WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )
Startseite / WetterTicker

WetterNews - Ticker

19:12
7. Dezember 2022

Wie kalt wird es noch?
Temperaturen sinken schrittweise

Nach aktuellem Stand kann der Sonntag in vielen Landesteilen ein frostiger Tag werden. Die Höchstwerte erreichen am Samstag nur regional noch knapp die 0-Grad-Marke, wie das TemperaturRadar zeigt.

In vielen Regionen wird es nun jeden Tag etwas kälter. Am Wochenende herrscht mancherorts sogar Dauerfrost.

Selbst kälteunempfindliche Menschen greifen spätestens am Wochenende wohl auf Mütze, Schal und Handschuhe zurück. Mit den Temperaturen geht es vorerst bis zum dritten Advent weiter bergab.

TemperaturRadar: So kalt wird esMehr erfahren

Am Donnerstag und Freitag werden Höchstwerte von 0 bis 4 Grad erreicht. Egal ob Berlin, München, Köln oder Hamburg zum Wochenende liegen diese dann nur noch um den Gefrierpunkt. Besonders im Nordosten und Osten sowie der Landesmitte herrscht regional Dauerfrost.

In den Nächten zeigt das Thermometer vor allem von der Ostsee bis zum Rhein-Main-Gebiet häufig Werte um minus 5 Grad an. In der Nacht zum Samstag sind im nördlichen Mittelgebirgsraum sogar Tiefstwerte bis knapp minus 10 Grad möglich.

Zum Start in die kommende Woche ändert sich an der nasskalten Witterung kaum etwas. Die Temperaturen liegen tagsüber weiterhin um den Gefrierpunkt und nachts friert es vielerorts. Nicht ausgeschlossen ist, dass Richtung Monatsmitte etwas mildere Luft in den Süden Deutschlands einfließt.

17:01
7. Dezember 2022

Azorentief und Islandhoch
Wetterlage "steht kopf"

"High-over-Low" bedeutet auf Deutsch: "Hoch-über-Tief" und beschreibt die Wetterlage auf der Grafik.Ungewöhnliche Wetterlage: Im Norden liegt ein Hoch und im Süden befinden sich Tiefs.

Die Wetterkarten bieten derzeit einen eher ungewohnten Anblick: Sowohl das Azorenhoch als auch das Islandtief haben ihren namensgebenden Platz verlassen und die Positionen getauscht. Das hat Folgen für unser Wetter.

Die Ursache für das aktuell frühwinterliche Wetter ist die ungewöhnliche Position der Hochs und Tiefs in Europa. Die Wetterlage steht sozusagen "kopf", denn das Islandtief und das Azorenhoch haben ihre Plätze getauscht.

In den meisten Fällen wird unser Wetter von einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Islandtief beziehungsweise Azorenhoch beeinflusst. Dass die beiden gänzlich ihre Plätze tauschen, wie es aktuell der Fall ist, kommt dabei eher selten vor und bringt die sonst typische Westwindzirkulation ins Stocken.

So sieht die Wetterkarte deutlich häufiger aus: Ein Hoch liegt bei den Azoren und ein Tief bei Island. So sieht die Wetterkarte deutlich häufiger aus: Ein Hoch liegt bei den Azoren und ein Tief bei Island.

In Deutschland ist es daher mit einem Nord- oder Ostwind derzeit recht kalt. Eine ähnliche Wetterlage führte beispielsweise zum kalten und schneereichen Dezember 2010.

Winterwetter wird wahrscheinlicher

Solch eine Wetterlage wird auch als "High-over-Low" bezeichnet, auf Deutsch "Hoch-über-Tief". Diese kommt hauptsächlich im Winter vor und hat für Mitteleuropa meist kaltes Wetter zur Folge. Das Hoch im Norden, in diesem Fall bei Island, blockiert dabei die milden Westwinde und drängt die Tiefdruckgebiete auf eine sehr südliche Zugbahn.

So steht beispielsweise den Azoren, aber auch dem Mittelmeerraum in den kommenden Tagen wechselhaftes und regnerisches Wetter bevor. In Deutschland setzt sich hingegen die kalte Luft fest und es schneit gebietsweise. Besonders interessant wird es ab dem dritten Adventswochenende.

Schneetief zieht über Deutschland

Im Grenzbereich zwischen milder und kalter Luft kann ein Tief von Italien über die Alpen ziehen und in einigen Regionen für kräftigen Schneefall sorgen. Welche Gebiete betroffen sind, ist aber noch unsicher. In unserem 14-Tage-Wetter lesen Sie, welche Szenarien derzeit wahrscheinlich sind.

Neues Schneetief macht es spannendMehr erfahren

Noch ist keine Vorhersage für das Weihnachtsfest möglich. Das typische Weihnachtstauwetter mit milder Luft ist derzeit ebenso im Bereich des Möglichen wie eine Fortdauer des Winterwetters.

15:04
7. Dezember 2022

Weihnachtliche Gewürze
Gesundheitstipp des Tages

Weihnachtliche Gewürze wie Nelke, Zimt und Sternanis fördern unsere Gesundheit. Viele weihnachtliche Gewürze sind für unsere Gesundheit gut.

