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WetterNews - Ticker

11:49
1. Dezember 2022

Hänge rutschen ab
Sturzfluten in Süditalien

Sintflutartige Regenfälle haben in Teilen Süditaliens Erdrutsche ausgelöst. Straßen waren unpassierbar, einige Dörfer zwischenzeitlich nicht zu erreichen. Das Unwettertief zieht Richtung Türkei weiter, doch ein neues formiert sich bald.

Unwetter haben in der süditalienischen Region Kalabrien Überflutungen und Schäden verursacht. Innerhalb eines Tages gingen dort bis zu 240 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Bäche verwandelten sich in reißende Ströme, Uferhänge wurden weggespült. Wassermassen und Schlamm schossen von den Bergen talwärts.

Mancherorts lösten sich Hänge, Erdmassen und Geröll blockierten in der Folge viele Straßen. Einige Dörfer waren daraufhin nicht erreichbar. Die Bürgermeister der Region forderten die Menschen auf, nur zu reisen, wenn es unbedingt notwendig sei.

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Nun Regengüsse in Südosteuropa

Verantwortlich für den intensiven Starkregen war ein kräftiges Tiefdruckgebiet bei Italien. Inzwischen hat sich das Wetter dort beruhigt, stattdessen wird es nun in Griechenland und in der Türkei turbulent mit Regengüssen, Gewittern und Sturm.

Auslöser für das Tief war ein Kaltluftvorstoß von der Biskaya über Spanien und Südfrankreich zum zentralen Mittelmeer. Die dort immer noch überdurchschnittlichen Wassertemperaturen begünstigen die Bildung mächtiger Gewitterwolken und eine rasante Sturmentwicklung.

Neues Unwettertief in Sicht

Eine ähnliche Wetterlage mit hohem Unwetterrisiko bahnt sich zum Wochenende an.

Regenmenge SonntagAm Wochenende können in einigen Regionen Süd- und Südosteuropas 50 bis 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen, vereinzelt auch deutlich mehr. Überschwemmungen und Erdrutsche sind dann möglich.

Diesmal wird sich bei den Balearen ein Tief entwickeln, das von Ostspanien über Südfrankreich bis nach Italien intensive Regenfälle, Gewitter und stürmischen Wind bringt. In den höchsten Lagen fällt Schnee. Bis Sonntag sind dann auch der westliche Balkan und Griechenland gefährdet.

Zudem stellt sich ein heftiger Mistral im Rhonetal ein, der Böen um Tempo 100 erreichen kann, wie im WindRadar-Film zu sehen ist. Im Adriaraum droht eine starke Bora.

10:50
1. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Winter versucht es auch nächste Woche

Niklas Weise zeigt im Video, wo es in den nächsten Tagen schneit.

In den nächsten Tagen schneit es zumindest regional. Es folgt ein trübes Wochenende. Spannend wird es erst danach.

Der Winter versucht es in den nächsten Tagen immer wieder mal. Am Freitag bis in die Nacht zum Samstag zeigt das WetterRadar Schneefall. Dabei kann es vor allem von Sachsen-Anhalt bis nach Nordbayern kurzzeitig weiß und damit glatt werden.

Trübes und kaltes Wochenende

Am Wochenende beruhigt sich das Wetter. Nur Richtung Oder sind am Samstag tagsüber noch ein paar Flocken dabei. An der Küste kann es etwas tröpfeln. Dabei bleibt es an beiden Tagen trüb. Die Sonne ist in den Alpen oder den höheren Lagen der südlichen Mittelgebirge zu sehen.

Es wird merklich frischer. Nachts ist es oft frostig, tagsüber bleibt es im Osten bei Werten um den Gefrierpunkt. Ein spürbarer Ostwind lässt es einem noch etwas kälter vorkommen, sodass die gefühlte Temperatur am Samstag teils bei unter minus 5 Grad liegt.

Neuer Schnee in der neuen Woche?

