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WetterNews - Ticker

20:07
1. Dezember 2022

Feuriges Naturschauspiel
Lavafontänen aus Hawaiis größtem Vulkan

Auf Hawaii geht der Ausbruch des Mauna Loa unvermindert weiter. Lavafontänen schießen Dutzende von Metern hoch in den Himmel. Besiedelte Gebiete sind bisher aber nicht in Gefahr..

Seit drei Tagen spuckt der Manua Loa auf Hawaii Lava und vulkanische Gase. Lavaströme fließen an der Nordostflanke des Feuerberges hangabwärts, stellen für bewohnte Gebiete vorläufig aber keine Bedrohung dar.

Lavaströme bei NachtWeithin leuchten die Lavaströme des Mauna Loa bei Nacht.

Nach Angaben der amerikanischen Erdbebenwarte USGS hat einer der Lavaströme allerdings die Straße zum meteorologischen Observatorium blockiert. Im Laufe des Freitags dürfte auch eine wichtige Verbindungsstrecke zwischen dem Osten und dem Westen der Insel von der Lava unterbrochen werden.

Der mehr als 4100 Meter hohe Mauna Loa gilt als der größte aktive Vulkan der Welt. Er liegt auf der größten Insel des US-Bundesstaats Hawaii. Bei seinem jüngsten Ausbruch im Jahr 1984 floss ein 25 Kilometer langer Lavastrom bis nah an die Stadt Hilo heran.

Lavafontänen aus Hawaiis größtem Vulkan

Am Mauna Loa wird seit 1958 der Kohlendioxid-Gehalt der Luft gemessen. Es ist die längste kontinuierliche Aufzeichnung der Kohlendioxid-Konzentration.
17:04
1. Dezember 2022

Wetterextreme im Dezember
Schneemassen, Frühlingsluft und Stürme

Schneemassen im ErzgebirgeIn den Hochlagen des Erzgebirges lag ab Mitte Dezember 2010 weit über ein Meter Schnee. - © Christian Herold

Große Temperaturunterschiede, schwere Stürme und Hochwasser - der Dezember ist nicht selten ein Monat voller Extreme. Dabei muss man nicht weit zurückgehen: Von Schneerekorden wie im Jahr 2010 bis hin zu frühlingshaften Weihnachten ist alles möglich.

Der Dezember kann mitunter sehr ungemütlich und launisch daherkommen. In manchen Jahren ist vom Winter noch nichts zu spüren, in anderen Jahren schlägt er dagegen schon frühzeitig zu. Das war beispielsweise im Jahre 2010 der Fall. Bereits Ende November startete der Winter mächtig durch und ließ uns bis Januar nicht mehr los.

Weiße Weihnacht 2010

+ 8

Vielen Menschen blieben die verschneiten Weihnachten in jenem Jahr besonders gut in Erinnerung. Regional gab es sogar Rekordschneehöhen von 30 bis 70 Zentimeter im Flachland. Der Monat endete mit einer negativen Temperaturabweichung von rund fünf Grad.

Eisiger Winter versus Frühlingshauch

Es geht jedoch noch eisiger: Die extremsten Dezember-Kältewellen im 20. Jahrhundert gab es 1939, 1962 und 1969, als tagelang unter minus 20 Grad gemessen wurden. Der tiefste jemals in Deutschland registrierte Wert betrug minus 32,4 Grad am 29. Dezember 1939 in Hüll in Oberbayern.

Grillwetter statt Gänsebraten: Heiligabend 2012 Höchstwerte bis nahe 20 GradGrillwetter statt Gänsebraten: Vor allem im Süden und Südwesten des Landes zeigte das Thermometer an Heiligabend 2012 Höchstwerte von 15 bis 19 Grad an.

Aber auch das Gegenteil ist möglich: Im Dezember 2015 blieben die Mittelgebirge und die Alpen bis 1500 Meter Höhe schnee- und nahezu frostfrei. Stattdessen präsentierten sich viele Tage frühlingshaft bei Höchstwerten von 10 bis 15 Grad. Mit einer Mitteltemperatur von 6,5 Grad wurde der bis dato wärmste Dezember seit Messbeginn aus dem Jahr 1934 um bemerkenswerte zwei Grad überboten.

Die höchste Spitzentemperatur gab es jedoch am 16. Dezember 1989. Damals wurde es in Müllheim südlich von Freiburg sommerliche 24 Grad warm. Das wärmste Weihnachtsfest erlebten wir 2012: In Freiburg ließ sich bei knapp 20 Grad der Weihnachtsbraten gegen Grill-Steaks auf der Terrasse eintauschen.