Zimt, Nelke und Sternanis riechen lecker und sind gesund. Zimt sorgt für einen besseren Blutzuckerspiegel, optimiert den Kreislauf und regt den Stoffwechsel an. Nur sollte täglich nicht mehr als 1 abgestrichener Teelöffel davon verzehrt werden. Der darin enthaltene Wirkstoff Cumarin kann unter anderem zu Kopfschmerzen führen.

Rezepte: Weihnachtliche Plätzchen Lesen Sie auch

Nelken regen die Verdauung an, beugen Mundgeruch vor und können sogar Zahnschmerzen lindern. Sternanis hilft gegen Sodbrennen, denn dieser besitzt krampf- und schleimlösende Eigenschaften. Auch gegen Blähungen und Völlegefühl ist Anis das passende Hausmittel.

13:16
7. Dezember 2022

Kurioses Wetterphänomen
Seltene Schneeringe auf einem Feld

In Kanada haben sich auf einem Feld Tausende Schneeringe gebildet. Diese sind nicht menschengemacht, sondern eine Folge des Wetters.

In der kalten Jahreszeit gibt es viele interessante Wetterphänomene zu beobachten. Nach heftigen Schneefällen, bei denen über 100 Zentimeter Schnee fielen, wurden kürzlich im Süden Ontarios in Kanada seltene Schneeringe gesichtet. Häufig werden diese auch als Schneerollen oder Schneewalzen bezeichnet.

Schneeringe sind relativ selten, weil sie zur Entstehung ganz bestimmte Bedingungen brauchen. Ideal dafür ist eine lockere Schneedecke auf einer weiteren, vereisten Schneedecke darunter. Außerdem sollte eine glatte Fläche ohne Hindernisse oder Vegetation vorhanden sein, am besten auf einem Hügel.

Um die Rollen in Gang zu setzen, muss zudem der Wind ziemlich stark sein. Zusätzlich sollte die oberste Schneeschicht Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aufweisen. Bei diesen Bedingungen kann der Schnee vom Wind recht einfach verformt werden, wobei er zum Teil nicht vollständig schmilzt.

Dabei können sogar beachtliche Schneefiguren entstehen, wie die folgenden Fotos zeigen:

11:03
7. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Neues Schneetief macht es spannend

Ein Szenario kurz nach dem dritten Advent: Ein Tief bringt der Südosthälfte Deutschlands Schneefälle.Eine spannende Wetterlage deutet sich zum Start in die neue Woche an: Ein Tief kann der Südosthälfte Deutschlands kräftige Schneefälle bringen

In den nächsten Tagen werden kaum noch Plusgrade gemessen. Zum dritten Advent kommt wieder Spannung auf. In einigen Regionen Deutschlands kann es bis ins Flachland kräftig schneien.

Mit den Temperaturen geht es weiter bergab. So werden am Freitag nur noch Höchstwerte von 0 bis 3 Grad erreicht, wie im TemperaturRadar zu sehen ist. Am Wochenende herrscht gebietsweise Dauerfrost, in den Nächten zeigt das Thermometer Werte bis minus 5 Grad an. In der Nacht zum Samstag sind im nördlichen Mittelgebirgsraum Tiefstwerte bis minus 10 Grad möglich.

Dazu geht es vor allem im Norden wechselhaft mit einigen Schneeregen- und Schneeschauern weiter. Zwischendurch schaut aber auch die Sonne heraus. In den südlichen Landesteilen gibt es zumindest regional freundliche Phasen.

Höchstwerte am SamstagAm Samstag herrscht in vielen Regionen leichter Dauerfrost.

Lediglich vom Schwarzwald bis zu den Alpen rieseln ein paar Flocken. Spannend wird die Wetterlage ab Samstag, denn mit einem Tief über Norditalien verstärken sich die Schneefälle im Süden Bayerns.

So kann das Schneetief ziehen

Besonders vom Allgäu über Oberbayern bis zum Bayerischen Wald können bis Montag ordentliche Schneemengen von 20 Zentimeter und mehr zusammenkommen.

Die Schneehöhen im ÜberblickMehr erfahren

Bei einem Szenario zieht das Italientief bis zum Wochenstart über Tschechien und Polen, dann würde es auch in den östlichen und mittleren Teilen Deutschlands länger schneien.

Nach anderen Berechnungen liegt die Zugbahn weiter östlich, sodass nur Südostbayern sowie der Osten Sachsens und die Oderregion nennenswerte Schneefälle abbekommen.

In den anderen Landesteilen bleibt es ruhig, doch nur selten findet die Sonne größere Wolkenlücken.

Nasskaltes Wetter hält an

Im Verlauf der kommenden Woche ändert sich an der nasskalten Witterung kaum etwas. Vielleicht gibt es zwischendurch längere freundliche Abschnitte. Die nächsten Tiefdruckgebiete bleiben jedoch in Lauerstellung. Zur Monatsmitte deuten sich kräftige Niederschläge an, gebietsweise kann es bis ins Flachland schneien.

Nicht ausgeschlossen ist, dass etwas mildere Luft in den Süden Deutschlands einfließt. Zunehmender Hochdruckeinfluss ist allerdings ebenso denkbar. Dann würden die Chancen auf Sonnenschein steigen. Ob sich das Hoch als stabil erweist, ist jedoch fraglich.

Link zu dieser Seite / Seite empfehlen
Seite per E-Mail empfehlen Mail

Das Wetter in ...