WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )
Startseite / WetterTicker

WetterNews - Ticker

11:22
29. Januar 2023

14-Tage-Wetter
Vorerst noch ungemütlich

Am Mittwoch gelangt das nächste Tief mit viel Wind und Regen in unseren Norden.Zur Wochenmitte streift ein Sturmtief unseren Norden. Es hat ruppigen Wind und Schauer im Gepäck.

Nach einem turbulenten Start in die neue Woche baut sich zum Wochenende eine riesige Hochdruckzone auf. Damit haben es Sonnenliebhaber und Winterfans in der nächsten Zeit schwer.

Die neue Woche startet mit stürmischem Schauerwetter. Am Montagmorgen wird es mit Schneeregen und Schnee rutschig auf den Straßen südlich der Landesmitte. In der Nordhälfte legt der Wind spürbar zu, an den Küsten gibt es Sturmböen.

Am Dienstag beruhigt sich das Wetter etwas. Nasskalt und windig bleibt es aber trotzdem noch, denn ein kleines Tief nimmt Kurs auf Deutschland und lässt den Wind am Mittwoch wieder aufleben. In den Küstenregionen sind Böen bis 90 Kilometer pro Stunde wahrscheinlich. Weiter im Landesinnern weht der Wind etwas schwächer.

WetterRadar: Gibt es Regen oder Schnee?Mehr erfahren

Dazu gibt es über den Tag verteilt einige Regen-, Schneeregen- und Schneeschauer. Aus Norden zieht zudem ein größeres Niederschlagsgebiet herein.

Wetter beruhigt sich langsam

Am Donnerstag und Freitag beruhigt sich das Wetter. Nass wird es trotzdem nochmal. Zum Wochenende macht sich allmählich hoher Luftdruck vom Atlantik bei uns breit. Damit bleibt es dann meist trocken. Die Temperaturen liegen verbreitet zwischen 4 und 8 Grad.

Zunächst sind Tiefs aber noch nicht weit von uns entfernt. Sie sorgen dafür, dass noch etwas Bewegung in unserer Atmosphäre ist. Damit sind die Chancen auf etwas Sonne immerhin noch nicht ganz vom Tisch.

Eine riesige Hochdruckzone baut über ganz Europa auf. Nach aktuellem Stand baut sich in der übernächsten Woche eine riesige Hochdruckzone über ganz Europa auf.

Zum Start in die zweite Februarwoche sieht es dann allerdings so aus, dass sich eine riesige Hochdruckzone von Nordamerika über Nordafrika bis nach Nordwestrussland ausdehnt. Damit läge ganz Europa unter hohem Luftdruck.

Dies sind jedoch schlechte Nachrichten für Sonnenliebhaber und Winterfans. Wahrscheinlich baut sich mit dieser Wetterlage erneut eine Inversion auf und das trübe Einheitsgrau kehrt in unseren Alltag zurück. Von Schnee und Dauerfrost kann damit vorerst keine Rede mehr sein.

09:30
29. Januar 2023

Viele Schäden
Tote und Verletzte bei Erdbeben im Iran

Erdbeben Iran Schäden AutoEin Auto ist durch herabstürzende Trümmer zerstört worden. - © dpa

Im Iran sind bei einem Erdbeben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt, schwere Beschädigungen gab es an zahlreichen Gebäuden.

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat im Nordwesten des Irans mindestens drei Tote gefordert. Bei den Erdstößen in der Nacht zum Sonntag wurden mehr als 440 Menschen verletzt. Das Zentrum des Bebens lag in der Stadt Choy in der Provinz West-Aserbaidschan nahe der türkischen Grenze.

Schon gewusst?

Die bekannte Richterskala zur Einschätzung der Erdbebenstärke wird nicht mehr genutzt. Stattdessen geben Erdbebendienste die Stärke meistens in der Moment-Magnituden-Skala an, die sich von der Richterskala zum Teil deutlich unterscheidet.

