Schirm und Regenjacke sind heute sichere Begleiter. Es regnet in vielen Landesteilen.
Heute fällt der Tag in vielen Landesteilen sprichwörtlich ins Wasser, denn es regnet "wie aus Eimern". Regen ist aber nicht gleich Regen: Mal kommt er fast unbemerkt als feiner Schleier, mal trommeln große Tropfen laut auf Dächer. Der Unterschied entsteht hoch oben in den Wolken.
In jeder Wolke schweben unzählige winzige Wassertröpfchen oder Eiskristalle. Diese sind anfangs so klein, dass sie mühelos in der Luft gehalten werden. Erst wenn sie wachsen, können sie sich gegen die Aufwinde durchsetzen und als Regen zur Erde fallen.
Wachstum durch Bewegung und Zusammenstöße
Der wichtigste Wachstumsmotor ist das Zusammenstoßen der Tröpfchen. Größere Tropfen sind etwas schneller unterwegs und sammeln kleinere ein. So werden sie nach und nach schwerer.
Schon gewusst?
Wird ein Tropfen allzu groß, verformt ihn der Luftwiderstand beim Fallen. Er wird instabil und zerfällt in kleinere Tropfen. Deshalb sehen wir nie „Riesen-Tropfen“, sondern eine Mischung verschiedener Größen.
Wie groß ein Tropfen wird, hängt von der Bewegung in der Wolke ab: In ruhigen Stratus-Wolken bleiben Tropfen klein und es nieselt. In Regen- und Gewitterwolken mit starken Aufwinden wachsen sie länger und fallen als große, schwere Tropfen, die typisch für kräftigen Regen oder Platzregen sind.