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WetterNews - Ticker

11:54
2. Oktober 2022

14-Tage-Wetter
Ein paar goldene Oktobertage

632Besonders in den südlichen Landesteilen kann man sich in der neuen Woche über einige sonnige und warme Tage freuen.

Ein Hoch verspricht ein paar freundliche und vor allem im Süden auch angenehm warme Tage. Atlantische Tiefausläufer nagen allerdings an der Schönwetterzone. In der nächsten Woche ist die Entwicklung daher noch völlig offen.

Nach letzten Schauern im Osten und am Alpenrand setzt sich zur Wochenmitte fast im ganzen Land die Sonne durch. Dabei steigen die Temperaturen an und erreichen selbst im etwas wolkigeren Norden knapp 20 Grad. Nach Süden hin wird die 20-Grad-Marke verbreitet überschritten und am Oberrhein sind sogar noch mal Spitzenwerte nahe 25 Grad möglich.

tempsVor allem am Oberrhein und entlang des Neckars könnte es zur Wochenmitte noch mal für beinahe spätsommerliche Höchstwerte reichen.

In der zweiten Wochenhälfte knabbern dann neue Wetterfronten an dem goldenen Oktoberwetter. Sie bringen von Nordwesten her viel Wind, etwas kühlere Luft und neue Regenwolken mit, die auf dem Weg in den Süden jedoch immer dünner werden. Dort kommen wohl nur noch ein paar Tropfen an, bevor sich zum Wochenende hin wieder mehr Sonne durchsetzen kann.

Aber schon im Laufe des zweiten Oktoberwochenende schwächelt das Herbsthoch erneut. Atlantische Tiefausläufer bringen wieder dichte Wolken, reichlich Wind und Regengüsse mit. Ob sich anschließend rasch wieder Hochdruckeinfluss durchsetzen kann, oder die Regenwolken weiter am Hebel bleiben, ist noch sehr unsicher.

Schäden durch Hurrikan IAN

+ 11
09:36
2. Oktober 2022

Nächster Hurrikan
ORLENE nimmt Kurs auf Mexiko

Auf dem Pazifik hat sich ein neuer Hurrikan der Kategorie 3 gebildet. Der Wirbelsturm steuert nun auf die Küste Mexikos zu. Die Folgen könnten groß sein.

Die Hurrikan-Saison im Pazifik ist derzeit voll im Gange. Sie dauert in der Regel vom 15. Mai bis zum 30. November. Aktuell befindet sich ein Hurrikan mit dem Namen ORLENE vor der Westküste Mexikos. Der Wirbelsturm trifft voraussichtlich am Montag auf Land, wie in der WindRadar-Animation zu sehen ist.

Entwicklung von ORLENE

Ende September hat sich zunächst ein tropisches Tief und daraus dann ein tropischer Sturm im östlichen Pazifik entwickelt. Am Samstag wurde der Sturm zum Hurrikan der ersten Kategorie hochgestuft. In der Nacht zum Sonntag verstärkte er sich nach der Saffir Simpson Hurrikan Skala auf Stufe 2.

Saffir Simpson Hurrikan SkalaMehr erfahren

Sonntagfrüh wies ORLENE bereits Windgeschwindigkeiten von 185 Kilometer pro Stunde und einen Druck von 962 Hektopascal auf. Damit ist der Hurrikan mittlerweile der Kategorie 3 zuzuordnen.

Weitere Zugbahn und Folgen

Aktuellen Berechnungen zufolge wird Hurrikan ORLENE auf der weiteren Zugbahn in Richtung mexikanische Küste zunächst noch ein Hurrikan der Kategorie 3 bleiben. Die Bedingungen dafür sind aufgrund der dortigen Wassertemperaturen ideal. Das Meerwasser ist noch um 28 Grad warm, vor der Küstenstadt Mazatlán sind es sogar 30 Grad.

Vor Landgang auf das mexikanische Festland, voraussichtlich am späten Montag, könnte sich der Hurrikan allerdings wieder abschwächen. Eine weitere Abschwächung wird erwartet, wenn ORLENE auf die bergige Landschaft im Westen Mexikos trifft.

WetterRadar bei Landgang von ORLENEDas WetterRadar zeigt beim Landgang von Hurrikan ORLENE große Niederschlagsmengen.

Die lokalen Behörden haben für die betroffenen Regionen bereits eine Hurrikan-Warnung ausgegeben. Die Bewohner sollten sich schnellstmöglich in Sicherheit bringen. Durch den Landgang des Wirbelsturm werden starke Regenfälle mit Sturzfluten, Überschwemmungen sowie Erdrutschen befürchtet.

Nachwehen von Hurrikan IAN

Der kürzlich an der Atlantikküste der USA wütende Hurrikan IAN hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Es gibt noch keine offiziellen Angaben zu den Opferzahlen, es dürften jedoch Dutzende sein und die Zahl dürfte in den nächsten Tagen noch ansteigen.

Zudem kam es nach dem Hurrikan auf Kuba zu sozialen Unruhen. Grund hierfür ist ein massiver Stromausfall. Bereits den dritten Tag infolge protestieren die Anwohner.

07:49
2. Oktober 2022

Herbstliches Schmuckstück
Userfoto: Spinnennetz mit Tau

Ein mit Tau bedecktes Spinnennetz glitzert in der Morgendämmerung Kathrin Wenzel via Uploader - © Kathrin Wenzel

Jetzt im Herbst sind sie wieder zahlreich zu bewundern: Wie Perlen aufgereiht schmücken Tautropfen filigrane Spinnennetze und machen aus ihnen wahre Kunstwerke. Ein besonders schönes Exemplar wurde im nordhessischen Rennertehausen in den Ederauen aufgenommen. Nebel und Morgendämmerung lassen die feinen Tröpfchen wie winzige Diamanten funkeln. Mehr über das oft wunderschön anzusehende typisch morgendliche Phänomen Tau erfahren Sie in unserem WetterLexikon.

