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WetterNews - Ticker

12:42
8. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Erster Frühlingshauch kündigt sich an

Karte mit den möglichen Höchstwerten bis fast 15 Grad für nächste WocheIn der nächsten Woche macht sich mildere Luft auf den Weg zu uns. Die Temperaturen erreichen dann wahrscheinlich vielerorts zweistellige Plusgrade.

Noch ist es nachts frostig und tagsüber sonnig. Die Sonne versteckt sich jedoch bald schon wieder. Dafür nimmt in der kommenden Woche deutlich mildere Luft Anlauf. Mit etwas Glück wird es erneut freundlicher.

Unter hohem Luftdruck geht es mit Nachtfrost und tagsüber einigen Plusgraden auch in den Donnerstag. Dazu scheint die Sonne in weiten Landesteilen nochmals von früh bis spät. Lediglich in Nordseenähe ziehen bereits erste, dichtere Wolken auf. Sie bringen allerdings so gut wie keinen Regen.

Dafür wird die Nacht zum Freitag im Nordwesten deutlich milder, sonst erneut frostig. Tagsüber tendieren bei recht ausgeglichenen 4 bis 8 Grad die Sonnenanteile von den Küsten bis in die Landesmitte schon gegen Null. Ein paar Tropfen gibt es - wenn überhaupt - nur vereinzelt.

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Am Wochenende verdecken wohl fast landesweit dichte Wolken die Sonne. Lediglich vom Schwarzwald bis zum Alpenrand sieht es freundlicher aus. Mit den Wolken nimmt die Nachtfrostgefahr deutlich ab und auch an den Tagen wird es bereits milder. Die Höchstwerte reichen von etwa 5 bis 10 Grad.

Graue Wolken über einem SeeDas graue Wetter nehmen wir wahrscheinlich auch mit ins Wochenende. Nur regional gibt es Chancen auf Sonne.

In der nächsten Woche liegen wir weiterhin im Bereich eines umfangreichen Hochdruckgebietes mit überwiegend trockenem Wetter. Weil sich der Schwerpunkt des Hochs allerdings verschiebt, wird aus Südwesteuropa erstmals ein Hauch Frühlingsluft zu uns gelenkt.

Frühlingsgefühle zum Valentinstag?

Die milde Luft erreicht Deutschland voraussichtlich pünktlich zum Valentinstag und lässt die Temperaturen insbesondere entlang des Rheins als erstes über die 10-Grad-Marke steigen. Außerdem kommt die Sonne wahrscheinlich auch an den Folgetagen wieder mehr zum Zuge, sodass es sich regional bereits frühlingshaft anfühlen kann.

Ob die milde Phase anschließend anhält oder es bereits wieder etwas abkühlt, bleibt derzeit noch abzuwarten. Ziemlich sicher erscheint dagegen, dass es nach wie vor meist trocken bleibt. Nennenswerter Niederschlag ist bis auf Weiteres nicht in Sicht.

10:50
8. Februar 2023

Für den Valentinstag
10 märchenhafte Orte in Deutschland

Blick auf die runde Rakotzbrücke

In nicht mal einer Woche ist Valentinstag. Wie wäre es anstelle von Rosen und Geschenken mit einem romantischen Ausflug?

Wir haben hier 10 märchenhafte Orte in Deutschland zusammengestellt, die an diesem besonderen Tag einen Besuch wert sind:

Top 10: Romantische Orte in DeutschlandMehr erfahren
08:24
8. Februar 2023

Minus 20 Grad am Boden
Kälteste Nacht des Jahres

Die Tiefstwerte am Boden lagen in der Nacht zum Mittwoch verbreitet um minus 10 Grad. Die Tiefstwerte am Boden lagen in der Nacht zum Mittwoch verbreitet um minus 10 Grad. Das Temperaturminimum wurde in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge gemessen.

Eine weitere eisige Nacht liegt hinter uns und damit auch die bisher kälteste des Jahres. Verbreitet sanken die Temperaturen auf minus 5 bis minus 10 Grad. In einer Gemeinde im Erzgebirge wurden in Bodennähe sogar minus 20 Grad gemessen.

Mit minus 6,6 Grad im Deutschlandmittel ist die vergangene Nacht die kälteste des jungen Jahres gewesen. Die Tiefstwerte in 2 Meter Höhe lagen besonders im Süden und Osten mit rund minus 10 Grad im mäßigen bis strengen Frostbereich. Im Westen und Norden wurden Temperaturen um minus 5 Grad gemessen.

Schon gewusst?

Je nachdem, wie tief die Temperaturen unter 0 Grad gesunken sind, wird von leichtem (bis minus 5 Grad), mäßigem (bis minus 10 Grad), strengem (bis minus 15 Grad) und sehr strengem Frost mit Temperaturen unter minus 15 Grad gesprochen.

