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WetterNews - Ticker

18:11
24. September 2022

Böen in Orkanstärke
Kanada: Ex-Hurrikan mit massiven Schäden

Einer der stärksten Stürme seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat Kanadas Ostküste getroffen. Ex-Hurrikan FIONA hinterlässt enorme Schäden, ganze Häuser wurden mitgerissen.

Am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) hat FIONA als außertropisches Orkantief die Provinz Nova Scotia erreicht und ist dann weiter Richtung Neufundland gezogen. Dabei wurden Windböen von mehr als 160 Kilometer pro Stunde registriert und Wellen von mehr als 10 Meter Höhe. In Burnt Islands in Neufundland wurden ganze Häuser zerstört.

Bei Hunderttausenden Menschen in Nova Scotia fiel der Strom aus. Auch in der benachbarten Provinz Prince Edward Island kam es zu Zehntausenden Ausfällen. In der Provinzhauptstadt Charlottetown gab es zahlreiche umgestürzte Bäume und Strommasten. Eine Video zeigt, wie FIONA über die Straßen fegt:

Zuvor war FIONA am Freitag als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie an dem britischen Überseegebiet Bermuda vorbeigezogen. Unmittelbar vor der kanadischen Küste schwächte er sich von einem Kategorie-3-Hurrikan der fünfstufigen Skala ab. Durch das Anzapfen kalter Luftmassen verlor FIONA den Hurrikanstatus.

Das WetterRadar zeigt, wie sich FIONA innerhalb von 24 Stunden entwickelt hat:

Bei diesem Prozess nahmen die Windgeschwindigkeiten allerdings wieder zu, sodass das Orkantief letztlich immer noch mit Böen in Hurrikanstärke über die Halbinsel hinweggezogen ist. Es ist außergewöhnlich, dass ein Hurrikan so weit nach Norden gekommen ist.

Zuvor war FIONA durch die Karibik gezogen und hatte in der Dominikanischen Republik und auf Puerto Rico enorme Schäden angerichtet.

Lexikon: Wie entstehen Tropenstürme?Mehr erfahren

(WO/dpa)

16:05
24. September 2022

Heft zur Beaufortskala
WetterSchule: So stark weht der Wind

beaufortWie stark weht der Wind ? Das kann man leicht mit dem Faltheft zur Beaufortskala herausfinden.

Nächste Woche weht ein ruppiger Wind. Die Windstärke kann mithilfe der Beaufortskala auch von Kindern ermittelt werden. Ein Faltheft hilft dabei.

Der Herbst bedeutet viel Wind. Immer wieder weht er mit Windstärke 8. Doch was genau bedeutet das? Diese und andere Windstärken zeigt unser Faltheft zur Beaufortskala. Es kann als Pdf heruntergeladen, ausgedruckt und anschließend gefaltet werden. Wie das geht, zeigen folgende Bilder:

Die Windstärke messen

+ 15

So wird die Windstärke gemessen

Zur Beobachtung betrachtet man genauestens die Umgebung. Ist zum Beispiel Rauch aus einen Schornstein zu sehen? Wenn dieser gerade aufsteigt, dann ist es windstill (Windstärke 0). Wird der Rauch dagegen leicht vom Wind abgetrieben, dann ist es Windstärke 1.

windWird Rauch leicht vom Wind abgetrieben, dann ist es Windstärke 1.

Wichtig: Ab Windstärke 8 wird es gefährlich, dann können nämlich erste Zweige abbrechen. Nun sollte man nicht mehr rausgehen und den Wind nur noch von drinnen beobachten. Bei Windstärke 12 ist das Ende der Skala erreicht. Dann herrscht Orkan und schwere Verwüstungen sind möglich. Das kommt bei uns zum Glück nur selten vor.

Wetterbeobachter werden

In der WetterSchule zeigen wir, wie neben dem Wind noch andere Dinge wie Temperatur, Luftdruck oder Wolken beobachtet werden. Dazu stellen wir neben Bauanleitungen auch ein Wettertagebuch zum Download bereit.

WetterSchule: Das Wetter beobachtenMehr erfahren
14:11
24. September 2022

Über 250 Liter Regen
Italien: Gefahr von Sturzfluten

In Italien drohen am Sonntag schwere Gewitter mit sintflutartigem Starkregen.In Italien drohen am Sonntag schwere Gewitter mit sintflutartigem Starkregen.

In Italien brauen sich am Sonntag schwere Gewitter mit sintflutartigem Starkregen zusammen. Es besteht die Gefahr von Sturzfluten und Überschwemmungen.

