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WetterNews - Ticker

19:34
4. Februar 2023

Regional glatte Straßen
Wetterfront mit Schnee im Anmarsch

Am Sonntag zieht die Wetterfront eines Tiefs mit Niederschlägen durch. In einigen Regionen gibt es eine weiße Überraschung.

Die Wetterlage bleibt spannend. Am Sonntag nähert sich Tief QENDRIM und bringt auch im Flachland regional Flocken. Bereits in der Nacht zum Sonntag zieht die zugehörige Wetterfront im Nordwesten des Landes auf und bringt dort leichten Regen oder Sprühregen.

Unsere Warnkarte zeigt, wo es am Sonntag besonders glatt werden.Unsere Warnkarte zeigt, wo es am Sonntag besonders glatt werden kann.

Im weiteren Verlauf der Nacht und am Sonntagvormittag zieht die Front weiter südostwärts. Die Niederschläge gehen dabei immer mehr in Schnee über, örtlich kann auch gefrierender Regen fallen. Zudem bilden sich vor allem nach Süden hin zusätzlich einzelne kräftige Schneeschauer.

Dabei ist mancherorts in kurzer Zeit eine dünne Schneedecke mit mehreren Zentimetern möglich. In den höheren Lagen sind 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee zu erwarten.

Hoch ELISABETH kommtLesen Sie auch
17:29
4. Februar 2023

Fotostrecke
Mond mit Heiligenschein

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In der fast sternenklaren Nacht erscheint der Mond mit einer Art Heiligenschein. Ausgelöst wird dieser Lichteffekt, der zum sogenannten Halo-Mond führt, durch Eiskristalle in der Atmosphäre. - © Sebastian Regulin

Schauspiel in den Nächten: Mancherorts hat sich ein Halo-Ring um den Mond gezeigt. Dieser kann ein Indiz für eine Wetteränderung sein.

In den vergangenen Nächten sind auffällige Lichtringe um den Mond aufgeleuchtet. Dabei handelt es sich um sogenannte Halos, die sich immer mal wieder am Himmel zeigen.

Halos: Wie sie aussehen und entstehenMehr erfahren

Genauso wie bei Halos um die Sonne wird bei einem Mondhalo das Licht an den Eiskristallen der hohen Wolken gebrochen. Bei zunehmendem und damit hellerem Mond ist das Licht intensiv genug, dass das menschliche Auge den Ring erkennt.

Ändert sich das Wetter bei einer Halo-Beobachtung?

Nicht selten sind Halos im Vorfeld einer Warmfront zu sehen. Dafür verantwortlich sind zum Beispiel hohe Schleierwolken, sogenannte Cirren. Auch in diesen Tagen war dies der Fall. So änderte sich zum Freitag das Wetter im Norden Deutschlands rasch.

Cirrus-Wolken und Halos können aber auch bei anderen Wettersituationen auftreten. Somit ist dieses Phänomen nicht zwingend mit einem Wetterwechsel verbunden. Sollten Sie einen Halo beobachten, hilft ein Blick ins WetterRadar, um zu beurteilen, ob eine Wetterfront mit Niederschlägen aufzieht.

Weitere Infos zu den Terminen von Voll- und Neumond und den Mondphasen für das Jahr 2023 gibt es hier:

Termine für Vollmond und NeumondMehr erfahren
15:40
4. Februar 2023

14-Tage-Wetter
Hoch ELISABETH kommt

Wetterkarte mit HochIn der neuen Woche übernimmt das Hoch ELISABETH die Wetterregie.

In den nächsten Tagen stellt sich die Großwetterlage um. Die Sonne scheint endlich wieder deutlich häufiger als zuletzt. Vor allem für die Nächte hat das wolkenarme Wetter aber Folgen.

Nach einem teils durchwachsenen Sonntag mit Schnee und Regen sieht es für den Wochenstart schon fast überall trocken aus. Letzte Flöckchen rieseln am Montag noch in einigen Mittelgebirgen. Von Dienstag bis Donnerstag scheint dann verbreitet die Sonne.