Am Boden sanken die Temperaturen noch tiefer. Vielerorts wurden zwischen minus 7 und minus 15 Grad erreicht. Noch deutlich kälter war es in den Hochtälern der Mittelgebirge, wie zum Beispiel am kältesten Ort der Nacht im sächsischen Deutschneudorf mit rund minus 20 Grad. In Reimlingen in Bayern erreichte das Thermometer am Boden eisige minus 18 Grad.

Dabei muss gesagt werden, dass diese extrem kalten Regionen besonders sind. Es handelt sich dabei vielfach um Muldenlagen, in denen es nachts stärker auskühlt als andernorts. Zudem liegt in den Bergen eine Schneedecke, die sehr effizient Wärme abstrahlt.

Die Nacht war fast überall in Deutschland sternklar. Die Nacht war fast überall in Deutschland sternenklar, wie das WetterRadar zeigt. Damit sanken die Tiefstwerte in der Nacht verbreitet auf Werte um minus 5 Grad und noch darunter.

Zudem war die Nacht fast deutschlandweit sternenklar. So konnte der Erdboden insgesamt gut auskühlen. Wolken dagegen würden wie eine Bettdecke bei uns Menschen wirken und die Wärmestrahlung Richtung Erdoberfläche zurückwerfen.

05:10
8. Februar 2023

Erdbebenkatastrophe
Über 8500 Tote in der Türkei und Syrien

1/21
Mindestens drei heftige Erdbeben mit einer Stärke zwischen 7,0 und 7,7 haben im Südosten der Türkei und im Norden Syriens massive Schäden hinterlassen, wie hier in der Millionenstadt Adana. - © dpa

Gleich mehrere verheerende Erdbeben haben am Montag den Südosten der Türkei und Nordsyrien erschüttert. Ein Erdstoß der Stärke 7,7 und Dutzende starke Nachbeben hinterließen enorme Zerstörungen. Mehr als 8500 Menschen kamen bei den Beben ums Leben. Die Opferzahlen steigen voraussichtlich noch weiter.

Mehrere gewaltige Erdstöße haben am Montag im Südosten der Türkei und in Nordsyrien große Schäden angerichtet. Das Epizentrum des ersten schweren Bebens lag nahe der Stadt Gaziantep unweit der Grenze zu Syrien.

Das Hauptbeben hatte eine Stärke von 7,7. Es ereignete sich am Montag um 2:17 Uhr in nur 10 Kilometer Tiefe. Gegen Mittag folgte ein weiterer Erdstoß der Stärke 7,5 in derselben Region.

Mehrere Provinzen sind betroffen, Tausende Gebäude stürzten ein. Aus dem ganzen Land wurden Rettungsteams zusammengezogen. Bisher kam es zu über 280 Nachbeben.

Offiziellen Meldungen zufolge starben bei den Beben in der Türkei und Syrien bereits mehr als 8500 Menschen, rund 40.000 weitere wurden verletzt. Tausende Verschüttete konnten auch noch lebend aus den Trümmern gerettet werden.

Auch im Nordwesten Syriens stürzten zahlreiche Gebäude ein, Menschen wurden unter den Trümmern begraben. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist immer noch nicht absehbar. Die Zahl der Opfer muss wahrscheinlich weiter nach oben korrigiert werden. Retter in Syrien vermuten, dass noch immer Hunderte Familien unter den Trümmern begraben sind.

Weitere starke Nachbeben

Wegen Dutzender Nachbeben verbringen die Menschen die Nächte und Frühstunden trotz Schnee, Regen und Kälte im Freien. Viele können auch nicht in ihre Häuser zurück, weil diese eingestürzt sind.

BebenWie im WetterRadar zu sehen ist, machen Schnee, Regen und Kälte den von den Erdstößen betroffenen Regionen zusätzlich zu schaffen.

Der Flughafen im südtürkischen Hatay wurde teilweise zerstört. Der Asphalt der Landebahn schob sich durch den Druck des Bebens zusammen und platzte auf. Flugzeuge können dort vorerst nicht mehr starten oder landen. Beinahe die Hälfte der Stadt liegt in Trümmern. Rund 60.000 Hilfskräfte sind inzwischen vor Ort.

Aufgrund der bereits massiv vorgeschädigten Infrastruktur ist von weiteren, schweren Schäden und von noch mehr Opfern auszugehen. Ebenfalls zu spüren waren die Erschütterungen der Erdbeben in Israel, dem Libanon, auf Zypern und im Irak.

Stärkste Erdbeben seit Jahrzehnten

Experten der Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul sprechen vom stärksten Erdbeben in der Türkei seit Jahrzehnten. Nach Angaben von EU-Vertretern war es eines der stärksten in der Region in mehr als 100 Jahren. Das Land ist immer wieder von schweren Erdbeben betroffen.

