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WetterNews - Ticker

18:51
25. September 2022

Unwetter in Italien
Video: Überflutungen bei Neapel

In einigen Regionen Italiens hat es am Sonntag kräftig geregnet. Überflutungen gibt es vor allem rund um Neapel, hinzukommt eine Sturmflut. Zum Wochenstart regnet es weiter.

Einige Straßen und Unterführungen stehen bereits unter Wasser. Am meisten hat es in der Bucht von Neapel geregnet. So wurden auf Capri innerhalb von 12 Stunden rund 70 Liter pro Quadratmeter gemessen. Auf der Insel Ponza waren es sogar 135 Liter. Bis Montagabend fällt weiterer Niederschlag.

Noch heftiger als am Wochenende fielen Unwetter vor rund einer Woche aus, wo bei Sturzfluten mindestens 9 Menschen ums Leben kamen. Punktuell gingen bis zu 420 Liter pro Quadratmeter in nur kurzer Zeit nieder.

Vor einer Woche: Sturzflut in ItalienLesen Sie auch
17:38
25. September 2022

Wetterbilder der Woche
Herbstliche Facetten der Morgenstunden

Welch ein Schnappschuss: Bei Sonnenaufgang in Strande an der Kieler Bucht erwischt WetterOnline-Nutzer Veselin Kolev genau den richtigen Moment.Welch ein Schnappschuss: Bei Sonnenaufgang in Strande an der Kieler Bucht erwischt WetterOnline-Nutzer Veselin Kolev genau den richtigen Moment. - © Veselin Kolev

In dieser Woche haben uns wieder viele sehr schöne Bilder in unserem Uploader und der WetterMelder-Gruppe auf Facebook erreicht. Besonders beeindruckend ist ein Bild bei Sonnenaufgang in der Kieler Bucht gewesen. Der Fotograf passte genau den richtigen Zeitpunkt ab, um den Vogel mit abzulichten.

Die intensiven Orangetöne entstehen, weil die Sonne morgens tiefer steht. Ihr Licht besteht aus verschiedenen Spektralfarben. Diese werden beim Weg durch die Atmosphäre unterschiedlich stark gestreut. Blaues Licht wird besonders stark gestreut, rotes Licht nur schwach.

So fotografieren Sie in der DämmerungMehr erfahren

Bei einem tiefen Sonnenstand ist der Weg der Strahlen durch die Atmosphäre länger als mitten am Tag. Das blaue Licht wird herausgestreut und nur die Orange- und Rottöne bleiben übrig.

Herbstzeit ist Nebelzeit

Im Herbst hüllen die Wolken ihre Umgebung gerne mal in einen sanften Nebelschleier. Wenn die Sonne bereits am Himmel steht, werden diese im ersten Herbstmonat aber meist schnell aufgelöst. Deswegen sollte man früh aufstehen, um den Nebel auf einem Foto festzuhalten.

Eine mystische Stimmung liegt über in Meißen in Sachsen. Eine mystische Stimmung liegt über in Meißen in Sachsen. - © Daniela Böhme

Die Türme der Albrechtsburg im sächsischen Meißen befinden sich hoch über der Elbe noch im morgendlichen Dunst. Das Bild entstand kurz vor dem Sonnenaufgang.

Wenn auch Sie Ihre Fotogalerie um wunderschöne Nebelbilder bereichern möchten, geben wir einige Tipps zum Fotografieren von Nebel sowie viele interessante Fakten zum Thema in unserem WetterLexikon.

Wir freuen uns auf Ihre Bild- oder Videodateien. Nutzen Sie einfach den Uploader:

Bilder und Videos an die RedaktionMehr erfahren
16:34
25. September 2022

Runter bis auf 10 Grad
Video: Nasskalte neue Woche

Verena Leyendecker blickt im Video auf eine nasskalte neue Woche. Tagsüber gibt es meistens nur noch um 10 Grad und in den Alpen kann es schneien. Zum kommenden Wochenende naht ein Sturmtief.

Trend: So geht es im Oktober weiterLesen Sie auch
14:05
25. September 2022

Wetterphänomen erklärt
WetterWissen: So entsteht Wind

Unsere WindRadar-Prognose zeigt, dass es am Montag windig wird.Unsere WindRadar-Prognose zeigt, dass es am Montag windig wird.

Typisch für den Herbst ist windiges Wetter. Doch wie entsteht eigentlich Wind?

Wind ist bewegte Luft und entsteht aufgrund von Luftdruckunterschieden. Großräumig geschieht das zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten in der Atmosphäre. Auch kleinräumig entsteht Wind, wenn die Luftdruckgegensätze auf relativ kurzer Distanz groß genug sind.