In der Stadt sowie in weiteren Dutzenden Ortschaften in der Region wurden zahlreiche Gebäude zum Teil schwer beschädigt. Die iranische Regierung schickte umgehend Rettungskräfte in die betroffenen Gebiete. Aus Angst vor Nachbeben verbrachten mehr als 70.000 Menschen trotz eisiger Kälte die Nacht im Freien.

Erst am Mittwoch vor einer Woche hatte es in der Region ein Erdbeben gegeben. Dabei wurden mindestens 120 Menschen verletzt und Hunderte Gebäude beschädigt.

(WO/dpa)

07:15
29. Januar 2023

Natur genießen
Schöne Winterwanderwege in Deutschland

Die Brockenbahn im Winter. Die Dampflokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen erklimmen das steilste Streckenstück hinauf zur Spitze des Brockens dank ihrer 700 PS mit Leichtigkeit. - © Torsten Brehme

Nebelverhangene Täler, mit Raureif überzogene Wiesen und Wälder, schneebedeckte Bergsilhouetten: Wer seine Wanderschuhe in der kalten Jahreszeit in den Winterschlaf schickt, verpasst die Chance, die Natur von einer ganz besonders zauberhaften Seite zu erleben.

Schnee gehört beim Winterwandern nicht zwangsläufig dazu. Zwar sind gezuckerte Wälder und Wiesen besonders schön anzusehen, doch auch Nebel und Reif sorgen dafür, dass selbst auf altbekannten Wegen immer wieder neue Eindrücke entstehen können. Schöne Winterwanderwege in Deutschland sind deshalb nicht nur in den Alpen zu finden.

Die Mittelgebirge bieten bei entsprechendem Wetter ebenfalls fantastische Bedingungen, wie die Aufnahme, die uns aus dem Harz erreichte, beweist. Die Brockenbahn führt auf rund 19 Kilometern direkt durch den Nationalpark Harz. Aber auch zu Fuß lässt sich die Gegend im Winter bestens erkunden.

In Rheinland-Pfalz lohnt sich im Winter eine Wanderung rund um den Weinbauort Piesport im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Hier gelang einem WetterOnline-User dieses traumhafte Foto.

Blick auf das Moseltal© Nils Petri via WetterMelder Deutschland

Ob Moseltal, Schwarzwald, Allgäu, Sauerland oder Eifel – gehen Sie auf Entdeckungstour und lassen Sie sich von unserer Auswahl schöner Winterwanderwege in Deutschland inspirieren.

Wandern: Zu Fuß durch die Winterwelt: Mehr erfahren
19:47
28. Januar 2023

Fotos vom Schweifstern
Grüner Komet über dem Ätna

Faszinierende Analogie in einem Foto: Aufnahmen zeigen, wie irdischer Wind Dampf- und Gasschwaden über den verschneiten Gipfel des Vulkans Ätna bläst und Sonnenwind Staub und Gase des "grünen Kometen" in die Tiefen des Alls weht.

Das Weltraumbild des Tages (APOD) zeigt den auch als "grüner Komet" bezeichneten Schweifstern C/2022 E3 über dem sizilianischen Vulkan Ätna. Darüber hinaus wird auf dem Bild deutlich, dass Wind nicht nur auf der Erde, sondern auch im Weltraum weht. Wie auf dem Kometen treten auch aus dem Vulkan Staub sowie Gasschwaden aus und werden vom Wind verweht.

Sonnenwind weht Kometenschweife aus

Im Falle des Ätna zerstreut irdischer Wind die entweichenden Staub- und Gaswolken. Diese Funktion übernimmt im Weltraum der Sonnenwind. Im Zusammenspiel mit dem Strahlungsdruck des Sonnenlichts weht dieser ständige Strom elektrisch geladener Teilchen aus dem Kometen austretende Gase und Staub von der Sonne weg.