Die stärksten Stürme und Hochwasserereignisse

Im Dezember können auch schwere Stürme wüten. LOTHAR war einer der verheerendsten Orkane des 20. Jahrhunderts und fegte am 2. Weihnachtstag 1999 über Frankreich, Süddeutschland und den Alpenraum hinweg. Der Orkan hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung und verursachte Milliardenschäden. Dabei starben 110 Menschen.

Orkan LOTHAR hat ein Waldstück niedergewalztLOTHAR brachte am 26. Dezember 1999 extreme Orkanböen. Sie walzten ganze Waldgebiete nieder, etliche Bäume wurden entwurzelt oder umgeknickt, wie hier im Schwarzwald. - © dpa

Die Windspitzen erreichten unfassbare 272 Kilometer pro Stunde auf dem Wendelstein. Im Flachland wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit Tempo 151 in Karlsruhe gemessen.

Ebenfalls heftig war Orkan ANATOL am 3. und 4. Dezember 1999. Er richtete besonders in Hamburg und Schleswig-Holstein Schäden in Millionenhöhe an. Mehrere Menschen kamen ums Leben.

Überflutete Altstadt in Köln 1993In Köln herrschte um die Weihnachtszeit im Jahr 1993 Ausnahmezustand. Rettungsboote fahren durch die überflutete Altstadt. - © dpa

Massive Schäden gab es in einigen Jahren auch durch Starkniederschläge. So fiel das Weihnachtsfest im Jahr 1993 entlang von Rhein, Mosel und Saar buchstäblich ins Wasser. Ein Jahrhunderthochwasser erforderte in vielen Städten Evakuierungen. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben.

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14:49
1. Dezember 2022

Achtung Glättegefahr
Hier fällt nun zunehmend Schnee

In etwa in dieser Region schneit es in der Nacht laut WetterRadar. In etwa in dieser Region schneit es in der Nacht zum Freitag laut WetterRadar.

In der Nacht zum Freitag fällt in einigen Regionen in der Landesmitte Schnee. Ab Freitagmittag folgt in Bayern ein weiteres Schneefallgebiet.

Bereits jetzt zeigt das WetterRadar erste Flocken im Osten. Am Donnerstagabend setzt im Bereich der nordöstlichen Mittelgebirge etwas verbreiteter Schneefall ein. In der Nacht zum Freitag sind besonders Sachsen, Thüringen sowie Sachsen-Anhalt davon betroffen.

In den höheren Lagen des Thüringer Waldes sowie des Harzes kommen bis zu 10 Zentimeter Schnee zusammen. Aber auch im Flachland können von Berlin bis Hannover ein paar Flocken rieseln. In diesen Regionen muss zum Berufsverkehr am Freitagmorgen mit glatten Straßen gerechnet werden.

Im Laufe des Freitags verlagert sich das Schneefallgebiet etwas weiter in den Westen und erreicht dabei auch Niedersachsen sowie Hessen und Teile Nordrhein-Westfalens. Dabei schwächt sich der Schneefall langsam ab und geht im Flachland in Schneeregen oder in Regen über.

Ab Freitagmittag macht sich dann ein zweites Schneefallgebiet in Bayern bemerkbar. Verbreitet setzt dort leichter Schneefall beziehungsweise Schneeregen ein. Meistens bleibt der Schnee aber nicht liegen. Dennoch ist mit rutschigen Straßen zu rechnen, da die Nässe bei verbreitetem Frost in der Nacht zum Samstag gefriert.

Abklingender Schneefall am Wochenende

Am Wochenende lässt der Schneefall dann so gut wie überall nach. Abgesehen von den höheren Lagen muss bei Höchstwerten wenig über dem Gefrierpunkt jedoch vielerorts mit leichtem Tauwetter gerechnet werden. Dazu bleibt der Himmel oft bedeckt und die Sonne macht sich insgesamt rar.

Spannender wird die Wetterlage erst wieder Mitte der kommenden Woche, wenn eine Luftmassengrenze näherrückt:

Neuer Schnee nächste Woche?Lesen Sie auch
13:42
1. Dezember 2022

Hänge rutschen ab
Sturzfluten in Süditalien

Sintflutartige Regenfälle haben in Teilen Süditaliens Erdrutsche ausgelöst. Straßen waren unpassierbar, einige Dörfer zwischenzeitlich nicht zu erreichen. Das Unwettertief zieht Richtung Türkei weiter, doch ein neues formiert sich bald.

Unwetter haben in der süditalienischen Region Kalabrien Überflutungen und Schäden verursacht. Innerhalb eines Tages gingen dort bis zu 240 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Bäche verwandelten sich in reißende Ströme, Uferhänge wurden weggespült. Wassermassen und Schlamm schossen von den Bergen talwärts.

