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WetterNews - Ticker

18:44
27. September 2022

Markusplatz unter Wasser
Leichtes Hochwasser in Venedig

In Venedig hat es das erste Hochwasser der Saison gegeben. Der berühmte Markusplatz war stellenweise unter Wasser. Stege wurden aufgebaut, sodass die Touristen keine nassen Füße bekamen.

Venedig ist am Dienstag stellenweise leicht überflutet gewesen. Das Wasser stand rund 20 Zentimeter hoch und bahnte sich den Weg durch Restaurants und Kaffees. Die Hauptstadt der Region Venetien in Norditalien liegt nur einen Meter über dem Meeresspiegel.

Deshalb kommt es häufiger zum sogenannten "Acqua alta" (Hochwasser), welches zuerst den niedrig gelegenen Markusplatz überflutet.

Schon gewusst?

Auslöser für ein "Acqua alta" sind kräftige Winde aus südlichen bis südöstlichen Richtungen, die das Wasser der Adria gegen die Küste drücken. Dann laufen die Kanäle in Venedig über. Massive Regenfälle spielen weniger eine Rolle.

Früher stand er oft nur zum Teil unter Wasser, heute aber übersteigt das Wasser des öfteren die kritische Marke von 1,10 Meter. Dann stehen auch in den übrigen Vierteln der Stadt die historischen Palazzi im Nassen.

Schuld am Hochwasser ist aber nicht nur der Klimawandel und der damit verbundene Meeresspiegelanstieg, sondern auch der Boden auf dem Venedig gebaut wurde. Durch das gewaltige Gewicht der Bauwerke gibt dieser nach und die Stadt versinkt.

16:56
27. September 2022

Fotos vom Naturschauspiel
Atemberaubende Polarlichter in Norwegen

Spektakuläres Naturschauspiel im Norden Norwegens. Spektakuläres Naturschauspiel im Norden Norwegens. - © Joachim Botta

Im Norden Europas sind wieder eindrucksvolle Polarlichter zu sehen gewesen. Diese tauchten den Himmel in faszinierende Farben.

Spektakuläre Bilder haben uns aus Lyngseidet im Norden Norwegens erreicht. Der Fotograf Joachim Botta passte genau den richtigen Zeitpunkt ab, um die Nordlichter über den Bergen in der Region abzulichten. Einige seiner Schnappschüsse zeigen wir in der folgenden Fotostrecke:

Atemberaubende Polarlichter

+ 2

Von Ende September bis Ende März ist es in Nordnorwegen vom frühen Nachmittag bis zum späten Morgen dunkel. Im Winter geht die Sonne sogar zeitweise gar nicht auf. Das sind die besten Voraussetzungen, um Polarlichter zu sehen. Dabei bieten das Meer und die steilen Berge die perfekte Kulisse für solche Aufnahmen.

So entstehen Polarlichter

Verantwortlich für die Polarlichter ist die Sonne, die ständig Plasma ins All schleudert. Diese heißen Plasmawolken bestehen aus geladenen Teilchen und wehen als Sonnenwind Richtung Erde. Dort treffen sie auf das Magnetfeld unseres Planeten und verformen es massiv.

Das Magnetfeld lenkt die geladenen Teilchen des Sonnenwinds entlang der Feldlinien Richtung Nord- und Südpol ab. Dort tauchen diese in die Erdatmosphäre ein.

In der oberen Atmosphäre kollidieren sie mit Luftmolekülen und übertragen einen Teil ihrer Energie. Besonders Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle werden dabei ionisiert und so zum Leuchten angeregt.

Die Farbe der Polarlichter hängt von der Art der Luftmoleküle ab. So leuchten Sauerstoffatome in 100 Kilometer Höhe grün, in 200 Kilometer Höhe dann orange bis rot. Blau bis violett entsteht durch die Anregung von Stickstoffatomen. Mehr spannende Infos über Polarlichter finden Sie in unserem Lexikon.

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15:03
27. September 2022

Rückenfit im Büro
Gesundheitstipp des Tages

Ein Mann geht die Treppe hoch.

Ein Büroangestellter sitzt im Durchschnitt fast 7 Stunden täglich. Nach Auswertung einer Studie sollten sich Menschen in Teil- oder Vollzeit mindestens eine halbe bis eine Stunde pro Tag bewegen. Die sportliche Stunde kann über den Tag verteilt werden. Es reicht ein kurzer Spaziergang, Treppensteigen oder mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Ratgeber: Arbeiten im HomeofficeMehr erfahren

Sitzen bedeutet für den Körper eine statische Überbelastung, denn der gesamte Oberkörper lastet mitsamt Kopf und Armen auf den Lendenwirbelsäulen und dem Becken. Auch wird die Bauchmuskulatur schwächer und eine Rundrückenhaltung kann sich bilden. Dies belastet die Bandscheibe ungleichmäßig und beeinträchtigt deren Versorgung mit Nährstoffen. Rückenschmerzen sind dann die Folge.

13:08
27. September 2022

14-Tage-Wetter
Vorerst noch häufig nass

632Ein Tief bringt in den kommenden Tagen immer wieder Regengüsse.

