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WetterNews - Ticker

08:38
4. Oktober 2022

So kann man Tieren helfen
Heute ist Welttierschutztag

Vielen Tieren kann man in der Herbst und Winterzeit helfen.Vielen Tieren kann man in der Herbst und Winterzeit helfen.

Heute ist Welttierschutztag. Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird international von Tierschützern als "Welttierschutztag" für Informationsveranstaltungen genutzt.

Das Leitmotto des diesjährigen Aktionstages lautet: Tierheime am Limit. Durch die Corona-Pandemie sind viele Tierheime überfüllt und wegen des enorm steigenden Kostendrucks in großer Gefahr.

Wie Sie bereits im heimischen Garten Tiere schützen können, zeigen wir in unserer Fotostrecke:

Tierschutz im Garten

+ 6
06:50
4. Oktober 2022

Starkregen und Erdrutsche
Hurrikan ORLENE trifft Mexiko

Hurrikan ORLENE hat am Dienstag die Ostküste Mexikos erreicht, wie unser WindRadar zeigt. Hurrikan ORLENE hat am Dienstag die Ostküste Mexikos erreicht, wie unser WindRadar zeigt.

Der Hurrikan ORLENE ist über Teile der Ostküste Mexikos hinweggezogen. Es kam zu Überflutungen und Erdrutschen. Zudem fiel gebietsweise der Strom aus.

Der tropische Wirbelsturm ORLENE hat am Dienstag den mexikanischen Bundesstaat Sinaloa getroffen. Einige Bäume und Strommasten stürzten um, bei 42.000 Anschlüssen fiel vorübergehend der Strom aus. Todesopfer wurden bisher noch nicht gemeldet.

Zudem führten starke Regenfälle zu Überflutungen. Einige Straßen standen kniehoch unter Wasser. In den höheren Regionen kam es zu Erdrutschen und Steinschlägen, wie folgende Aufnahme zeigt:

Am Sonntag hatte ORLENE über dem Pazifik die zweitstärkste Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala erreicht. Vor der Ankunft nahe Isla del Bosque in Sinaloa schwächte sich der Hurrikan auf die niedrigste Kategorie 1 ab. Inzwischen verlor er über Land weiter an Kraft und zog als tropisches Tiefdruckgebiet weiter.

Die Hurrikansaison im Ostpazifik dauert vom 15. Mai bis zum 30. November und im Atlantik vom 1. Juni bis zum 30. November.

So entsteht ein HurrikanLesen Sie auch

(WO/dpa)

18:10
3. Oktober 2022

Tonga-Eruption mit Folgen
Ändert Vulkanausbruch das Winterwetter?

632Links: Satellitenbild der gewaltigen Eruptionswolke des Tonga-Vulkans, rechts der sogenannte Mpemba-Effekt, bei dem heißes Wasser bei großer Kälte in der Luft zu Eiskristallen "verdampft". - © NASA/Hardy Schulz

Am 15. Januar 2022 hat sich in der Südsee die stärkste Vulkaneruption der jüngeren Geschichte ereignet. Die Eruptionssäule des Hunga Tonga-Vulkans schleuderte gewaltige Mengen an Wasserdampf bis in die Stratosphäre. Einige Forscher glauben, dass dieser im kommenden Winter sogar die wetterlenkenden Windströmungen bei uns durcheinanderbringen könnte.

Dass die Mega-Eruption vom Januar womöglich auch das Klima der Erde beeinflussen könnte, legten bereits im Sommer erste Untersuchungsergebnisse eines Forscherteams des California Institute of Technology (USA) nahe. Da bei der Eruption nur wenig Schwefeldioxid freigesetzt wurde, gingen sie davon aus, dass der normalerweise kühlende Effekt großer Vulkanausbrüche kaum zum Tragen kommen würde.

Video: So verändern Ausbrüche das KlimaMehr erfahren

Stattdessen könnten die ungewöhnlich großen Mengen an ausgestoßenem Wasserdampf genau den gegenteiligen Effekt auslösen. Denn Wasserdampf ist ein sehr potentes Treibhausgas, dessen Zunahme in nennenswerter Größenordnung mittelfristig zwangsläufig zu einer Erwärmung der unteren Atmosphärenschichten führen müsste.

