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WetterNews - Ticker

19:06
2. Dezember 2022

Früh schon extrem kalt
In Sibirien Minus-50-Grad-Marke geknackt

meteo, previsione, temperature, gelo, freddo, inverno, mongoliaExtreme Temperaturen um minus 40 Grad werden derzeit in Teilen der Mongolei gemessen.

Ein großer Teil Ostasiens und Kanadas wird seit Tagen von extremer Kälte heimgesucht. Mancherorts wurden bereits Rekordwerte für Ende November erreicht. Die Kälte verschärft sich weiter.

Extrem kalte Luft strömt derzeit von der sibirischen Arktis nach Süden. Sie hat inzwischen auch den Norden Chinas und die Mongolei erreicht. Dort wurden in einer Höhenlage von nur 1300 Metern Werte von bis zu minus 41 Grad gemessen. Weil derart eisige Luft sehr dicht und schwer ist, liegt auch der Luftdruck in den betroffenen Regionen mit rund 1050 Hektopascal auf Rekordniveau. Unser TemperaturRadar zeigt, wie weiträumig die strenge Kälte Sibirien im Griff hat.

Extreme KälteIn Oimjakon am Kältepol Sibiriens wurden Anfang der Woche sogar schon extreme minus 51 Grad erreicht.

In den kommenden Tagen verschärft sich die strenge Kälte weiter. In der Region um Oimjakon, im ostsibirischen Jakutien, sind dann nachts wiederholt Werte unter minus 50 Grad zu erwarten und tagsüber steigen sie nur wenig an. Auch an den Küsten des Ochotskischen Meeres werden dann mit bis zu minus 30 Grad für Anfang Dezember rekordverdächtig eisige Werte erreicht.

Ein Teil dieser extrem kalten Luft strömt südostwärts in Richtung Japan, wo sie über dem vergleichsweise warmen Meer sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wie unser WetterRadar zeigt, kommt es zum "Ocean Effect Snow", einer Sonderform des sogenannten Lake-Effekts, bei dem massive Schneefälle entlang der Westküste der japanischen Inseln gewaltige Schneemassen hinterlassen.

In Kanada ebenfalls eisig

Auch über dem Norden des amerikanischen Kontinents herrscht derzeit strenges Winterwetter. Selbst in den südlichen Regionen der kanadischen Provinzen Alberta, Saskatchewan oder Manitoba liegen die Höchstwerte zum Teil unter minus 20 Grad.

Nachts wurden in der Gegend um Albertas Hauptstadt Edmonton eisige minus 30 Grad verzeichnet. Wohlgemerkt, die Stadt liegt auf gleicher Breite wie Hamburg. Im Norden des Landes sanken die Werte sogar unter die Minus-40-Grad-Marke. Wie in Sibirien wurden auch dort örtlich Kälterekorde für Anfang Dezember geknackt.

TemperaturRadar KanadaNachts fallen die Temperaturen in Kanada in einigen Regionen unter minus 30 Grad.
18:46
2. Dezember 2022

Heftiger Wintereinbruch
Video: In Thüringen richtig viel Schnee

Heftige Schneefälle haben in weiten Teilen Thüringens zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Dort fielen bis zum Freitagmittag bis zu 15 Zentimeter Schnee. Betroffen war auch das Flachland.

Ein massiver Wintereinbruch hat den Osten Deutschlands erfasst. Anhaltende Schneefälle bescherten dort vielerorts eine mehr als 10 Zentimeter hohe Schneedecke. Besonders betroffen ist die Region um Gera, wo regional sogar bis zu 15 Zentimeter Schnee zusammenkamen. Wie im Video zu sehen, zeigte sich etwa die Ortschaft Serba nahe dem Hermsdorfer Kreuz tiefwinterlich.

Allerdings kam nicht jeder Autofahrer mit den glatten Straßen zurecht. Auf der Verbindungsstraße zwischen Kleinhelmsdorf und Heideland rutschte ein PKW in den Graben. Der ADAC musste das Fahrzeug bergen. Sorgenkind war auch die A 9 zwischen Hermsdorfer Kreuz und Leipzig. Stundenlang standen die Autofahrer dort im Stau.

Frühwinter gibt Gastspiel

+ 19
16:32
2. Dezember 2022

Rezeptidee des Tages
Glühwein ohne Alkohol

Glühwein trinken gehört zur Adventszeit dazu, Gewürze wie Nelken und Zimt gehören dazu. Mit den typischen Gewürzen wie Nelken und Zimt wird der Glühwein zu einer leckeren Verführung.

Glühwein gehört zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Für den zweiten Advent möchten wir Ihnen eine leckere und gesunde Variante des Glühweins zum Selbermachen vorstellen: Der Cranberry-Apfel-Glühwein ohne Alkohol und Zucker.