Je größer der Luftdruckunterschied ist, desto stärker ist die Bewegung der Luft und somit die Windgeschwindigkeit. Wenn der Wind eine mittlere Geschwindigkeit von rund 75 Kilometer pro Stunde und mehr erreicht, spricht man von einem Sturm.

Ein kurzer, kräftiger Wind ist eine Böe. Erreicht der Wind nur kurzzeitig (für wenige Sekunden) Sturmstärke, so spricht man von einer Sturmböe.

Schon gewusst?

Die stärkste Windböe, die jemals gemessen wurde, erreichte eine Windgeschwindigkeit von 408 Kilometer pro Stunde. Sie trat am 10. April 1996 auf der westaustralischen Insel Barrow Island während des Zyklons Olivia auf.

Mehr interessante Infos zum Thema Wind, wie zum Beispiel unsere globalen Windsysteme, finden Sie in unserem Wetterlexikon.

Lexikon: Windphänomene erklärtMehr erfahren
11:52
25. September 2022

Viele Tropenstürme aktiv
Supertaifun kurz vor den Philippinen

Supertaifun Noru trifft die Philippinen in diesen Stunden mit voller Wucht. Supertaifun NORU trifft die Philippinen in diesen Stunden mit voller Wucht. Im WetterRadar sind die enormen Niederschläge und zahlreichen Gewitter zu sehen.

Supertaifun NORU trifft die Philippen mit enormen Regenmengen und Orkanböen. Dort werden sehr schlimme Schäden befürchtet, denn die Naturgewalt zieht über dicht besiedelte Regionen. Auch in anderen Regionen der Welt sind tropische Wirbelstürme unterwegs.

Supertaifun NORU wütet aktuell genau über den Philippinen. Der Tropensturm der höchsten Kategorie 5 zieht in den kommenden Stunden mit Windspitzen über 300 Kilometer pro Stunde knapp nördlich der Hauptstadt Manila vorbei. Bei solchen Windgeschwindigkeiten sind große Schäden zu erwarten. Zudem wird vor sintflutartigen Regenfällen und einer Sturmflut gewarnt.

Während der Supertaifun über die Inseln hinwegzieht, schwächt er sich kurzzeitig zu einem mit Kategorie 3 vergleichbaren Hurrikan ab. Über dem Pazifik gewinnt er anschließend jedoch schnell wieder an Energie, sodass er voraussichtlich zum Mittwoch als starker tropischer Wirbelsturm auf Vietnam trifft.

Auf dem Atlantik brauen sich neue Hurrikans zusammen

Auch auf dem atlantischen Ozean wirbeln einige Tropenstürme. Derzeit am bedrohlichsten ist Sturm IAN, der in den kommenden Stunden von der Karibik Richtung Cayman-Inseln zieht und sich dabei zum Hurrikan verstärkt.

Das WindRadar zeigt die aktuellen Tropenstürme über dem Atlantik.Das WindRadar zeigt die aktuellen Tropenstürme über dem Atlantik. Dort können Sie auch sehen, ob sich die Stürme weiter intensivieren und wohin sie ziehen.

Auf Jamaica sowie im Westen Kubas stellen sich die Menschen bereits auf Sturzfluten und extreme Windböen ein. IAN wird dort voraussichtlich am Montagabend als Kategorie-3-Hurrikan eintreffen. Für Mitte der kommenden Woche warnt das amerikanische Hurrikanzentrum zudem vor Sturmfluten, Stürmen in Orkanstärke und starken Regenfällen im Westen des US-Bundesstaats Florida.

Ein weiterer potenziell gefährlicher Sturm befindet sich aktuell vor der Küste Westafrikas. Die sogenannte tropische Depression HERMINE kann sich in den folgenden Tagen bei ihrem Weg westwärts über den Atlantik durchaus zu einem Tropensturm oder sogar Hurrikan entwickeln.

Ein weiterer Tropensturm mit dem Namen GASTON brachte den Azoren kräftige Regenfälle und Sturmböen. Inzwischen hat er sich von den Inseln entfernt und wird schwächer.

Zuletzt bleibt noch der ehemalige Hurrikan FIONA. Er wütete als einer der stärksten Stürme seit Beginn der Wetteraufzeichnungen an Kanadas Ostküste. FIONA hinterließ enorme Schäden, ganze Häuser wurden mitgerissen.

Kanada: Ex-Hurrikan hinterlässt SchädenMehr erfahren
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