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WetterNews - Ticker

19:49
29. November 2022

Fotostrecke
10 Tipps für ein warmes Zuhause

Frau sitzt mit warmer Kleidung auf Sofa

Mit den niedrigen Außentemperaturen kühlen sich im Herbst und Winter auch die eigenen vier Wände ab. Wie Sie Ihr Zuhause mit wenig Aufwand und geringen Energiekosten im Warmen genießen können, zeigen wir Ihnen in der folgenden Fotostrecke:

10 Tipps für ein warmes Zuhause

+ 6
17:40
29. November 2022

Rückblick
November: Viel sonniger als sein Ruf

 Pusteblumen bei Sonnenschein auf saftig grüner WiesePhasenweise hat sich der November eher wie ein Frühlingsmonat angefühlt. So manche Blumen sorgten für Verwunderung. - © Heinz-D. Fleck

Der November 2022 hat die meiste Zeit eher an den Frühling erinnert. Eine Südwestströmung brachte uns milde Luft und viel Sonnenschein. Zwischendurch wurde es aber auch ausgesprochen nass und kalt. Der Winter gab jedoch nur ein kurzes Gastspiel.

Der November präsentierte sich alles andere als trüb, feucht und kühl. Mit einer Mitteltemperatur von rund 6,8 Grad war es der fünftwärmste Spätherbstmonat seit 1992. Zum Monatsanfang zeigte das Thermometer noch Spitzenwerte bis rund 20 Grad an.

Spitzenreiter mit 20,5 Grad war Müllheim in Südbaden am 8. November. Auch zur Monatsmitte und ab dem 23. November stiegen die Temperaturen teilweise auf 10 bis 15 Grad.

Der November 2022 war der fünftwärmste seit 30 Jahren. Den Rekord mit einer Durchschnittstemperatur von 7,5 Grad hält der November 2015. Der November 2022 war der fünftwärmste in den vergangenen 30 Jahren. Den Rekord mit einer Durchschnittstemperatur von 7,5 Grad hält der November 2015.

In den Nächten trat nur phasenweise Frost auf. Die kältesten Nächte mit Werten um minus 10 Grad wurden am 19. und 20. November registriert. Die meisten Frosttage zählten die südlichen und östlichen Mittelgebirgsregionen sowie der Alpenrand. Deutschneudorf im Erzgebirge konnte beispielsweise 16 Frosttage verbuchen. Dauerfrost gab es dagegen nur selten.

Der November in Bildern

+ 21

Maximal 2 Frosttage gab es vom Niederrhein über Rheinland-Pfalz bis nach Basel. Wolken oder Hochnebel verhinderten dort ein starkes Auskühlen des Bodens. Daher lagen die Tiefstwerte oftmals im deutlichen Plusbereich.

Hochdruckwetterlagen dominierten

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren gab es im November überdurchschnittlich viele Sonnenstunden. Dies lag an beständigen Hochdruckgebieten. Zeitweise bildete sich jedoch auch eine sogenannte Inversion aus, bei denen vor allem die Bergregionen mit teils sehr milder und klarer Luft herausstachen. In den Tälern und besonders entlang der Flüsse erwies sich der Hochnebel dagegen häufig als ziemlich zäh.

Der November war überdurchschnittlich sonnig. Noch mehr Sonnenstunden gab es in den Jahren 2020 und 2018. Spitzenreiter bleibt der November 2011.Der November war überdurchschnittlich sonnig. Noch mehr Sonnenstunden gab es in den Jahren 2020 und 2018. Herausragender Spitzenreiter bleibt der November 2011.

"Überstunden" leistete die Sonne mit bis zu 118 Stunden vom Harz bis zur Lausitz. Ähnlich sah es auch am Nordrand des Sauerlands aus mit bis zu 110 Stunden. Im Norden Schleswig-Holsteins reichte es dagegen gerade einmal für 16 Sonnenstunden im ganzen Monat.

Große Unterschiede bei den Regenmengen

Zwischendurch setzten sich Tiefdruckgebiete durch. Sie brachten gebietsweise kräftige Niederschläge. Trotzdem reichte es im Landesmittel für nur rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter, das ist etwa ein Fünftel weniger als im klimatischen Durchschnitt.

