WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )
Startseite / WetterTicker

WetterNews - Ticker

14:04
4. Dezember 2022

Wassernotstand
Große Trockenheit in Spanien

Dürre in Spanien: Fluss ist nur noch RinnsalIm Nordosten Spaniens ist der Fluss Ter, der einen Stausee speist, nur noch ein Rinnsal. - © dpa

Die im Herbst weiterhin anhaltende Trockenheit hat in weiten Teilen Spaniens einen Wassernotstand ausgelöst. Fast 50 Prozent der Landesfläche leiden unter fehlenden Niederschlägen.

Spanien ist mit der schwersten Dürre seit mehr als 10 Jahren konfrontiert. Viele Regionen und Gemeinden sind verpflichtet, Wassersparmaßnahmen zu ergreifen. Zunehmend kritisch ist die Situation unter anderem in Sevilla im Süden sowie in Katalonien im Nordosten des Landes.

In Katalonien mit seiner Hauptstadt Barcelona regnet es seit rund zwei Jahren viel weniger als im Durchschnitt früherer Jahre. Die Stauseen zur Versorgung der dicht besiedelten Region sind derzeit nur noch zu etwas mehr als 30 Prozent gefüllt.

Ein Wasserwagen in Katalonien bringt TrinkwasserWasserknappheit: Zahlreiche kleinere Gemeinden in Katalonien müssen durch Tankwagen mit Wasser beliefert werden. - © dpa

Wäre nach der letzten großen Dürre 2008 nicht eine Anlage zur Entsalzung von Meerwasser in El Prat bei Barcelona gebaut worden, hätte es schon ab dem vergangenen Sommer Einschränkungen beim Wasserverbrauch gegeben. Derzeit läuft die Anlage auf Hochtouren.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ordnete die Regionalregierung in mehr als 500 Gemeinden Kataloniens Einschränkungen beim Wasserverbrauch an, insbesondere für die Industrie und die Landwirtschaft. Vielerorts sind nach der Verordnung auch die Befüllung von Swimmingpools sowie die Bewässerung von Gärten, Parks, Golfplätzen sowie die Autowäsche eingeschränkt.

2022: Dürre in vielen Teilen EuropasLesen Sie auch

(WO/dpa)

11:13
4. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Tiefs machen es spannend

Die Wetterkarte zeigt, das ein Tief gefüllt mit kalter Luft nördlich von Deutschland liegt und langsam übergreift. Im Laufe der neuen Woche bestimmt tiefer Luftdruck zunehmend unser Wetter.

Die neue Wetterwoche wird spannend. Regen, Schneeregen und Schnee stehen auf dem Programm. Auch Richtung Monatsmitte hält das frühwinterliche Wetter wohl an.

In der neuen Woche stellt sich in noch mehr Regionen nasskaltes Wetter ein. Am Montag und Dienstag zieht ein Gebiet mit Schneeregen und Schnee von der Westhälfte aus weiter Richtung Osten.

Am Mittwoch gibt es dann vor allem in der Nordhälfte hin und wieder Schauer mit Schneeregen, nassen Flocken oder Graupel bis ins Flachland. Im Süden bleibt es meist trocken. Sogar die Sonne kann sich zeitweise mal blicken lassen.

Frühwinter gibt Gastspiel

+ 19

An den Temperaturen ändert sich dabei nur wenig, verbreitet liegen die Höchstwerte zwischen 2 und 6 Grad. Richtung Wochenende zeigt der Trend jedoch insgesamt noch etwas nach unten.

Schnee zum dritten Adventswochenende?

Das liegt daran, dass kalte Luft aus Norden einströmt. Über Deutschland trifft diese Kaltluft auf mildere Luft. Genau an der Grenze der unterschiedlichen Luftmassen kann es dann kräftig schneien.

Nach aktuellem Stand schneit es Regionen vom Südwesten bis in den Osten des Landes. Es gibt aber auch andere Varianten.Die Karte zeigt, wo es zum dritten Adventswochenende schneien kann. Es gibt aber auch andere Varianten.

Wo und wann genau sich diese sogenannte Luftmassengrenze ausbildet, ist aktuell noch nicht sicher. Nach derzeitigem Stand ist es am wahrscheinlichsten, dass es zum kommenden Wochenende im Süden und Südosten Deutschlands Schnee gibt.

Andere Varianten zeigen, dass die Schneefront auch deutlich weiter im Norden liegen kann. Dann kann es auch in anderen Regionen schneien.

Auch Richtung Monatsmitte sieht es aktuell so aus, dass Tiefs die Oberhand behalten und weiterhin kaltes sowie nasses Frühwinterwetter herrscht.

10 Tipps für ein warmes Zuhause

+ 6
09:15
4. Dezember 2022

Zeit vor der Sonnenwende
Bald werden die Tage wieder länger

DezembersonneBis zur Wintersonnenwende verkürzt sich die Tageslänge noch weiter. Nach Weihnachten werden die Tage wieder länger.