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Dafür benötigen Sie je einen halben Liter Apfelsaft und Cranberrysaft, 125 Milliliter Orangensaft, 100 Gramm frische Cranberrys, 2 Esslöffel Agavendicksaft, 1 bis 2 Zimtstangen, 3 Nelken und 1 Bio-Orangen-Scheibe. Alles wird in einem Topf erwärmt und mindestens für 1 Stunde stehengelassen.

Wissenswertes zum Weihnachtsbaum

+ 10
13:01
2. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Tiefs werden aufdringlicher

Karte zeigt Wetterlage: Tiefdruckgebiete über Europa nächste WocheNächste Woche werden Tiefs aufdringlicher. Wie viel Niederschlag sie letztendlich bringen, ist aber noch unklar.

Nach einem meist ruhigen Wochenende werden Tiefs in den darauffolgenden Tagen aufdringlicher. Gebietsweise schneit es bis in tiefere Lagen. Zum 3. Advent kann es auch turbulent werden.

In den nächsten Tagen geht es ziemlich kalt und ungemütlich weiter. Am Wochenende rieseln allenfalls im Nordosten ein paar Flocken, in den anderen Landesteilen überwiegt zähes Dauergrau. Am Sonntag kann es jedoch am Alpenrand föhnige Lücken geben, dann gehen dort die Temperaturen auf Werte bis 10 Grad hinauf. Ansonsten werden nur 0 bis 5 Grad erreicht. Bei teils lebhaftem Ostwind fühlt es sich jedoch noch kälter an.

Frühwinter gibt Gastspiel

+ 19

Die Nächte werden fast landesweit frostig. Die Nässe auf den Straßen kann gefrieren, daher ist Vorsicht geboten. Gegen Sonntagabend zieht von Südwesten her etwas Regen auf, in höheren Lagen schneit es. Noch steht nicht fest, ob es am Montagmorgen auch im Flachland Flocken gibt. Nach einer Variante kann es auch im westlichen und nördlichen Mittelgebirgsraum weiß werden.

Kaltlufttropfen erschweren Vorhersage

Für die Folgetage gibt es viele Fragezeichen. Das liegt daran, dass sich sogenannte Kaltlufttropfen in unser Wettergeschehen hineinmogeln. Deren Zugbahn lässt sich nur schwer vorhersagen, da sie wie ein Fettauge in der Suppe in der Atmosphäre "herumeiern". Nach einem Szenario kann es wieder länger schneien. Andere Wettermodelle berechnen dagegen kaum Niederschlag, kalt und trüb bleibt es trotzdem.

8 überraschende Fakten über SchneeMehr erfahren

Spannend wird es ab der Wochenmitte, wenn sich eine sogenannte Luftmassengrenze ausbilden kann. Dabei trifft milde und feuchte Mittelmeerluft auf einen kalten Ostwind. Im Übergangsbereich sind kräftige Schneefälle möglich. Südlich davon regnet es wahrscheinlich länger anhaltend. Es gibt aber auch weitaus harmlosere Berechnungen.

Sturmtiefs kommen näher

Nach jetzigem Stand nähern sich zum 3. Advent Atlantiktiefs mit milderer Luft und kräftigen Niederschlägen. Anfangs ist Schnee bis in tieferen Lagen nicht auszuschließen. Außerdem deutet sich eine ausgeprägte Sturmlage in Westeuropa an, die auch uns erfassen kann.

Nach einer Berechnung kann es zum 3. Advent stürmisch werden. - Sturmtief über FrankreichNach einer Berechnung kann es zum 3. Advent stürmisch werden.

Letztendlich hängt die Wetterentwicklung davon ab, wie stark die Hochdruckgebiete über Ost- und Nordeuropa sind. Je stärker sie sind, desto eher werden die Tiefs auf Abstand gehalten

11:15
2. Dezember 2022

Der Winter ist angekommen
Userfotos: Hier ist es schon weiß

Geschlossene Schneedecke in einem Vorgarten in HamburgWinterlandschaft rund um Greiz in Thüringen. - © Maxim Tetovski via WetterMelder Deutschland

Kurz vor dem 2. Advent hat ein Tief einigen Regionen Schnee beschert. In Ostdeutschland begann der Freitagmorgen vielerorts mit einer weißen Überraschung. Örtlich reichte es sogar für eine geschlossene Schneedecke.

Weitere Bilder des Wintergastspiels zeigen wir in der Fotostrecke:

Frühwinter gibt Gastspiel

+ 19

Am Freitag schneit es gebietsweise, in tieferen Lagen bildet sich nur örtlich eine dünne Schneedecke. Dennoch kann es auf den Straßen streckenweise rutschig sein. Oberhalb von 300 bis 400 Meter Höhe bleibt der Schnee auch länger liegen.

In welchen Regionen Verkehrsteilnehmer auch weiterhin aufpassen sollten, erfahren Sie im Schnee-Update:

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