Niederschlagssumme im November 2022Trotz deutlichem Südwest - Nordost-Gefälle erreichte die Niederschlagsbilanz landesweit im Mittel gut 80 Prozent des Durchschnittswertes.

Zudem waren enorme Unterschiede festzustellen: Ausgesprochen nass war es in den westlichen Mittelgebirgsregionen, im Südwesten des Landes sowie im Osten und Süden Bayerns. Viele Orte meldeten 30 bis 70 Prozent mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel.

Im Schwarzwald kamen im ganzen Monat stellenweise mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Mit nur wenigen Litern Wasser mussten sich dagegen die östlichen Teile Mecklenburg-Vorpommerns abfinden.

Zeitweise zogen kräftige Regengüsse durch. In Freudenstadt wurde am 17. November mit knapp 60 Liter der höchste Tagesniederschlag gemessen. Am selben Tag hinterließ ein Tornado in Urexweiler nördlich von Saarbrücken große Schäden. Drei Tage später gab es im Tiefland zumindest regional den ersten Schnee in diesem Herbst.

Der erste Schnee im Herbst

+ 7
15:58
29. November 2022

Ungewöhnlich spät
Noch immer sind Kraniche zu sehen

Kraniche auf ihrem Weg in den Süden.

Vielerorts konnten in den vergangenen Tagen noch Kraniche beobachtet werden - und das, obwohl sie eigentlich schon im Süden sein sollten.

Trotz Frost und Schnee sind bis zuletzt noch mehrere Tausend Kraniche in Deutschland zu sehen gewesen. Vor allem in Nordrhein-Westfalen und im Saarland ist ihr Ruf auch derzeit noch zu hören. Etwa 3500 Tiere trotzten sogar bis zur vergangenen Woche auch in Sachsen-Anhalt dem Wetter.

Alles über unsere heimischen ZugvögelMehr erfahren

Das ist recht ungewöhnlich für die Kraniche, deren Vogelzug in der Regel Anfang September startet. Dieser schien eigentlich schon weitgehend beendet zu sein. Doch unerwartet war der Himmel noch einmal voll von Kranichschwärmen.

Aufgrund des nahenden Wintereinbruchs ziehen die Vögel jetzt aber zügig weiter Richtung Südwesten in wärmere Gegenden.

Der erste Schnee im Herbst

+ 7

(WO/dpa)

14:25
29. November 2022

Messungen auf Alpengipfel
Wolkenforschung wird verbessert

Bild vom Sonnblick ObservatoriumDie meiste Zeit im Jahr ist es rund um das österreichische Sonnblick-Observatorium tief verschneit. - © APA

Zurzeit findet auf einem der bekanntesten Berge Österreichs wichtige Grundlagenforschung zu Wolken statt. Die Ergebnisse könnten unter anderem die Qualität von Klimaszenarien erhöhen.

Am Sonnblick-Observatorium auf 3100 Metern in den Hohen Tauern findet derzeit Forschung bezüglich Wolken statt, die von weltweiter Bedeutung sein wird. 38 Wissenschaftler aus 9 europäischen Ländern untersuchen noch bis zum 2. Dezember Parameter wie zum Beispiel die Größe und Beschaffenheit der Wolkentröpfchen und Eiskristalle oder die chemische Zusammensetzung des Wolkenwassers.

Aktuelle Wetterdaten vom SonnblickMehr erfahren

Derartige Kampagnen sollen künftig alle 2 Jahre stattfinden. Ziel der Messungen ist es, auf dem Sonnblick das Europäische Zentrum für Wolkenvergleichsmessungen (ECCINT) zu errichten. Es dient vor allem der Standardisierung von Wolkenmessungen an rund 30 anderen fixen Standorten in Europa.

Wetter- und Klimaforschung

Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse sollen später der Verbesserung sowohl der täglichen Wettervorhersage als auch der Klimaszenarien für die nächsten Jahrzehnte zugutekommen. Noch immer ist nicht bis ins kleinste Detail erforscht, wie Wolken entstehen und welche chemischen und physikalischen Prozesse sich darin abspielen, die zu Regen oder Schneefall führen.

Bild von Cirren mit tiefstehender SonneBesonders die zu den Eiswolken gehörenden Cirren sind noch ein Unsicherheitsfaktor in Klimamodellen.