Noch nimmt die Tageslänge ab und die Nächte werden länger. Doch mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die Talsohle erreicht. Nach Weihnachten werden die Tage wieder länger. Der späteste Sonnenaufgang lässt jedoch noch bis Anfang Januar auf sich warten.

Der Weihnachtsmonat ist der dunkelste Monat des Jahres. Selbst ganz im Süden Deutschlands schrumpft die Tageslänge bis zur Sonnenwende am 21. Dezember auf knapp 8 1/2 Stunden. Im Norden Schleswig-Holsteins steht die Sonne dann nur wenig mehr als 7 Stunden über dem Horizont. Die Nacht darauf ist die längste des ganzen Jahres.

Tageslicht DezemberAm 21. Dezember folgt auf den kürzesten Tag die längste Nacht des Jahres.

Damit ist aber die Talsohle endlich durchschritten und die Tage werden ganz allmählich wieder länger. Zwar ist davon an den Weihnachtstagen noch kaum etwas zu merken, doch bis zum Jahresende nimmt die Dauer des lichten Tages unterm Strich immerhin schon wieder um rund 4 Minuten zu.

Spätester Sonnenaufgang erst Anfang Januar

Dies geschieht allerdings nicht gleichmäßig auf morgens und abends verteilt. Denn der früheste Sonnenuntergang findet bereits um den 12. Dezember herum statt, der späteste Sonnenaufgang dagegen erst um den 2. Januar. Ursachen dieses Phänomens sind die elliptische Form der Erdbahn um die Sonne sowie die Neigung der Erde zu ihrer Umlaufbahn.

SonnenwendtagAm 21. Dezember um 22:48 Uhr erreicht die Sonne den südlichsten Punkt ihrer Jahresbahn, den Wendekreis des Schützen. Dieses Ereignis wird auch als Wintersonnenwende bezeichnet.

So erreicht die Erde den sonnennächsten Bahnpunkt ihrer Umlaufellipse um die Sonne Anfang Januar. Weil sich die Erde in Sonnennähe deutlich schneller auf ihrer Bahn fortbewegt als Anfang Juli in Sonnenferne, bewegt sich auch die Sonne jetzt scheinbar schneller vor dem Sternenhintergrund als im Sommer. Dagegen dreht sich die Erde stets gleich schnell in 24 Stunden einmal um sich selbst.

Sonnenuhr geht fast immer vor oder nach

Diese Umstände führen dazu, dass eine Sonnenuhr gegenüber der für unsere Zeitmessung gebräuchlichen, mittleren (Orts-)Zeit im Laufe eines Jahres um bis zu 8 Minuten mal vor- und dann wieder nachgeht. Die tatsächliche "Sonnenzeit" weicht also die meiste Zeit des Jahres von der mittleren Zeit ab.

Ein weiterer, die Dauer der scheinbaren Bahn der Sonne über den Himmel beeinflussender Effekt beruht auf der Neigung der Erdachse. Diese lässt - je nach Jahreszeit - die Sonnenuhr ebenfalls um bis zu 10 Minuten abwechselnd vor- oder nachgehen. Weil sich beide Effekte dieser Erdbahnparameter gegenseitig überlagern, können sie sich in ihrer Wirkung auch wechselweise verstärken oder aufheben.

Die Erdbahn um die SonneDie Erdachse ist gegen die Ebene ihrer Umlaufbahn geneigt. Diese Schiefstellung führt nicht nur zu den klimatologischen Jahreszeiten, sie lässt auch die Sonnenuhr mal vor- und mal nachgehen.

So kommt es, dass die möglichen Abweichungen der tatsächlichen Sonnenzeit von der mittleren Zeit im Jahresgang im Extremfall über eine Viertelstunde erreichen können. Da sich die beiden ursächlichen Effekte jedoch meist nicht vollständig überlagern, geht die Sonnenuhr derzeit nur bis zu 16 Minuten vor und bis zu 14 Minuten nach.

Zeitgleichung macht Erdbahneinflüsse "sichtbar"

Um die beiden von den Erdbahnparametern ausgelösten Effekte "sichtbar" zu machen, werden sie in der sogenannten Zeitgleichung mit der gebräuchlichen, mittleren (Orts-)Zeit verknüpft. Dabei werden die Zeitgleichungswerte für alle Tage des jeweiligen Jahres berechnet und sekundengenau angegeben.

Ergebnis sind unter anderem die unterschiedlichen Kalendertermine für den frühesten Sonnenuntergang und den spätesten Sonnenaufgang.

Wussten sie schon ...

Die Zeitgleichung ist eine Kurve, die angibt um wie viel eine Sonnenuhr gegenüber der mittleren Zeit abweicht. Sie ändert sich stetig, um bis zu etwa 30 Sekunden in 24 Stunden.

