WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )
Startseite / WetterTicker

WetterNews - Ticker

10:23
5. Oktober 2022

14-Tage-Wetter
Mildes und sonniges Freizeitwetter

HerbstferienBei viel Sonnenschein und meistens milder Luft können die Kinder ihre Freizeit in den Herbstferien ausgiebig nutzen.

In der kommenden Zeit wird es nach aktuellem Stand nur an einem Tag mal unbeständiger. Ansonsten dominiert meist ein Mix aus mehr Sonne als Wolken unser Wetter. Im Laufe der nächsten Woche mischen dann wieder mehr Regenwolken mit.

Der Altweibersommer geht mit seiner milden Luft und viel Sonnenschein nahtlos in goldenes Oktoberwetter über. Besonders zum Ende der Arbeitswoche scheint die Sonne in den meisten Regionen ganztägig bei Höchstwerten zwischen 16 und 21 Grad. Lediglich im Südwesten gibt es ein paar Wolken. An den Küsten dämpft ein kräftiger Wind das Urlaubswetter.

Die Karte zeigt, dass die Sonne zum Start in die neue Woche nahezu überall ganztägig scheint. Zwei Hochdruckgebiete reichen sich über Deutschland die Hand und bringen uns in der neuen Woche noch mehr Sonnenschein.

Am Samstag wird es voraussichtlich vorübergehend unbeständig mit Schauern und einzelnen Gewittern. Zudem wird es etwas kühler als zuletzt. Schnell kommt allerdings wieder die Sonne heraus, sodass sie zum Start in die neue Woche wieder verbreitet 10 Stunden und mehr scheint.

In einigen Bundesländern sind dann Herbstferien und das Wetter könnte für Ausflüge und Freizeitaktivitäten im Freien nicht besser sein. Nach aktuellem Stand bestimmt hoher Luftdruck auch im weiteren Verlauf der Woche deutschlandweit unser Wetter und bringt Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad.

Tipps gegen Langeweile im HerbstMehr erfahren

Um die Monatsmitte zeigt der Temperaturtrend etwas nach unten und die Regenwolken werden wohl wieder zahlreicher. Welche Regionen dies betrifft und wann genau das goldene Oktoberwetter einen Dämpfer erhält, kann man zurzeit noch nicht sicher sagen.

08:56
5. Oktober 2022

Sturmböen möglich
Wind dämpft Urlaubswetter an den Küsten

Besonders am Donnerstag weht vor allem an der Nord- und Ostsee ein starker bis stürmischer Wind.Am Donnerstag weht vor allem an der Nord- und Ostsee ein starker bis stürmischer Wind.

Urlauber an der Nord- und Ostsee müssen sich auf einen ruppigen Wind einstellen. Es sind sogar einzelne Sturmböen möglich.

An den deutschen Küsten weht vor allem am Donnerstag ein starker bis stürmischer Wind. Die Böen liegen meist zwischen 50 und 70 Kilometer pro Stunde. Auch einzelne Sturmböen bis Tempo 80 sind möglich. Trotz Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad fühlt sich die Luft durch den Wind deutlich kühler an.

Profi-Windsurfer kommen bei solchen Windgeschwindigkeiten auf ihre Kosten. Bereits am vergangenen Wochenende gab es auf der beliebten Ferieninsel Sylt ähnliche Windverhältnisse und gleichzeitig fand der Windsurf World Cup statt.

Am vergangenen Wochenende lief der Windsurf Worldcup auf der Nordseeinsel Sylt.Am vergangenen Wochenende lief der Windsurf World Cup auf der Nordseeinsel Sylt.

Für Anfänger ist die Windstärke am Donnerstag und Freitag allerdings zu hoch. Besser geeignet sind Windgeschwindigkeiten zwischen 6 und 28 Kilometer pro Stunde. Bei höheren Geschwindigkeiten wird das Segel schwerer und damit unkontrollierbarer.

WindRadar: So stürmisch wird esMehr erfahren
06:15
5. Oktober 2022

Vulkan als Ursache
Im Pazifik entsteht eine neue Insel

Eine neue Insel entsteht in der Nähe von Tonga im Südpazifik.Im Königreich Tonga im Südpazifik entsteht durch einen Unterwasservulkan derzeit eine neue Insel. - © NASA

Im Südpazifikstaat Tonga ist durch den Ausbruch eines Unterwasservulkans eine neue Insel entstanden. Der Vulkan mit dem Namen Home Reef stößt seit dem 10. September Lava aus.