Wolken spielen in Wetter- und Klimamodellen eine besondere Rolle, da sie je nach Größe, Art und Vorkommen für eine Erwärmung oder eine Abkühlung der Atmosphäre sorgen. Hier gibt es zahlreiche Wechselwirkungen, die noch nicht restlos geklärt sind.

Folgendes Zitat eines technischen Mitarbeiters verdeutlicht, welche logistische und technische Herausforderung solche Messkampagnen im Hochgebirge für alle Beteiligten darstellen.

Christian Maier:

"Der Transport, die Stromversorgung, Netzwerkanschlüsse, Datenübertragung, Halterungen, zahlreiche Anschlüsse und viele Kleinigkeiten wurden wochenlang individuell für die einzelnen Instrumenten geplant und vorbereitet. Bei Sonne, Wind, Schnee, Kälte und sogar nachts konnten innerhalb von zwei Tagen alle Instrumente installiert werden. Jetzt sind wir auf die Geräteperformance und die Daten gespannt!"

(WO/ APA)

12:14
29. November 2022

14-Tage-Wetter
Schnee auf dem Weihnachtsmarkt?

Ab dem Wochenende wird die Wetterlage sehr spannend. Frostluft und Schnee stehen dabei auf dem Programm. Anschließend macht sich dann noch ein Tief vom Mittelmeer bemerkbar, welches weitreichende Folgen haben kann.

Nach dem aktuellen Schmuddelwetter kommt Richtung Wochenende etwas Bewegung in die Wetterküche. Eine mächtige Hochdruckzone über Nordeuropa breitet sich zunächst auch über Deutschland aus. Bis Freitag bleibt uns das Einheitsgrau damit erhalten.

Ein Ostwind lässt die Temperaturen langsam sinken. Vor allem in der Osthälfte wird es damit nachts schon frostig. Im Westen halten sich die Temperaturen meist über dem Gefrierpunkt.

Schneechancen zum Ende der Woche

Anschließend mischt ein sogenannter Kaltlufttropfen das trübe Wetter auf. Er bringt zum Wochenende Niederschläge, die in der kalten Luft häufig als Schnee fallen können.

Dem europäischen Wettermodell zufolge rieseln bereits am Freitag verbreitet Flocken. Dem europäischen Wettermodell zufolge rieseln bereits am Freitag verbreitet Flocken. Es gibt aber auch andere Varianten. Mit der weißen Überraschung kommt auf einigen Weihnachtsmärkten die passende Stimmung auf.

Solche Kaltlufttropfen sind allerdings auch kurz vorher nur sehr schwierig vorherzusagen, da sie wie ein Fettauge in der "Atmosphärensuppe" herumwabern. Aus diesem Grund gibt es ab Freitag schon größere Unsicherheiten in der Vorhersage.

Das europäische Wettermodell zeigt aktuell, dass am Freitag die ersten Flocken rieseln. Wo genau die Schnee-Schwerpunkte liegen, ist aber noch nicht exakt zu bestimmen. Nach jetzigem Stand wird es am ehesten in der Landesmitte weiß.

Dem amerikanischen Wettermodell zufolge schneit es dagegen erst am zweiten Adventssonntag. Die Schneefälle breiten sich nach dieser Variante nordwärts aus und es kann bis einschließlich Dienstag vor allem im Norden weiß werden.

Weiterhin ist es noch nicht auszuschließen, dass der Kaltlufttropfen ganz an uns vorbeizieht und das trockene und graue Wetter damit weiter anhält. Diese Variante scheint zum aktuellen Zeitpunkt aber am unwahrscheinlichsten.

Worin sich alle Wettermodelle einig sind, ist die eisige Luft. Besonders in der Osthälfte kann es am Wochenende durchaus Regionen mit Dauerfrost geben. Gefühlt liegen die Temperaturen verbreitet sogar um minus 5 Grad.

Neue Woche: Noch mehr Spannung

Im Laufe der ersten Dezemberwoche treffen der kalte Ostwind und milde und feuchte Luft vom Mittelmeer aufeinander. Wo genau das sein wird, ist nach aktuellem Stand noch nicht sicher. An ihrer Grenze kann es aber kräftige Niederschläge geben.

Schneefälle, Eisregen oder ungemütlicher Dauerregen können die Folge sein. Die Unsicherheiten sind diesbezüglich aber noch sehr groß.

Die schönsten Weihnachtsmärkte

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