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WetterNews - Ticker

17:15
8. Dezember 2022

Noch einiges möglich
Wie viel Schnee fällt nächste Woche?

Zum Start in die neue Woche soll es durch ein Tief eine ordentliche Portion Neuschnee geben. Die Unsicherheiten diesbezüglich sind allerdings noch groß. Annika Jacob erklärt im Video, was am wahrscheinlichsten ist und wieso die Vorhersage aktuell so schwierig ist.

Gleiches Tief bringt woanders Unwetter Mehr erfahren
14:48
8. Dezember 2022

Europawetter
Tief BIRGIT bringt Unwetter und Schnee

Zugbahn von Tief BIRGITSo zieht Tief BIRGIT in den nächsten Tagen durch Europa.

Über das kommende Wochenende nimmt ein mächtiges Tief die Zügel in die Hand. Je nach Region in Europa sind die Auswirkungen ganz verschieden. Von Schnee bis hin zu Gewittern und Sturm ist alles dabei.

Zum Wochenende hin pirscht sich eine kräftige Tiefdruckzone von der Iberischen Halbinsel her an. Das Kerntief mit dem Namen BIRGIT kommt von den Azoren und zieht über das Wochenende weiter via Italien und Balkan in Richtung Nordosteuropa.

Damit nimmt BIRGIT voraussichtlich eine ähnliche Zugbahn wie ein sogenanntes Vb-Tief (gesprochen Fünf-B) ein, wobei diese noch nicht in Stein gemeißelt ist.

Unwetter am Mittelmeer - Viel Schnee in Osteuropa

Zunächst zieht Tief BIRGIT über Portugal und Spanien hinweg. Hier kommt es am Donnerstag und Freitag immer wieder zu starken Gewittern. Vor allem in den südlichen Teilen der Halbinsel besteht das Potential für örtlich sintflutartigen Regen und Überschwemmungen.

WetterRadar für SpanienWie das WetterRadar zeigt, sind im Süden Spaniens und Portugals viele Gewitter unterwegs.

Mit der Verschiebung des Tiefs nach Osten werden am Wochenende viele Mittelmeerinseln, Italien und die gesamte Adriaküste von Kroatien bis Griechenland von den Unwettern erfasst. Wettermodelle berechnen für letztere Niederschlagsmengen von vielerorts 100 bis stellenweise über 200 Liter pro Quadratmeter.

Begleitet werden die Gewitter von Sturm und hohem Wellengang. Nach Durchzug des Tiefs kommt in Südfrankreich ein stürmischer Mistral und in Kroatien die Bora auf. Dabei handelt es sich um lokale Windsysteme.

In den Alpen sorgt BIRGIT derweil für eine ordentliche Portion Schnee. Dabei sind meist aber nicht die ganz großen Mengen in Sicht. Vielerorts dürften zwischen 10 und 30 Zentimeter zusammenkommen. Wo sich die feuchte Luft an den Bergen staut, sind auch mal 50 Zentimeter und mehr möglich.

Schneemengen OsteuropaBis Mitte nächster Woche kann in Osteuropa regional viel Schnee fallen.

Richtig winterlich wird es ab Sonntag in Osteuropa. Besonders in Polen und den baltischen Ländern fallen nach derzeitigem Stand verbreitet über 10 Zentimeter Schnee. Regional sind sogar über 30 Zentimeter Neuschnee denkbar.

Wie weit diese Winterluft nach Deutschland vorankommt, ist noch unklar. Es bestehen vor allem im Osten des Landes aber durchaus Chancen auf größere Schneemengen. Es gibt jedoch auch noch andere Varianten.

Was ist ein Vb-Tief?

Die unter Meteorologen bekannte Vb-Wetterlage zeichnet sich durch ein Mittelmeertief aus, das im Verlauf der Zeit nach Polen und Baltikum abdreht. Auf der Vorderseite des Tiefs kann dabei viel Feuchtigkeit vom noch relativ warmen Mittelmeer nach Mitteleuropa gelangen.

Durch die Drehbewegung des Tiefs im Gegenuhrzeigersinn wird die feuchtwarme Luft um die Gebirge herum zur Alpennordseite getragen. Speziell in Staulagen der Alpen und in den Mittelgebirgen ist diese Wetterlage gefürchtet, da innerhalb kurzer Zeit extreme Niederschläge auftreten können.

12:00
8. Dezember 2022

Faszination Wetter
Video: "Wasserfall" und Wellen aus Nebel

Ein beeindruckendes Naturschauspiel ist in einer Zeitrafferaufnahme festgehalten worden: Wie Wasserwellen bewegt sich die Nebelluft über die Höhenzüge des Schwarzwaldes. Dieses Phänomen kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen vor.

Von wegen statisch: Üblicherweise liegt Nebel in Senken und Tallagen und bewegt sich oft kaum vom Fleck. Dass es auch anders geht, beweist dieses Zeitraffervideo von der Hornisgrinde im nördlichen Schwarzwald. Wie ein Wasserfall stürzt der Nebel über die rund 1000 Meter hohen Bergkämme und überströmt weitere Bergrücken wellenartig.

Tatsächlich hat aus physikalischer Sicht die feuchtkalte Luft mit Wasser viel gemeinsam, denn beide gehören zu den Fluiden. Dies ist eine Bezeichnung für Stoffe, die unter Einfluss von Kräften fließen oder sich verformen.

Schon gewusst?

Beim Überströmen eines Gebirges entstehen Wellen (Leewellen) ziemlich oft, auch wenn diese häufig nicht als solche sichtbar sind. Ein Hinweis auf wellenartige Luftbewegungen liefern etwa Lenticulariswolken, auch bekannt als Föhnfische oder Linsenwolken.