Das gleiche Phänomen macht sich übrigens auch zur Zeit der Sommersonnenwende bemerkbar. Weil sich die Sonne dann aber wegen ihrer größeren Entfernung deutlich langsamer vor dem Himmelshintergrund bewegt als im Dezember, liegen auch die beiden Eckdaten weniger weit auseinander: So findet der früheste Sonnenaufgang um den 16. Juni statt, spätester Sonnenuntergang ist dagegen am 25. Juni.

Der Mondkalender 2022Lesen Sie auch
06:45
4. Dezember 2022

Neue Unwetter in Italien
Schlamm- und Wassermassen auf Sizilien

Schwere Unwetter mit Starkregen und Überflutungen haben am Samstag Sizilien heimgesucht. Wassermassen schossen durch die Straßen und hinterließen Schlamm und Geröll. Autos standen bis zu den Fenstern im Wasser.

Gewitter mit heftigen Regengüssen haben in Teilen Süditaliens Überschwemmungen ausgelöst. Besonders betroffen war Sizilien. Im Osten der Insel löste starker Regen am Samstagnachmittag und -abend in den Gebieten um die Städte Messina, Catania und Milazzo Sturzfluten aus und setzte zahlreiche Straßen unter Wasser.

Die Wassermassen hinterließen an vielen Orten Schäden und auf den Straßen und Wegen eine dicke Schicht aus Matsch und Schlamm. Anwohner begannen schon direkt nach den Unwettern mit den Aufräumarbeiten.

WetterRadar: Schwere Gewitter auf Sizilien

Auf dem folgenden WetterRadar-Bild sind die Gewitter zu sehen, die im Laufe des Samstags die Unwetter im Osten Siziliens verursacht haben. Über Stunden hinweg blieben westlich von Messina Gewitterzellen fast ortsfest und brachten vielen Orten enorme Regenmengen:

WetterRadar-Bild von Sizilien mit den Unwettern vom SamstagDas WetterRadar zeigt Starkregen (violette Farben) sowie zahlreiche Blitze (gelbe Punkte) im Osten Siziliens.

Viele Regionen am Mittelmeer werden seit Wochen von einer regelrechten Unwetterserie heimgesucht. Immer wieder peitscht der Wind hohe Wellen an die Küsten und heftige Regenfälle lösen Überschwemmungen und Schlammlawinen aus.

Warum gibt es im Herbst am Mittelmeer so viele Unwetter?

Dass aktuell so viele Unwetter im Mittelmeer wüten, ist kein Zufall, denn jetzt im Herbst haben Sturm und Regen dort Hauptsaison. Der Weg ist zu dieser Jahreszeit frei für Tiefs, die häufig schon deutlich kältere Luft im Gepäck haben. Über dem noch vergleichsweise warmen Meer steht dann besonders viel Energie zur Verfügung, die durch Verdunstung in die Atmosphäre gelangt.

Vor einer Woche: Erdrutsch auf IschiaMehr erfahren

Diese Vorgänge begünstigen die Entwicklung von kräftigen Gewittern mit Unwettergefahr. In diesem Jahr sind diese Prozesse besonders stark ausgeprägt, denn die Temperaturen des Mittelmeers liegen derzeit mit 17 bis 23 Grad noch etwa ein bis vier Grad über dem Durchschnitt. Das bedeutet: Es steht mehr Energie für Herbst- und Winterstürme zur Verfügung als sonst.

05:45
4. Dezember 2022

Schöne Adventsbräuche
Vom Adventskranz bis zum Zimtstern

Der Adventskranz verkürzt das Warten auf das Weihnachtsfest. Heute brennt die zweite Kerze: Der Adventskranz verkürzt das Warten auf das Weihnachtsfest.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier... die Vorfreude auf Weihnachten ist in der Adventszeit allgegenwärtig. Dazu tragen vor allem die vielen beliebten Adventsbräuche bei. Bis ins siebte Jahrhundert reichen die christlichen Traditionen rund um das Fest der Geburt Jesu Christi zurück.

Im Laufe der Zeit haben sich viele Bräuche und Rituale entwickelt, die heute die einzigartige Atmosphäre der Adventszeit prägen. Doch wie viel wissen wir eigentlich über den Ursprung von Adventskranz, Kalender und Co? Warum zünden wir an den Adventssonntagen Kerzen an? Wann werden die Barbarazweige in die Vase gestellt und woher stammt das beliebte Wichteln?

In der folgenden Fotostrecke haben wir spannende Informationen zu den schönsten Adventsbräuchen und Traditionen zusammengestellt:

Adventsbräuche in Deutschland

+ 9
Link zu dieser Seite / Seite empfehlen
Seite per E-Mail empfehlen Mail

Das Wetter in ...