So schnell werden die Tage längerMehr erfahren

Die Höchstwerte liegen am Tag meist zwischen 0 und 6 Grad, am kältesten ist es dabei von Berlin bis München. Werte über 5 Grad gibt es in den Städten entlang des Rheins. Die Luft fühlt sich durch einen teils böigen Ostwind aber kälter an.

Verbreitet frostige Nächte

Durch den oft klaren Himmel kann es nachts deutlich abkühlen. Im ganzen Land sinken die Temperaturen in den Frostbereich. Am kältesten wird es mit unter minus 10 Grad in windschwachen Tälern. Ansonsten zeigt das Thermometer verbreitet minus 3 bis minus 7 Grad an. Regional muss man mit Glätte durch Reif rechnen.

Frostige NächteIn den Nächten dominiert im TemperaturRadar bald wieder die Farbe Blau.

Für das nächste Wochenende deuten die Wettermodelle eine Fortsetzung des trockenen Wetters an. Ob es dabei im Westen schrittweise etwas milder wird, ist noch mit Vorsicht zu genießen. Richtung Monatsmitte nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass atlantische Tiefs mitmischen. Winterwetter mit Schnee bis ins Flachland ist damit für längere Zeit nicht in Sicht.

Schneemassen in ÖsterreichMehr erfahren
13:27
4. Februar 2023

Brennender Himmel
Video: Farbexplosion in der Dämmerung

In den Morgen- und späten Nachmittagsstunden schmückt sich der Himmel in diesen Tagen oft mit intensiven Farben. Während der Dämmerung scheinen häufig die Wolken zu glühen.

Mit Sonnenschein hat uns das neue Jahr bisher wahrlich nicht verwöhnt. Wer sie dennoch einmal entdeckt hat, kann sich während des Sonnenaufgangs und -untergangs über ein wunderschönes Farbenspiel am Himmel freuen.

Im ersten Teil des Videos zeigt eine Zeitrafferaufnahme das faszinierende Morgenrot bei Harzgerode im Ostharz. Im zweiten Teil wurde das Abendrot über dem Hochnebelmeer im Erzgebirge eingefangen.

Oft gehen die Dämmerungsphasen mit reichen Rot- und Orangetönen, mit kräftigem Gold sowie mit dunkelblauen und violetten Schattierungen einher. In erster Linie lösen Luftmoleküle, Aerosole und Wolkentröpfchen die Farbenpracht am Himmel aus.

Fotografieren in der Dämmerung

Licht und Farbe zählen zu den wichtigsten Elementen in der Fotografie. Deswegen sind insbesondere die Farben während der Dämmerung ein beliebtes Motiv.

Selbst in der sogenannten blauen Stunde können stimmungsvolle Motive gelingen. Wie Sie die Lichtverhältnisse perfekt einfangen, erfahren Sie hier:

So fotografieren Sie in der DämmerungMehr erfahren
11:27
4. Februar 2023

Lage bleibt angespannt
Österreich: Schneechaos und Lawinentote

Große Mengen an Neuschnee und stürmischer Wind halten die Einsatzkräfte in Österreich weiterhin auf Trab. Durch die starken Schneefälle kam es zu zahlreichen Unfällen und Straßen mussten gesperrt werden. Drei Wintersportler kamen bei Lawinenabgängen bereits ums Leben.

Seit Mittwochabend schneit es in einigen Regionen Österreichs fast ununterbrochen. Auf den Bergen fielen seitdem zwischen einem und eineinhalb Meter Neuschnee, lokal sogar noch etwas mehr. Die enormen Neuschneemengen in Verbindung mit stürmischem Wind sorgten für große Probleme: Orte waren und sind derzeit infolge von Straßensperren von der Außenwelt abgeschnitten. Es kam zu Unfällen und Staus, außerdem gab es zahlreiche Feuerwehreinsätze durch Sturmschäden.