Ein Tief bestimmt das Wetter auch in den kommenden Tagen mit feuchtkühler Luft. Nach einem zudem windigen Wochenende steigen nächsten Woche die Chancen auf etwas mehr Sonne.

Trüber Himmel und teils länger andauernder Regen prägen das Wetter zur Wochenmitte vor allem im Süden Deutschlands. Im Norden ziehen wiederholt Schauer durch und nur in der Landesmitte regnet es kaum noch und dort lässt sich auch häufiger mal die Sonne blicken. Mit 10 bis 15 Grad bleibt es kühl, erst am Freitag werden bei etwas mehr Sonne 13 bis 18 Grad erreicht.

Am Wochenende bringt ein neues Tief wieder Regen und zudem auch viel Wind. Vor allem an den Küsten und in den westlichen Mittelgebirgen kann es sogar stürmisch werden. Mit Höchstwerten von 14 bis 18 Grad wird es allerdings auch am Alpenrand wieder milder. Dort und im Verlauf auch rund um die Nordsee sind die Chancen auf etwas Sonne am größten.

grafikNächste Woche dehnt sich ein Hoch bis nach Mitteleuropa aus. Ob es dann länger bleibt, ist allerdings noch unsicher.

In der nächsten Woche beruhigt sich das Wetter zwar langsam und mit etwas Glück könnte sogar ein Hoch die Wetterregie übernehmen. Allerdings tut sich die Sonne wahrscheinlich recht schwer, sich gegen zähe Wolkenreste durchzusetzen. Auch nächtliche Nebelfelder können sich im Oktober regional schon mal länger halten, sodass die Temperaturen eher verhalten bleiben.

Trotz dieser Einschränkungen stehen die Chancen für ein paar Tage Altweibersommer mit lauen Nachmittagen nicht schlecht. Allerdings bleiben auch atlantische Tiefs vor den Küsten Westeuropas in Lauerstellung.

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11:46
27. September 2022

Nächster Stopp: Florida
Hurrikan IAN trifft Kuba mit Wucht

Ein starker Hurrikan bedroht zunächst Kuba und zum Donnerstag Florida. Die Menschen dort müssen sich auf massive Überflutungen und schwere Orkanböen einstellen.

Hurrikan IAN ist gestern über sehr warmes Wasser in der Karibik gezogen und hat ordentlich an Stärke zugelegt. Am Dienstag trifft er als Hurrikan der Kategorie 3 auf den äußersten Westen Kubas. Er ist dort der stärkste Sturm seit 15 Jahren.

Großflächige Evakuierungen

Es ist mit Orkanböen um 160 Kilometer pro Stunde und einer schweren Sturmflut zu rechnen. Zudem besteht aufgrund von Regenmengen bis zu 300 Liter pro Quadratmeter große Gefahr von Erdrutschen auf der Insel. Mindestens 50.000 Menschen wurden vorsorglich evakuiert.

WetterRadarAuf dem WetterRadar ist das riesige Regengebiet von IAN mit vielen eingelagerten Gewittern zu sehen.

Nach dem Auftreffen auf Kuba zieht der tropische Wirbelsturm weiter in den Golf von Mexiko. Hier findet er optimale Bedingungen für eine weitere Intensivierung vor. Das Wasser zwischen Kuba und Florida ist mit 30 bis 32 Grad sehr warm, sodass IAN viel Energie tanken kann.

Aber auch die atmosphärischen Verhältnisse sprechen eindeutig für eine weitere Verstärkung: Die sogenannte Windscherung ist äußerst gering. Das bedeutet, dass sich Windstärke- und richtung in den verschiedenen Höhenschichten kaum voneinander unterscheiden.

Hurrikan- und Sturmflutwarnung für Westflorida

Somit wird IAN auf dem offenen Meer bald sogar die zweitstärkste Hurrikan-Kategorie 4 erreichen und Kurs auf Florida nehmen. Immerhin erwartet das National Hurrikan Center der USA, dass er sich bis zum Auftreffen in der Metropolregion Tampa Bay mit über 3 Millionen Einwohnern noch auf Stufe 2 bis 3 abschwächt.

WindRadarWindRadar: Der rote Pfeil zeigt die Zugbahn von IAN bis Mittwoch. In Weiß sind die verschiedenen Möglichkeiten für das Auftreffen auf Florida eingezeichnet.

Dennoch droht ab der Nacht zum Donnerstag eine gefährliche Sturmflut von bis zu 3 Metern Höhe. In Kombination mit enormen Regensummen bis zu 500 Liter pro Quadratmeter geht die Hauptgefahr also von großflächigen Überschwemmungen aus.

Neben Böen in Hurrikanstärke mit über 150 Stundenkilometern sind punktuell sogar noch zerstörerischere Kräfte möglich: In weiten Teile von Florida besteht im Zuge des Tropensturms auch das Risiko von Tornados.

Die verschiedenen Hurrikan-KategorienMehr erfahren

Der Gouverneur des Bundesstaates warnt vor Stromausfällen, die mehrere Tage anhalten könnten. Mehrere Tausend Soldaten der Nationalgarde stehen zum Einsatz bereit. Zuletzt wurde Tampa Bay vor 101 Jahren direkt von einem Hurrikan getroffen.

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