Wie entsteht Tau? Mehr erfahren
05:32
2. Oktober 2022

Regenwarnung
Bis Montagfrüh im Süden sehr nass

RegenwarnungIn den gelb eingefärbten Regionen sind heute große Niederschlagsmengen zu erwarten.

Für weite Teile Baden-Württembergs sowie Bayerns gilt heute eine Regenwarnung. Bis in die Nacht zum Montag können örtlich große Niederschlagssummen zusammenkommen.

Vom Atlantik ziehen nach wie vor Fronten mit Regen zu uns. Bereits am Samstag war es in ganz Deutschland nass. In einigen Regionen kamen dabei über 40 Liter auf den Quadratmeter zusammen. Am meisten regnete es in Alpennähe wie etwa in Balderschwang und in Oberstdorf.

Der Regen begleitet uns auch noch am Sonntag. Stellenweise sind große Niederschlagsmengen möglich. Besonders in den südlichen Gebieten des Landes schüttet es in den nächsten Stunden ununterbrochen. In Summe können bis in die Nacht zum Montag lokal noch einmal mehr als 50 Liter pro Quadratmeter dazukommen.

Karte mit aufsummierten RegenmengenDie Karte zeigt die aufsummierten Niederschlagsmengen in Liter pro Quadratmeter bis Montagfrüh.

Auch einzelne, aber kräftige Gewitter können am späten Nachmittag in Alpennähe in den Dauerregen mit eingelagert sein. Dort, in den Staulangen, sind Spitzen nahe 100 Liter möglich.

In der WetterRadar-Animation ist die Entwicklung der Niederschläge gut zu erkennen. Bis zum Sonntagnachmittag regnet es südlich einer Linie vom Saarland bis zum Bayerischen Wald verbreitet. In den Abendstunden sowie in der ersten Nachthälfte verlagert sich der Schwerpunkt immer weiter nach Süden an die Grenze zur Schweiz und nach Österreich.

Erst in der zweiten Nachthälfte klingt der Niederschlag allmählich ab. Am Montag ziehen tagsüber noch letzte Schauer durch, ehe am Dienstag der goldene Oktober Einzug hält.

18:45
1. Oktober 2022

Wirbelsturm in Florida
Dutzende Tote nach Hurrikan IAN

Hurrikan IANHurrikan IAN hinterlässt schwere Verwüstungen in Fort Myers Beach in Florida. - © dpa

Hurrikan IAN hat auf seinem Weg Dutzenden Menschen das Leben gekostet. Die Angaben zu den Opferzahlen schwanken derzeit noch, dürften in den kommenden Tagen allerdings noch steigen.

Hurrikan IAN hat Behördenangaben zufolge 23 Menschen in Florida das Leben gekostet. Viele der Opfer seien ertrunken, teilte die zuständige Sicherheitsbehörde des südlichen US-Bundesstaates am Freitag mit.

Nachrichtenkanäle berichteten mit Verweis auf die Angaben von Vertretern der Landkreise, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer deutlich höher liege. Laut dem Fernsehsender CNN starben 45 Menschen infolge des zerstörerischen Wirbelsturms.

Die Zahl der Toten dürfte in den kommenden Tagen noch steigen.

IAN traf am Mittwoch als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 die Südwestküste Floridas und richtete dort verheerende Verwüstungen an. Anschließend schwächte sich der Wirbelsturm über Florida zunächst ab, über dem Atlantik gewann er dann aber wieder an Stärke.

Am Freitagnachmittag (Ortszeit) traf der Hurrikan im US-Bundesstaat South Carolina mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern erneut auf Land. Die Behörde warnte vor "lebensbedrohlichen Sturmfluten" und "zerstörerischen Winden".

Später wurde IAN zu einem post-tropischen Wirbelsturm heruntergestuft. Die Behörden warnten dennoch vor heftigen Regenfällen, flutartigen Überschwemmungen und starken Winden. Auf TV-Bildern waren komplett überflutete Straßen und ein teilweise zerstörter Pier zu sehen. Umfallende Bäume unterbrachen Stromleitungen.

Allein im benachbarten North Carolina, wohin IAN weiterzog, sprach der Katastrophenschutz von rund 300.000 Stromausfällen.

In South Carolina wurde wegen des Hurrikans der Notstand ausgerufen. US-Präsident Joe Biden rief die Bevölkerung auf, sich an die Anweisungen der Behörden zu halten. Zu den Verwüstungen in Florida sagte Biden: "Wir fangen gerade erst an, das Ausmaß der Zerstörung zu sehen." Hurrikan IAN werde "wahrscheinlich zu den schlimmsten in der Geschichte des Landes zählen", sagte der US-Präsident.

In der Stadt Georgetown in South Carolina stand Wasser in der zentralen Einkaufsstraße. Die Kleinstadt Pawleys Island wurde von einer rund zwei Meter hohen Flutwelle getroffen. Aufnahmen einer Webcam in Fort Myers an der Westküste Floridas zeigen, mit welcher Brachialgewalt der Hurrikan die Flutwellen zuvor dort landeinwärts gedrückt hatte:

Am vergangenen Dienstag war IAN als Hurrikan der Kategorie drei von fünf bereits in Kuba auf Land getroffen und hatte auch auf der Karibikinsel schwere Schäden angerichtet. Laut Regierung starben mindestens drei Menschen. Auch am Freitag waren große Teile des Landes noch ohne Strom.

(WO/dpa)

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