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Warum Wind Schnee gefährlich macht - Schneewehen erklärt

07:06
9. Januar 2026

Schneeverwehungen
Warum Wind Schnee gefährlich macht

Eine Person schaufelt Schnee frei, um ein Fahrzeug aus einer tiefen Schneewehe zu befreien. Das Auto ist stark eingeschneit, im Hintergrund liegt dichter Neuschnee – typische Szene bei starkem Wintereinbruch.

In der Nacht hat Sturmtief ELLI Deutschland erreicht. An seiner Nordostseite gibt es starke Schneefälle. Regional können dort noch mal 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Dazu weht ein kräftiger Wind.

Diese Kombination ist tückisch: Der Wind verfrachtet den lockeren Neuschnee und häuft ihn zu sogenannten Schneewehen auf. Lokal kann sich der Schnee dadurch deutlich mehr auftürmen, als es die eigentliche Schneehöhe vermuten lässt.

Schon gewusst?

Schon frischer Wind ab etwa 30 Kilometern pro Stunde reicht aus, um den relativ leichten trockenen Schnee zu verlagern. Bei stärkerem Wind bilden sich rasch große Schneewehen.

Der Schnee lagert sich dann an Hindernissen wie Straßenrändern, Böschungen oder Zäunen ab. Gefährlich ist, dass Verwehungen oft plötzlich entstehen und Straßen schnell durch Schnee unpassierbar werden. Schon kurz nach dem Räumen können sie durch den Wind wieder zugeweht werden.

Die Windstärke und -richtung kannst du im WindRadar verfolgen. Tippe dafür in der WetterRadar-Ansicht einfach auf das Windsacksymbol.

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