Der Strahlungsdruck kann dabei gut an den Staubteilchen "anpacken" und sie in einen gekrümmten und blass schimmernden Staubschweif auffächern. Der Sonnenwind "übernimmt" dagegen die leichteren Gasmoleküle. Er regt sie in einem weiteren, vom Staubschweif des Kometen deutlich abgesetzten, schmalen Plasmaschweif zum Leuchten an.

Schon gewusst?

Anders als bei ihrer Annäherung schieben Kometen, die sich von der Sonne entfernen, ihre Schweife vor sich her.

Bei ganz besonderen Bahnkonstellationen kann sich diesen beiden Schweifstrukturen sogar noch ein dritter, ein scheinbarer "Gegenschweif" hinzugesellen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen eigenständigen Schweif, sondern nur um eine perspektivische Projektion. Eine solche ist gut auf dem APOD vom 27. Januar zu erkennen:

Solche Projektionen erscheinen, wenn die Bahnebene eines aufgefächerten Kometenschweifes über die Bahnebene der Erde hinwegschwenkt. Dabei wendet uns der gekrümmte Schweif kurzzeitig die "Kante" seines Fächers zu. So kann dieser aus Erdsicht kurzzeitig über den Kometenkopf hinausragen. Diese Perspektive erweckt den Anschein eines Gegenschweifes.

Fürs bloße Auge nicht hell genug

Der "grüne Komet" erreicht am 1. Februar seine größte Annäherung an die Erde. Er ist mit optischen Hilfsmitteln die ganze Nacht über gut am Nordhimmel zu sehen. Für Beobachtungen mit bloßem Auge ist der Schweifstern aber zu lichtschwach, zumal ihn in den ersten Februartagen das Licht des zunehmenden Mondes auch noch zu überstrahlen beginnt.

Wo kann man den grünen Kometen sehen?Mehr erfahren

Weitaus lichtstärker hat sich im Sommer 2020 der Komet Neowise gezeigt. Er war auch mit bloßem Auge gut sichtbar und hat alle Himmelsbeobachter in helle Begeisterung versetzt:

Komet Neowise am Nachthimmel

+ 6
17:05
28. Januar 2023

Stürmisches Schauerwetter
Turbulenter Wochenstart mit Tief NICOLAS

Am Montag zeigt sich das Wetter wieder von seiner ungemütlichen Seite. Stürmische Böen und Schauer ziehen über Deutschland hinweg. Es gibt sogar einzelne Gewitter.

Sturmtief NICOLAS streift uns zum Start in die neue Woche. Damit fegen am Montag Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde über unsere Küstenregionen hinweg, wie im WindRadar zu sehen ist. Mit dem kräftigen Nordwestwind, der über längere Zeit Wasser gegen die Nordseeküste drückt, kann es dort im Tagesverlauf außerdem zu einer Sturmflut kommen.

Welche Windstärken gibt es?Mehr erfahren

Weiter im Landesinnern sind so kräftige Windböen eher die Ausnahme. Trotzdem wird es vor allem in der Nordhälfte verbreitet stürmisch. Weiter südlich weht lediglich ein unangenehmer Wind. In exponierten Lagen wie beispielsweise auf dem Brocken sind allerdings auch schwere Sturmböen über 100 Stundenkilometer möglich.

Zudem ziehen auch Regen- und Schneeregenschauer über das Land hinweg. Vereinzelt kann es sogar Graupelgewitter geben. In den Hochlagen und im Süden schneit es. Am Dienstag beruhigt sich das Wetter etwas. Nasskalt und windig bleibt es jedoch bis einschließlich Mittwoch noch.

Unser WetterRadar zeigt, wo und wann es am Montag Regen oder Schnee gibt.Unser WetterRadar zeigt, wo und wann es am Montag Regen oder Schnee geben kann.
Link zu dieser Seite / Seite empfehlen
Seite per E-Mail empfehlen Mail

Das Wetter in ...