Im Fall der Nebelwellen ist die Schwerkraft der treibende Faktor. Strömt der Nebel über die Berge und Hügel, so wird dieser aufgrund seiner höheren Dichte nach unten beschleunigt. Die Luft über dem Nebel und damit auch oberhalb der sogenannten Inversion ist trockener, wärmer und weniger dicht.

Um eine solche Szene wie die obigen Nebelwellen aufnehmen zu können, muss einiges zusammenpassen. Neben der Kenntnis über Wetter und Topografie braucht es auch eine Portion Glück. Die Nebelobergrenze muss genau die richtige Höhe haben. Ist diese zu niedrig, strömt der Nebel nicht über die Berge. Ist sie zu hoch, versinkt der ganze Schwarzwald in einem Einheitsgrau.

Dieses Wetterphänomen tritt nicht nur im Schwarzwald auf. Grundsätzlich können Nebelfälle und -wellen an jeder Gebirgskette vorkommen, die den Nebel von einem nebelfreien Gebiet trennt. Etwa die Jurakette an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich ist ebenfalls dafür bekannt.

Einige Tipps zum Fotografieren von Nebel haben wir in dieser Fotostrecke zusammengefasst:

So fotografieren Sie Nebel

+ 4
10:31
8. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Tiefs lassen nicht locker

Die Karte zeigt die Wetterlage Anfang nächster Woche. Tiefdruckgebiete bleiben wetterbestimmend.Die Karte zeigt die Wetterlage Anfang nächster Woche. Tiefdruckgebiete bleiben wetterbestimmend.

Der Winter zeigt sich weiter von seiner kalten Seite. Polarluft lässt die Temperaturen sinken und gebietsweise fallen Flocken. In der kommenden Woche kann es in manchen Landesteilen richtig winterlich werden.

In vielen Regionen gibt es am Wochenende Dauerfrost. Die Nächte werden richtig kalt mit Tiefstwerten bis minus 10 Grad. Im Alpenvorland kann es am Samstag kräftig schneien. Örtlich sind bis zu 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Auch im Osten des Landes rieseln Flocken vom Himmel.

Am Sonntag nähert sich ein kräftiges Tief über Südosteuropa und mischt sich verstärkt in das Wettergeschehen bei uns ein. Da es über das Mittelmeer gezogen ist, hat es reichlich Feuchtigkeit im Gepäck. Viel Feuchtigkeit bedeutet viele Niederschläge.

Zugbahn des Tiefs noch unsicher

Je nachdem, wo das Tief hinzieht, sind kräftige Schneefälle möglich. Derzeit sieht es so aus, dass das Tief sehr weit östlich Richtung Baltikum an uns vorbeizieht. Somit sind zwar im Osten Deutschlands Schneefälle möglich, aber große Massen der weißen Pracht wird es wohl nicht geben.

Sollte das Tief allerdings eine westliche Zugbahn einnehmen, sind auch bei uns größere Neuschneemengen nicht auszuschließen. Die Höchstwerte liegen meist zwischen minus 2 und plus 2 Grad.

Milde Luft macht zunächst weiter einen Bogen um uns

Im weiteren Wochenverlauf ändert sich am Winterwetter nur wenig. Es bleibt nasskalt und in einigen Regionen kann es weiteren Schneeregen oder Schneefall bis ins Flachland geben. Zwischendurch schafft es die Sonne mit etwas Glück, sich zwischen den Wolken durchzusetzen.

Was nach der Monatsmitte passiert, ist völlig offen. Die Bandbreite an möglichen Szenarien ist noch sehr hoch, wie folgende Grafik verdeutlicht:

Die Grafik zeigt die verschiedenen Temperaturprognosen (verschiedene Linien) eines Wettermodells am Beispiel Frankfurt.Die Grafik zeigt verschiedene Temperaturprognosen (farbige Linien) eines Wettermodells am Beispiel Frankfurt am Main. Die Linien gehen nach der Monatsmitte weit auseinander, was auf große Unsicherheiten hinweist.
08:54
8. Dezember 2022

Nie mehr bibbern
So heizen Sie Ihrem Körper ein

Eine Frau treibt Sport in der winterlichen Landschaft.Kalt, na und? Sport im Winter ist gesund. Zudem tragen Muskeln dazu bei, den Körper warm zu halten.

In der kalten Jahreszeit sinken nicht nur die Temperaturen. Auch die Lust auf Bewegung im Freien erreicht bei vielen Freizeitsportlern einen Tiefpunkt. Dabei ist Sport im Winter sehr gesund. Besonders, wer leicht friert und oft unter kalten Händen und  Füßen leidet, sollte auf Bewegung an der frischen Luft und Muskelaufbau setzten.

Tatsächlich ist der Aufbau von Muskeln eine effektive Methode, um das "Heizkraftwerk" des Körpers langfristig zu verbessern, denn Muskelzellen brauchen ständig Energie, selbst wenn sie gerade nicht bewegt werden. Dieser Prozess erzeugt Wärme im Körper. Zudem haben Menschen mit mehr Muskelmasse einen aktiveren Stoffwechsel und frieren daher weniger leicht.

Argumente, die Teetasse gegen Hanteln zu tauschen, gibt es reichlich. Also runter vom Sofa und rein in die Sportklamotten.  Noch mehr Tipps zum Sport im Winter gibt es hier auf einen Blick:

Tipps für Sport im WinterMehr erfahren
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