Land erhebt sich aus dem Meer: Im Südpazifik ist der Vulkan Home Reef ausgebrochen und hat eine kleine Insel geschaffen. Diese bildete sich rund elf Stunden nach Beginn des Ausbruchs am 10. September etwa 250 Kilometer nördlich der Hauptinsel Tongatapu des Königreichs Tonga.

Der Unterwasservulkan selbst ist normalerweise nicht sichtbar. Die neue etwa 4000 Quadratmeter große Insel kann man allerdings auf einem Satellitenbild erkennen. Nach dem Ausbruch wuchs die Insel rasch weiter. Zehn Tage nach Beginn der Eruption hatte sich ihre Fläche bereits verachtfacht. Sie ragte demnach 15 Meter aus dem Wasser empor, war etwa 211 Meter lang und 218 Meter breit.

Die neu entstandene Insel liegt auf dem pazifischen Feuerring. An den Plattengrenzen (dunkel roten Linien) gibt es häufigErdbeben und Vulkanausbrüche.Die neu entstandene Insel liegt auf dem pazifischen Feuerring. An den Plattengrenzen (dunkelrote Linien) gibt es häufiger Erdbeben und Vulkanausbrüche (orangene Dreiecke). - © USGS, dpa

Ob die neu entstandene Insel bestehen bleibt, ist aber noch ungewiss. Inseln, die von Unterwasservulkanen geschaffen werden, haben in der Regel häufig nur eine kurze Lebensdauer.

Bereits 1984 und 2006 bildeten sich nach Ausbrüchen des Home Reefs Inseln mit Klippen von bis zu 70 Meter Höhe, die aber nach einer gewissen Zeit wieder verschwanden. Das liegt an der sogenannten Erosion, also die Abtragung von mehr oder weniger stark verwitterten Gesteinen durch das Meer.

Inseln verschwinden auch durch Vulkanausbrüche

Zum Jahreswechsel 2014/2015 war bei einem monatelangen Ausbruch des Vulkans Tonga-Hunga Ha'apai 65 Kilometer nördlich von Nuku'alofa, in der Nähe der neuen Insel, ebenfalls eine neue, zwei Kilometer lange Insel entstanden. Bei einer weiteren gewaltigen Eruption Anfang 2022 verschwand die Insel allerdings wieder.

Einige Forscher glauben, dass diese starke Vulkaneruption im kommenden Winter sogar die wetterlenkenden Windströmungen bei uns durcheinanderbringen könnte. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Ändert Vulkanausbruch das Winterwetter?Lesen Sie auch

(WO/dpa)

18:10
4. Oktober 2022

Klima und Ökosystem
Nordstream-Gaslecks: Das sind die Folgen

Sprudelnde MeeresoberflächeBilder von an die Meeresoberfläche strömendem Erdgas in der Ostsee erinnerten in der vergangenen Woche an riesige Whirlpools. - © dpa

Aus den riesigen Gaslecks an den Pipelines in der Ostsee treten große Mengen Methan aus. Dieses Treibhausgas ist besonders klimawirksam. Doch welchen Effekt hat das aktuelle Ereignis auf die Klimaerwärmung und das Ökosystem?

In der vergangenen Woche ist es in der Ostsee an insgesamt vier Stellen zu Lecks an den Gaspipelines "Nordstream 1" und "Nordstream 2" gekommen. Nun stellt sich natürlich die Frage, was das massenweise Ausströmen von Erdgas für Auswirkungen auf das Ökosystem der Ostsee und auf das Weltklima hat.

Methan ist extrem klimaschädlich

Erdgas besteht zum allergrößten Teil aus dem hochwirksamen Treibhausgas Methan. In der Atmosphäre hat es einen bis zu 25-mal stärkeren Erwärmungseffekt auf das Klima als Kohlendioxid (CO2). Da jedoch weltweit viel mehr CO2 als Methan freigesetzt wird, trägt Methan nur zu rund 30 Prozent zum menschengemachten Klimawandel bei.

