Regentropfen sind kleine, überraschend wandelbare Gebilde. Das WetterRadar zeigt, wo am Sonntag besonders viele davon unterwegs sind.
Spitz oben, rund unten: So zeigen Emojis, Grafiken und viele Darstellungen den Regentropfen. Diese typische Tränenform hat sich fest in unseren Köpfen verankert. In der Natur kommt sie jedoch gar nicht vor.
Kleine Regentropfen sind nahezu perfekte Kugeln. Hier hält die Oberflächenspannung das Wasser stabil zusammen. Erst mit zunehmender Größe und Fallgeschwindigkeit wirkt der Luftdruck stärker: Der Tropfen wird erst ovaler, dann unten abgeflacht und in der Mitte leicht eingedrückt.
Schon gewusst?
Regentropfen werden beim Fallen nicht immer größer – im Gegenteil: Ab einer bestimmten Größe zerplatzen sie in der Luft. Deshalb treffen Tropfen auf dem Boden selten mit mehr als etwa 5 Millimetern Durchmesser auf.
Größere Tropfen erinnern schließlich eher an kleine Fallschirme. Werden sie noch größer, verlieren sie ihre Stabilität und zerfallen während des Fallens in mehrere kleinere Tropfen.