Ein ungewöhnliches Schauspiel war am Montag über Dresden zu sehen: Wolkenwellen verliehen dem Himmel ein seltsames, fast schon gespenstisches Erscheinungsbild, das an Meereswellen erinnerte. Dahinter stecken sogenannte Asperitas-Wolken. Der Name bedeutet schlicht "aufgewühlt".
Schon gewusst?
Asperitas-Wolken wirken zwar oft dunkel und ein bisschen bedrohlich, sind aber harmlos und kündigen keine Unwetter an.
Die seltsamen Wolken entstehen manchmal, wenn vorher Schauer oder Gewitter durchgezogen sind. Sie können sich aber auch bei föhnigem Wetter oder am Rand von Gebirgen bilden, wenn sich in Höhe der Wolken größere Temperatur- oder Feuchteunterschiede ausgleichen wollen.
Asperitas-Wolken wurden erst 2017 als Wolken-Sonderform in den Internationalen Wolkenatlas aufgenommen. Ihre Entstehung ist noch nicht vollständig geklärt.