Die neue Woche beginnt trüb. Unsicherheiten gibt es noch in Sachen Niederschlag. Nach der neuesten Variante des europäischen Wettermodells gelangt schon zum Montag ein kleines Tief von Frankreich her zu uns. Es bringt Regen und in mittleren Lagen auch Schnee. Nach anderen Berechnungen hält ein Hochdruckgebiet dagegen, sodass graues, aber trockenes Wetter dominiert.

Feuchte Mittelmeerluft trifft auf kalte Luft im Osten. Feuchte Mittelmeerluft trifft auf kalte Luft im Osten.

Spannend wird es ab Wochenmitte, wenn sich eine sogenannte Luftmassengrenze ausbilden kann. Dabei trifft milde und feuchte Mittelmeerluft auf einen kalten Ostwind. Im Übergangsbereich sind kräftige Schneefälle nicht auszuschließen. Südlich davon regnet es wahrscheinlich länger anhaltend.

Allerdings sind die Unsicherheiten nach wie vor groß. So sieht das amerikanische Wettermodell anhaltenden Hochdruckeinfluss. Kommt es so, so müssen wir mit zähem Hochnebel und Nebel vorliebnehmen.

Die Temperaturen liegen dabei tagsüber meistens zwischen 1 und 6 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein und den tiefsten im Osten. Auch im weiteren Verlauf ändert sich nichts Grundsätzliches an dieser Verteilung.

10 Tipps für ein warmes Zuhause

+ 6
08:19
1. Dezember 2022

Tipps für Frostbeulen
Das hilft bei kalten Händen und Füßen

Frau friert am Arbeitsplatz

Aktuell versuchen wir alle, Energie zu sparen und dazu gehört auch, die Heizung nicht auf höchster Stufe laufen zu lassen. Zudem arbeiten viele Menschen mittlerweile von zu Hause aus. Nach stundenlangem Sitzen am Schreibtisch, wenig Bewegung und bei 19 Grad Raumtemperatur werden bei dem ein oder anderen die Fingerspitzen kalt und auch die Füße können auskühlen.

Was dagegen hilft und wie Sie Hände und Füße wärmen, ohne die Heizung aufzudrehen, erfahren Sie hier:

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06:34
1. Dezember 2022

Sonnenwende kommt noch
Meteorologischer Winteranfang

winteranfang

Am ersten Dezember beginnt für die Meteorologen der Winter. Dieser startet somit drei Wochen vor dem kalendarischen Winterstart. Unser Kalender richtet sich hierbei nach den astronomischen Jahreszeiten. Der astronomische Winter startet am 21. Dezember um 22:47 Uhr.

Auf der Nordhalbkugel der Erde ist dieser Tag der winterlichen Sonnenwende zugleich der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres.

Wetterlexikon: WinteranfangMehr erfahren
19:31
30. November 2022

Bizarre Eislandschaft
Video: Dickes Raueis im Erzgebirge

Das triste Dauergrau hat im Erzgebirge auch eine bizarr-schöne Seite: Nebel, Wind und Dauerfrost verzaubern die Gipfellagen in eine atemberaubende Eislandschaft.

In den Hochlagen des Erzgebirges sieht es schon ziemlich winterlich aus. Doch Schnee ist nicht der Grund. Stattdessen lagert sich über 10 Zentimeter dickes Raueis an den Bäumen ab.

Raueis entsteht bei Nebel aus unterkühlten Wassertröpfchen. Dazu müssen die Temperaturen zwischen minus 2 und minus 10 Grad liegen. Derzeit herrschen am Erzgebirgskamm beste Bedingungen dafür. Durch das schnelle Wachstum kann das viele Eis so schwer werden, dass Äste unter der Last sogar einknicken.

Unterschied zwischen Raureif und RaueisLesen Sie auch

Da die Wetterlage nahezu unverändert bleibt, kann das Eis in den kommenden Tagen sogar noch weiter anwachsen.

Auch in den anderen Regionen Deutschlands setzt sich schrittweise kältere Luft durch. In den Nächten gibt es vermehrt Frost. Die Talfahrt der Temperaturen können Sie auch im TemperaturRadar verfolgen.

Die Aussichten im 14-Tage-WetterMehr erfahren
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