und können so dafür sorgen, dass ausreichend Bewegung in unserer Atmosphäre ist. Damit kann sich das trübe Einheitsgrau nicht erneut festsetzen und die Chancen auf mehr Sonne sind groß.

Am zweiten Februarwochenende liegt Deutschlands zwar unter hohem Luftdruck, doch die Tiefs sind nicht weit.Am zweiten Februarwochenende liegt Deutschland zwar unter hohem Luftdruck, doch die Tiefs sind nicht weit, sodass auch der Sonnenschein größere Chancen hat.

Wann die Tiefs dann wieder aktiv bei unserem Wetter mitmischen, ist nach derzeitigem Stand noch unsicher. Ein landesweites Wintercomeback erscheint jedoch unwahrscheinlich. Der Temperaturtrend zeigt in der zweiten Februarwoche weiter nach oben.

08:49
28. Januar 2023

Eislast zu groß für Bäume
Video: Extremer Frostbruch im Erzgebirge

Im Erzgebirge sind zahlreiche Bäume schwer beschädigt worden. Ursache dafür war die anhaltende kalte Witterung.

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben tagelanger Nebel und Nieselregen im Erzgebirge eine dicke Eisschicht an Bäumen entstehen lassen. Für unzählige Äste wurde schließlich die Last zu groß und sie brachen daraufhin ab. Aufgrund des Frostbruchs mussten viele Straßen gesperrt werden.

Forstarbeiter waren im Dauereinsatz, um die abgebrochenen Äste zu entfernen. In der Nähe von Bäumen besteht Lebensgefahr, da selbst bis zu 20 Zentimeter dicke Äste abbrechen können. Auch am Wochenende ist in der Region weiterhin Nebel zu erwarten. Damit wird es weitere Frostbrüche und daraus resultierende Einschränkungen geben.

Wetterlexikon: Was ist Raureif? Mehr erfahren
06:45
28. Januar 2023

Seltenes Phänomen
Kurios: Wasserfall stürzt aufwärts

Im US-Bundesstaat Utah sind seltene Aufnahmen eines "nach oben stürzenden Wasserfalls" entstanden. Das Wasser fließt nicht wie gewöhnlich von oben nach unten, sondern von unten nach oben. Dafür ist ein seltenes Phänomen verantwortlich.

So etwas gelingt nicht jeden Tag: Am 16. Januar machte der Fotograf RJ Hooper seltene Aufnahmen von einem umgekehrten Wasserfall an einer Klippe in Kayenta im US-Bundesstaat Utah. Das Wasser fließt oder vielmehr stürzt senkrecht nach oben.

Damit so etwas passiert, müssen starke Aufwinde an der Klippe vorhanden sein. Als Aufwind wird ein Luftstrom bezeichnet, der sich vom Erdboden Richtung Himmel erstreckt - ähnlich wie bei einem Föhn, dessen Öffnung Richtung Decke zeigt. Der Wind muss stark genug sein, um das Wasser des Wasserfalls mitzunehmen.

Starker Wind macht es möglich:

RJ Hooper sagte in seinem Facebook-Post, dass seine Drohne gegen den Wind von bis zu 100 Kilometer pro Stunde ankämpfte.

In vielen Gebieten des Westens der USA war der Winter bislang recht nass. Dadurch führen viele Flüsse, die sonst nahezu ausgetrocknet sind, reichlich Wasser. Die einzigartigen Windverhältnisse in Verbindung mit ausgeprägtem Wasserzufluss machten das ganze Spektakel somit noch faszinierender.

05:30
28. Januar 2023

Heftige Überschwemmungen
Notstand in Neuseeland

In Teilen Neuseelands haben kräftige Niederschläge zu schweren Überschwemmungen geführt. Besonders betroffen war die Metropole Auckland. Die Behörden riefen den Notstand aus.

Nach massiven Regenfällen stehen weite Teile Neuseelands größter Stadt Auckland unter Wasser. Die Bürger der Metropole auf der Nordinsel wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen und sich auf mögliche Evakuierungen vorzubereiten. Die Behörden riefen den Notstand für die Region aus. Im WetterRadar sieht man gut das langsam ziehende Unwettertief:

Das Nationale Forschungsinstitut NIWA teilte mit, dass in einigen Gebieten der Stadt innerhalb von 15 Stunden 80 Prozent der Niederschlagsmenge gefallen sei, die sonst im ganzen Sommer gemessen werde. Besonders betroffen waren die Vororte Kumeu und Albany.

Die Feuerwehr war mit Kajaks und Jetskis im Einsatz, um Menschen aus ihren Häusern zu retten. Ein geplantes Konzert des Rocksängers Elton John im Mount Smart Stadium wurde kurz vor Beginn aus Sicherheitsgründen abgesagt. 40.000 Fans mussten enttäuscht und durchnässt den Heimweg antreten.

Zahlreiche Straßen wurden gesperrt. Auf im Internet verbreiteten Videos war zu sehen, wie Autos in den Fluten trieben. Rettungskräfte waren unermüdlich dabei, Menschen in Sicherheit zu bringen. Augenzeugen berichteten vom schlimmsten Hochwasser, das sie je erlebt hätten.

In einigen Stadtgebieten von Auckland fiel der Strom aus. Auch Teile des Flughafens waren überflutet. Passagiere wurden aufgefordert nicht mehr zum Terminal für internationale Flüge zu kommen, da das Gebäude überschwemmt war. Für die Nacht wurde weiterer Regen erwartet.

Wetterlexikon: So entsteht ein TiefMehr erfahren

Ursache der massiven Regenfälle war ein nur sehr langsam ziehendes Unwettertief. So konnten sich über den betroffenen Regionen über viele Stunden hinweg immer wieder heftige Regengüsse entladen.

(WO/dpa)

19:46
27. Januar 2023

Außergewöhnlicher Blitz
Leuchtende Spinne lugt über Wolkenmauer

Was für ein atemberaubendes Foto: Wie eine leuchtende Spinne über dem Gartenzaun ästelt sich ein nächtlicher Blitz über den Wolkenschirm eines fernen Gewitters. Dabei handelt es sich um einen sogenannten "Blue Starter".

Die Aufnahme des französischen Fotografen und Stormchasers Vianney Rudent entstand am 18. Januar an der Cote d'Azur nahe Sardinaux Point im Süden Frankreichs. Sie zeigt einen breit verästelnden Blitz, der aus der Oberseite einer Gewitterzone über dem Mittelmeer himmelwärts schießt. Blitze, die sich in die freie Atmosphäre über Gewitterwolken entladen, sind selten.

Die stärksten von ihnen, Red Sprites, erscheinen als rötliche Lichtgarben, die bis in über 80 Kilometer Höhe emporschießen können. Etwas weniger energiereich sind Blue Jets. Ihre bläulichen Entladungen erreichen etwa 40 Kilometer Höhe. Der Blitz im Bild oben, ist ein sogenannter "Blue Starter", die Vorstufe einer Aufwärts-Entladung, bei der es nicht ganz zum Blue Jet reicht.

Noch imposanter, aber auch weitaus seltener als Blue Jets oder Red Sprites sind die sogenannten "Elves". Sie erscheinen als schwaches, sich ringförmig bis auf einen Durchmesser von etwa 400 Kilometern ausdehnendes Glimmen in 100 Kilometer Höhe. Forscher vermuten, dass elektromagnetische Impulse die nur eine Millisekunde dauernde Lichterscheinung verursachen.

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