Im Rheinland hat es am Donnerstagnachmittag kurz mal gekracht. Ein Gewitter zog von der Eifel Richtung Nordosten und brachte nach rund eineinhalb Wochen endlich mal wieder etwas Regen. Viel zusammen kam allerdings nicht - meist waren es nur ein paar Liter pro Quadratmeter.
Niedrigwasser und anhaltende Trockenheit
Die anhaltende Trockenheit macht sich inzwischen auch am Rhein bemerkbar. Der Pegel in Köln lag am Donnerstag nur noch bei 82 Zentimetern, einen Tag zuvor waren es noch 90. Für diese Jahreszeit wären rund drei Meter normal.
Schon gewusst?
Der Rhein steuert auf einen historischen Tiefstand zu. Der Minusrekord am Kölner Pegel liegt bei 69 Zentimetern und stammt vom 23. Oktober 2018.
Eine nachhaltige Entspannung ist nicht in Sicht. Zwar gibt es heute und am Freitag noch weitere Schauer oder auch mal ein Gewitter, in den kommenden Wochen ist im Westen Deutschlands aber kaum mehr Regen in Sicht. Die Trockenheit hält an und dürfte sich vielerorts weiter verschärfen.