Der Mai 2026 war weltweit der zweitwärmste Mai seit Beginn der Messungen. Das geht aus Daten des EU-Klimadienstes Copernicus hervor. Besonders in Europa sorgte eine ungewöhnlich frühe und intensive Hitzewelle für zahlreiche Temperaturrekorde.
In Portugal, Großbritannien und Irland wurden sogar neue Temperaturrekorde für Mai aufgestellt. Auch in Frankreich und Spanien war es bereits sehr heiß.
Die frühe Hitze passt zum langfristigen Trend einer raschen Erwärmung Europas mit häufigeren und stärkeren Hitzewellen. Zudem waren der Alpenraum sowie Teile Osteuropas und des Balkans von ausgeprägter Trockenheit betroffen.
Hitzewelle betrifft auch die Meere
Außergewöhnlich warm waren nicht nur das westliche Mittelmeer und der Ostatlantik, sondern die Ozeane weltweit. Im tropischen Pazifik deuten die hohen Wassertemperaturen auf die Entwicklung eines El Niño hin, der in den kommenden Monaten weltweit extremes Wetter begünstigen könnte.