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In Obertauern hat der Schneesturm ordentliche Arbeit geleistet. Autos versinken bis zu den Dächern im Schnee.

Auch aktuell ist die Lage noch angespannt. Österreichweit kommt es zu Einschränkungen im Straßenverkehr. 17 Sperren liegen durch Lawinengefahr vor. Auch die für Urlauber wichtige Nord-Süd Verbindung, die Tauernautobahn, muss wegen hängen gebliebener Fahrzeuge und umgestürzter Bäume immer wieder gesperrt werden.

In vielen Wintersportorten liegt derzeit über ein Meter Schnee. Zudem stürmt es dort extrem, wie die Aufnahmen im Video aus Obertauern zeigen.

Lawinenabgänge enden tödlich

Die Kombination aus viel Neuschnee und stürmischem Wind führte zu einem Anstieg der Lawinengefahr auf Stufe 4 von 5. Damit herrscht am Samstag oberhalb der Waldgrenze von Vorarlberg bis in die Steiermark und nach Niederösterreich die zweithöchste Gefahrenstufe.

Lawine in FieberbrunnIn Fieberbrunn bei Kitzbühel wurden zwei Personen nach einem Lawinenabgang mit Verletzungen zu Tal transportiert. Die Bergretter waren längere Zeit im Einsatz. - © dpa

Vielerorts kam es zu zahlreichen großen und vereinzelt auch zu sehr großen Lawinen. Ein Wintersportler verlor bei einem Lawinenabgang am Freitag abseits der Piste im Tiroler Ötztal sein Leben. Er wurde nach der Bergung noch reanimiert, verstarb jedoch kurz darauf.

Im Kleinwalsertal in Vorarlberg wurde ein seit Freitagabend vermisster Mann am Samstag nach einer Suchaktion tot unter Schneemassen gefunden. Er dürfte ebenfalls von einer Lawine erfasst worden sein. Auch in Kaltenbach im Zillertal starb am Samstag ein Wintersportler bei einem Lawinenabgang. Ein 17-jähriger neuseeländischer Tourist war offenbar alleine abseits der Piste unterwegs.

Lawinenwarnkarte für SamstagIn den Nordalpen und entlang des Alpenhauptkamms ist die Lawinengefahr am Samstag groß (Stufe 4 von 5 - rote Bereiche). - © lawinen.at

Seit den Vormittagsstunden des Samstags läuft zudem ein Rettungseinsatz in St. Anton am Arlberg. Nach ersten Informationen wurden zwei Personen bei einem Lawinenabgang verschüttet. Aufgrund der heiklen Lawinensituation wurde die Suchaktion gegen 11 Uhr unterbrochen, da es sich um sehr lawinengefährdetes Gebiet handelt. Gegen 14:30 Uhr konnten die Bergungsarbeiten wieder fortgesetzt werden.

"Klumpenrisiko" in den nächsten Tagen

Mit einem Rückgang der Lawinengefahr ist nur langsam zu rechnen. Die Niederschläge lassen in den nächsten Stunden zwar nach, der Wind weht aber noch teils stürmisch. Ab Sonntagabend fällt regional noch mal Neuschnee. Die Mengen sind allerdings deutlich geringer als zuletzt.

Was ist das Klumpenrisiko?

Lawinenprognostiker nennen die Ballung von mehreren Gefahrenfaktoren "Klumpenrisiko". Wenn auf eine Wetterperiode mit sehr viel Neuschnee und stürmischem Wind Schönwettertage mit viel Sonnenschein und frischem Pulverschnee folgen, steigt das Klumpenrisiko an. Viele Wintersportler sind dann in den Bergen und teils auch abseits der Pisten im freien Gelände unterwegs und sind so der Lawinengefahr ausgesetzt.

Trotzdem mahnen die Lawinenwarndienste zur Zurückhaltung. Abseits der Pisten bleiben die Verhältnisse im freien Gelände heikel. Die aktuelle Lawinensituation erfordere viel Erfahrung in der Beurteilung der Gefahr.

(WO/APA)

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