Mancherorts lösten sich Hänge, Erdmassen und Geröll blockierten in der Folge viele Straßen. Einige Dörfer waren daraufhin nicht erreichbar. Die Bürgermeister der Region forderten die Menschen auf, nur zu reisen, wenn es unbedingt notwendig sei.

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Nun Regengüsse in Südosteuropa

Verantwortlich für den intensiven Starkregen war ein kräftiges Tiefdruckgebiet bei Italien. Inzwischen hat sich das Wetter dort beruhigt, stattdessen wird es nun in Griechenland und in der Türkei turbulent mit Regengüssen, Gewittern und Sturm.

Auslöser für das Tief war ein Kaltluftvorstoß von der Biskaya über Spanien und Südfrankreich zum zentralen Mittelmeer. Die dort immer noch überdurchschnittlichen Wassertemperaturen begünstigen die Bildung mächtiger Gewitterwolken und eine rasante Sturmentwicklung.

Neues Unwettertief in Sicht

Eine ähnliche Wetterlage mit hohem Unwetterrisiko bahnt sich zum Wochenende an.

Regenmenge SonntagAm Wochenende können in einigen Regionen Süd- und Südosteuropas 50 bis 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen, vereinzelt auch deutlich mehr. Überschwemmungen und Erdrutsche sind dann möglich.

Diesmal wird sich bei den Balearen ein Tief entwickeln, das von Ostspanien über Südfrankreich bis nach Italien intensive Regenfälle, Gewitter und stürmischen Wind bringt. In den höchsten Lagen fällt Schnee. Bis Sonntag sind dann auch der westliche Balkan und Griechenland gefährdet.

Zudem stellt sich ein heftiger Mistral im Rhonetal ein, der Böen um Tempo 100 erreichen kann, wie im WindRadar-Film zu sehen ist. Im Adriaraum droht eine starke Bora.

10:50
1. Dezember 2022

14-Tage-Wetter
Winter versucht es auch nächste Woche

Niklas Weise zeigt im Video, wo es in den nächsten Tagen schneit.

In den nächsten Tagen schneit es zumindest regional. Es folgt ein trübes Wochenende. Spannend wird es erst danach.

Der Winter versucht es in den nächsten Tagen immer wieder mal. Am Freitag bis in die Nacht zum Samstag zeigt das WetterRadar Schneefall. Dabei kann es vor allem von Sachsen-Anhalt bis nach Nordbayern kurzzeitig weiß und damit glatt werden.

Trübes und kaltes Wochenende

Am Wochenende beruhigt sich das Wetter. Nur Richtung Oder sind am Samstag tagsüber noch ein paar Flocken dabei. An der Küste kann es etwas tröpfeln. Dabei bleibt es an beiden Tagen trüb. Die Sonne ist in den Alpen oder den höheren Lagen der südlichen Mittelgebirge zu sehen.

Es wird merklich frischer. Nachts ist es oft frostig, tagsüber bleibt es im Osten bei Werten um den Gefrierpunkt. Ein spürbarer Ostwind lässt es einem noch etwas kälter vorkommen, sodass die gefühlte Temperatur am Samstag teils bei unter minus 5 Grad liegt.

Neuer Schnee in der neuen Woche?

Die neue Woche beginnt trüb. Unsicherheiten gibt es noch in Sachen Niederschlag. Nach der neuesten Variante des europäischen Wettermodells gelangt schon zum Montag ein kleines Tief von Frankreich her zu uns. Es bringt Regen und in mittleren Lagen auch Schnee. Nach anderen Berechnungen hält ein Hochdruckgebiet dagegen, sodass graues, aber trockenes Wetter dominiert.

Feuchte Mittelmeerluft trifft auf kalte Luft im Osten. Feuchte Mittelmeerluft trifft auf kalte Luft im Osten.

Spannend wird es ab Wochenmitte, wenn sich eine sogenannte Luftmassengrenze ausbilden kann. Dabei trifft milde und feuchte Mittelmeerluft auf einen kalten Ostwind. Im Übergangsbereich sind kräftige Schneefälle nicht auszuschließen. Südlich davon regnet es wahrscheinlich länger anhaltend.

Allerdings sind die Unsicherheiten nach wie vor groß. So sieht das amerikanische Wettermodell anhaltenden Hochdruckeinfluss. Kommt es so, so müssen wir mit zähem Hochnebel und Nebel vorliebnehmen.

Die Temperaturen liegen dabei tagsüber meistens zwischen 1 und 6 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein und den tiefsten im Osten. Auch im weiteren Verlauf ändert sich nichts Grundsätzliches an dieser Verteilung.

10 Tipps für ein warmes Zuhause

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