Fakten zum Klimawandel

+ 6

Wie viel Methan nun aufgrund der Gaslecks bereits ins Meer und in die Atmosphäre entwichen ist und noch entweichen wird, darüber sind sich Experten derzeit uneins. Fragen, welche die Berechnung unsicher machen, sind:

  • Wie viel Erdgas war ursprünglich in den Pipelines enthalten?

  • Wird das gesamte, enthaltene Gasvolumen entweichen?

  • Wie viel Gas wird bereits vom Meerwasser aufgenommen, bevor es in die Atmosphäre geraten kann?

Mindestens ein Prozent der deutschen Emissionen

Konservative Schätzungen des Umweltbundesamtes gehen von rund 300.000 Tonnen Methan aus, die aus den Gaslecks insgesamt in die Atmosphäre gelangen können. Auf einen Zeitraum von 100 Jahren gerechnet, erwärmt diese Menge die Atmosphäre so stark wie 7,5 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht etwa einem Prozent der deutschen Jahres-Gesamtemissionen.

Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe kommen hingegen zu dem Ergebnis von knapp vier Prozent der deutschen Jahres-Gesamtemissionen. Hinzu kommt, dass all diese Kalkulationen den Effekt auf das Weltklima in 100 Jahren betrachten.

Würde man nur 10 Jahre in die Zukunft blicken, fiele der zusätzliche Methanaustritt durch die Gaslecks noch stärker ins Gewicht. Der Grund liegt darin, dass Methan vor allem kurzfristig sehr klimawirksam ist und ein Großteil des Gases in 100 Jahren bereits abgebaut ist.

News zum KlimawandelLesen Sie auch

Im Vergleich zu den jährlichen weltweiten Methanemissionen von mehreren Hundert Millionen Tonnen ist die Menge des aus den Gaslecks austretenden Methans gering. Daher ist auch ihr Einfluss auf den Klimawandel eher vernachlässigbar.

Lokale Folgen fürs Ökosystem

Ebenfalls eher gering dürften die Folgen des Gasaustritts für die Tier- und Pflanzenwelt sein. Umweltverbände gehen davon aus, dass es lediglich zu einem lokalen Sauerstoffmangel in der südlichen Ostsee rund um die Gaslecks kommt. Dieser entzieht dort den Organismen jedoch ihre Lebensgrundlage.

(WO/ dpa)

15:15
4. Oktober 2022

"Schönwetterperiode"
Altweibersommer oder Goldener Oktober?

Ein gefärbtes Blatt wird von der tief stehenden Sonne angestrahlt.

Goldenes Oktoberwetter oder doch der Altweibersommer - Beide Begriffe werden als Synonym für ruhiges und sonniges Wetter verwendet. Aber wo ist der Unterschied?

Als Altweibersommer wird eine stabile, meist sonnige und vor allem warme Hochdruckwetterlage in Mitteleuropa bezeichnet. Diese tritt in einem Zeitraum von Mitte September bis Anfang Oktober auf.

Dagegen beschreibt der goldene Oktober, wie der Name schon vermuten lässt, eine "Schönwetterperiode" im Oktober. Hierbei spielt die Temperatur nur eine untergeordnete Rolle.

Ganz genau genommen definiert sich der goldene Oktober sogar nur als schönes Wetter im zweiten Oktoberdrittel (10. bis 20. Oktober). Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine Konvention, sodass der Ausdruck selten so präzise verwendet wird.

Goldener Oktober durch Laubfärbung

Der Begriff "Goldener Oktober" wird in Deutschland bereits seit Hunderten von Jahren verwendet und hat somit eine lange Tradition. Der Name kommt von der Laubfärbung der Bäume, die meist Anfang Oktober beginnt. Scheint dann die Sonne in die bunt gefärbte Blätterpracht, entfaltet sich ihr Licht in einem "goldenen" Naturschauspiel.

Warum werden Blätter im Herbst bunt?Mehr erfahren

Nicht selten geht die Schönwetterperiode des Altweibersommers nahtlos in den "Goldenen Oktober" über. Auch in diesem Jahr tritt der Fall in mindestens einer Region ein. Mehr dazu lesen Sie im 14-Tage-Wetter.

Link zu dieser Seite / Seite empfehlen
Seite per E-Mail empfehlen Mail

Das Wetter in ...