Darüber, in der oberen, trockenen Stratosphäre wäre dann allerdings eine messbare Abkühlung zu erwarten. Und genau das, den Beginn einer großflächigen Abkühlung der oberen Stratosphäre über der Südhalbkugel der Erde, konnten die Forscher nachweisen.

Diese stratosphärische Abkühlung hat mittlerweile ein bisher noch nicht beobachtetes Ausmaß angenommen und es ist zu erwarten, dass sich dieser Effekt im Laufe der kommenden Monate auch auf die Nordhalbkugel der Erde ausdehnt.

Vulkanausbruch im Südpazifik

+ 6

Ein Meteorologe der Initiative Severe Weather Europe ist nun der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen diese Vorgänge auf die Temperatur- und Strömungsverhältnisse der großen wetterlenkenden Windmuster auf der Nordhalbkugel der Erde haben könnten.

Er kommt auf Basis einer hoch komplexen Indizienkette zu dem Schluss, dass die zu erwartenden thermischen Anomalitäten auch das Verhalten der sogenannten Nordatlantischen Oszillation (NAO) beeinflussen und die Tendenz zur Ausbildung eines negativen NAO-Index verstärken könnten. Dies bedeutet, dass der Druckunterschied zwischen Islandtief und Azorenhoch schwächer wird, wodurch sich in Europa blockierende Wetterlagen häufen.

Winter unterdurchschnittlich kalt?

Blockierende Strömungsmuster in den Wintermonaten können - nicht müssen - in Mitteleuropa vermehrt zu eher kalten Großwetterlagen führen. Die durch den Wasserdampf des Südsee-Vulkans angestoßene Erwärmung könnte in diesem Fall bei uns also einen durchschnittlich bis unterdurchschnittlich kalten Winter zur Folge haben.

eruptionDer Ausbruch des Unterseevulkans bei Tonga setzte neben Asche und vulkanischen Gasen vor allem große Mengen an Wasserdampf frei. - © Tonga Geological Services

Da es sich bei dem unterseeischen Vulkanausbruch des Hunga Tonga um ein in dieser Dimension bisher noch nicht beobachtetes Phänomen mit vielen Besonderheiten handelt, sind jedoch alle aus diesem Ereignis gezogenen Schlussfolgerungen mit großer Vorsicht zu bewerten.

So könnte ein blockierendes Dauerhoch nämlich bei uns durchaus auch zu sehr mildem Winterwetter führen, wenn es statt über den Britischen Inseln über Südosteuropa vor Anker ginge. Zudem könnten die zu erwarteten Effekte auf die NAO ausbleiben oder sich bis ins Frühjahr verzögern, sodass der Winter eher atlantisch, also feuchtmild geprägt wäre.

Kurz: Forschung in Sachen Jahreszeitenprognosen ist wichtig und gut. Allerdings steckt diese Forschung noch in den Kinderschuhen und kann auch nicht mehr als grobe Indizien liefern. Sie sollte daher niemals mit den tatsächlich machbaren Vorhersagen für die nächsten Tage verwechselt werden, die dank der Fortschritte in der modernen Meteorologie heutzutage tatsächlich als weitgehend gesichert gelten.

So bleibt die Frage nach dem kommenden Winter auch auf Basis der noch sehr spärlichen Erkenntnisse aus der Tonga-Eruption nach wie vor offen. Genaues weiß man wie immer erst am Ende des Winters, also im März.

17:30
3. Oktober 2022

Fotos von der Dämmerung
Beeindruckende Farbspiele am Himmel

Dämmerung Fotostrecke© Torsten Brehme

In den vergangenen Tagen hat es vielerorts spektakuläre Farbspiele am Himmel gegeben. Intensive Dämmerungsfarben und Regenbögen gab es häufig zu bestaunen.

In unserer neuen Fotostrecke haben wir einige Bilder zusammengestellt:

Farbspiele am Himmel

+ 3
15:15
3. Oktober 2022

Goldener Oktober kommt
Video: Bis knapp 25 Grad warm

Diese Woche kommt der „Goldene Oktober“. Am Mittwoch erwarten uns viel Sonne und Temperaturen über 20 Grad, im Südwesten kann es sogar mit bis knapp 25 Grad spätsommerlich warm werden. Warum ein Schal dennoch gefragt ist, weiß Verena Leyendecker im Video.

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