Besonders zwischen Sardinien und den Regionen Latium und Kampanien an der Westküste Italiens drohen heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Im Gebiet um Neapel berechnen die Wettermodelle mehr als 250 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden.

Durch die extremen Regenfälle können sogenannte Sturzfluten entstehen. Davon spricht man, wenn es in sehr kurzer Zeit Überschwemmungen und Hochwasser gibt. Flüsse und auch Straßen können sich bei entsprechender Hangneigung in einen gefährlichen reißenden Strom verwandeln.

Unsere WetterRadar-Vorhersage zeigt, wie sich zahlreiche Gewitter am Sonntagnachmittag bilden.Unsere WetterRadar-Vorhersage zeigt, wie sich zahlreiche Gewitter am Sonntagnachmittag bilden.

Bereits vor rund einer Woche gab es Chaos nach Sturzfluten in Teilen Italiens. Darunter war auch die bei Touristen beliebte Hafenstadt Ancona. Bei den Unwettern kamen mindestens 9 Menschen ums Leben. Punktuell gingen bis zu 420 Liter pro Quadratmeter in nur kurzer Zeit nieder.

Höhere Unwettergefahr durch warmes Mittelmeer

Die Wassertemperaturen des Mittelmeers liegen zwischen Italien und Sardinien um 25 Grad. Die Unwettergefahr nimmt aufgrund der hohen Wassertemperaturen zu, da mehr Wasser verdunstet. Im Sommer war das Wasser des Mittelmeers sogar noch wärmer.

Das Wasser befindet sich unsichtbar als Wasserdampf in der Luft. Je höher der Wasserdampfgehalt der Luft ist, desto mehr Energie steht möglichen Schauern und Gewittern zur Verfügung. Insbesondere die Gefahr von sintflutartigem Starkregen nimmt deutlich zu.

Vor einer Woche: Sturzflut in ItalienLesen Sie auch
12:34
24. September 2022

Regenreicher September
Ist die Dürre nun vorbei?

Der September war bislang überdurchschnittlich nass. In einigen Region fiel bereits mehr Regen als im gesamten Sommer. Im Video erklärt Niklas Weise, welche Auswirkungen das auf die Trockenheit in Deutschland hat.

Noch mehr Regen in der nächsten WocheLesen Sie auch
10:42
24. September 2022

14-Tage-Wetter
Nächste Woche wird es ungemütlich

Draußen wird es in der neuen Woche richtig ungemütlich.Bei Wind und Regen mit Höchstwerten meist zwischen 10 und 15 Grad macht man es sich in der neuen Woche besser drinnen gemütlich.

In der kommenden Woche erwartet uns klassisches Herbstwetter. Mit viel Wind, Regen und Temperaturen bis 15 Grad wird es draußen eher ungemütlich. Der Start in den Oktober könnte dann regional sogar golden werden.

Das ruhige Herbstwetter neigt sich am Wochenende dem Ende entgegen. Ein Tief über dem Nordatlantik macht sich zum Start in die neue Woche bei uns breit. Westlich des Tiefs zieht kältere Luft über weite Teile Mitteleuropas und erreicht auch Deutschland.

Damit wird es noch kühler und nasser. In der Westhälfte weht außerdem ein ruppiger Nordwestwind. Wer also einen Regenschirm dabei hat, sollte aufpassen, dass er nicht umklappt.

Eine sogenannte Tiefdruckzone liegt in der neuen Woche über weiten Teilen Mitteleuropas. Eine sogenannte Tiefdruckzone liegt in der neuen Woche über weiten Teilen Mitteleuropas.

Im Laufe der Woche bildet sich eine sogenannte Tiefdruckzone über Mitteleuropa. Damit sind die Temperatur noch etwas niedriger, sodass die Höchstwerte zur Wochenmitte verbreitet unter 15 Grad liegen. Bei längerem Regen reicht es sogar nur mit Mühe für die 10-Grad-Marke. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 1500 Meter Höhe ab.

Zum Start in den Oktober werden die Regenschauer nach aktuellem Stand seltener und die Sonne bekommt wieder ein paar mehr Chancen. Außerdem steigen die Temperaturen zaghaft an. Derzeit sind sogar Höchstwerte bis 20 Grad denkbar.

Ob uns dann goldenes Oktoberwetter erwartet oder es doch wieder Regenwetter gibt, ist noch unsicher.

Regenbögen und Schauerwetter

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