In den betroffenen Regionen grenzen zwei der größten Kontinentalplatten aneinander: die afrikanische und die eurasische. Der größte Teil der türkischen Bevölkerung lebt faktisch in ständiger Erdbebengefahr. Am Montag ereigneten sich die zahlreichen Erdbeben entlang einer von Südwest nach Nordost verlaufenden Bruchzone.

Bei einem der folgenschwersten Beben der vergangenen Jahre waren im Oktober 2020 in Izmir mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Bereits im Jahr 1999 war die Türkei von einer der schwersten Naturkatastrophen in ihrer Geschichte getroffen worden: Ein Beben der Stärke 7,4 in der Region um die nordwestliche Industriestadt Izmit kostete mehr als 17.000 Menschen das Leben. Für die größte türkische Stadt Istanbul erwarten Experten in naher Zukunft ebenfalls ein starkes Beben.

(WO/dpa)

19:44
7. Februar 2023

Über 100.000 Grad
Superheiße Sterne entdeckt

Weißer Zwerg im Sternbild DelphinWeiße Zwerge sind kleine, sehr kompakte alte Sterne. Die Aufnahme zeigt NGC 6891 mit seinem planetarischen Nebel im Sternbild Delphin. - © dpa

Heißer als die Sonne: Ein Forscherteam hat acht superheiße Sterne mit einer Oberflächentemperatur von mehr als 100.000 Grad im Weltall entdeckt. Der Fund kann neue Erkenntnisse über die Entstehung unserer Galaxie liefern.

An ihrer Oberfläche herrschen bis zu 180.000 Grad, sie leuchten mehr als hundert Mal so hell wie die Sonne: Forscher haben einige der heißesten Sterne des Universums ausgemacht. Zum Vergleich: Auf der Oberfläche der Sonne werden lediglich rund 5800 Grad erreicht.

Mit Hilfe eines gewaltigen Teleskops in Südafrika entdeckte ein internationales Forscherteam acht superheiße Sterne. Das Team hatte Daten sogenannter Unterzwerge untersucht. Es handelt sich hierbei um alternde Sterne, die sich zu Weißen Zwergen weiterentwickeln.

Superheißer Stern im plane­tarischen Nebel PNDer hervorgehobene Teil des Bildes zeigt einen der neu entdeckten superheißen Sterne samt dem planetarischen Nebel, der ihn umgibt. - © T. Watts (AOP), STScI, NASA / Dark Energy Survey

Weiße Zwerge sind ungefähr so groß wie die Erde, allerdings eine Million Mal massereicher. Sie sind die dichtesten existierenden Sterne, die aus normaler Materie bestehen. Ein Teelöffel ihrer extrem dicht gepackten Materie würde auf der Erde rund 5 Tonnen wiegen.

Schon gewusst?

Ein Lichtjahr bezeichnet die Strecke, die Licht innerhalb eines Jahres zurücklegt. Dies entspricht 9,46 Billionen Kilometer, also 9.460.000.000.000 Kilometer.

Jeder der jetzt entdeckten superheißen Zwerge strahlt überdies mehr als hundert Mal so hell wie die Sonne. Allerdings sind diese exotischen Sterne alle zwischen 1500 und 22.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, während unsere Sonne nur etwas mehr als 8 Lichtminuten entfernt ist. Daher sind diese Zwergsterne von der Erde aus mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Spätphase der Sternentwicklung

Sterne mit Temperaturen von 100.000 Grad oder mehr sind außer­ordentlich selten. Daher können diese Entdeckungen sehr hilfreich sein, um die Spätphasen der Stern­entwicklung besser zu verstehen.

Größenvergleich der SterneHier ein Größenvergleich unterschiedlicher Sternarten: Ein blauer Riesenstern (links), ein sonnenähnlicher Stern, ein roter Zwerg und ein weißer Zwerg (rechts).

Einer der aufge­fundenen Sterne ist der Zentralstern eines neu entdeckten plane­tarischen Nebels, der einen Durchmesser von einem Lichtjahr hat. Zwei der anderen Objekte sind oszillierende Sterne, deren Größe und Leuchtkraft periodischen Schwingungen unterliegen.

All diese Sterne befinden sich in einem weit fortge­schrittenen Stadium ihres Lebenszyklus und nähern sich dem Sterben als Weiße Zwerge. Die Erkenntnisse aus den Beobachtungen können ein neues Licht auf die Entstehung unserer Galaxie werfen.

Die Ergebnisse des Forschungs­projekts wurden in der Fachzeitschrift "Monthly Notices of the Royal Astronomical Society" veröffentlicht, die Messungen erfolgten mit dem "Southern African Large Telescope" (SALT), das sich rund 400 Kilometer nordöstlich von Kapstadt befindet.

(WO/dpa)

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