WetterOnline ( https://www.wetteronline.de )
Startseite / WetterNews /

Unwetterwarnung für Deutschland: Live Ticker zum Glatteis und Wetter

18:36
12. Januar 2026

Glatteislage durch GUNDA
Live Ticker zum Nachlesen

Gefrierender Regen kann in der Nacht zum Dienstag und am Dienstagmorgen vor allem von Sachsen über Berlin bis zur Ostsee noch zu gefährlich glatten Straßen und Wegen führen. - © Foto: Andreas Neuner via WetterMelder Deutschland

Am Montag hat uns eine gefährliche Glatteislage durch weite Teile des Landes begleitet: Eine Wetterfront brachte zunächst Schnee, anschließend fiel vermehrt gefrierender Regen. Straßen und Wege waren verbreitet glatt. Alle Infos im Live Ticker.

Die aktuelle Situation könnt ihr weiter hier verfolgen:

+ + + 21:07 Uhr: Live Ticker beendet + + +

Kommt gut durch die Nacht und vor allem im Osten des Landes auch durch den rutschigen Dienstagmorgen.

+ + + 21:05 Uhr: Kurze Zusammenfassung des Tages + + +

Tief GUNDA hat im ganzen Land für gefährliche Glätte gesorgt. Viele Straßen waren und sind spiegelglatt. Es kam zu Unfällen und Sperrungen, auch auf den Autobahnen. Der Bahn- und Flugverkehr waren ebenfalls deutlich eingeschränkt.

1/6

Die Glatteisgefahr lässt von Westen her immer weiter nach, bleibt im Osten aber bis Dienstagvormittag noch angespannt. Dort gilt weiter eine hohe Warnstufe. An vielen Schulen fiel oder fällt der Präsenzunterricht aus, Eltern müssen teils selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken.

Einstellungen für externe Inhalte

Datenschutz

Im Laufe des Dienstags entspannt sich die Wetterlage auch im Osten. Bis dahin heißt es: vorsichtig bleiben und Wege möglichst gut planen.

+ + + 20:50 Uhr: Glättewarnung für Dienstagmorgen + + +

Am Dienstagmorgen ist es vor allem von der Ostsee über Berlin bis nach Ostsachsen rutschig. Gefrierender Regen mit gefährlicher Glatteisbildung breitet sich in der Nacht über diese Landesteile aus.

Auch im östlichen Bayern und vor allem in Niederbayern bleibt die Glättegefahr zunächst bestehen. Für den Arbeitsweg sollte entsprechend mehr Zeit eingeplant werden.

+ + + 20:35 Uhr: Milde Luft flutet das Land + + +

In der Nacht zum Dienstag entspannt sich die Glatteislage für die meisten Regionen in Deutschland. Grund dafür sind steigende Temperaturen. Lediglich im äußersten Osten hält sich die Frostluft bis Dienstagvormittag hartnäckig.

Im Tagesverlauf gewinnt die milde Luft aber auch dort die Oberhand und lässt Glätte und Schnee keine Chance mehr. An Winter denken wir in den kommenden Tagen bei Höchstwerten bis zu 10 Grad dann wohl kaum noch.

+ + + 20:21 Uhr: Niederschläge ziehen langsam ostwärts + + +

In den kommenden Stunden wird es in den meisten Regionen Bayerns zunehmend trockener. Lediglich in den östlichen Teilen von Niederbayern, der Niederpfalz und Oberfranken hält sich der Eisregen noch bis in die Nacht hinein.

Auch die Glättegefahr besteht weiter, selbst wenn der Niederschlag von oben nach lässt, denn auf den gefrorenen Böden gefriert die Nässe.

Auch in Thüringen wird sich die Glättesituation mit steigenden Temperaturen im Laufe der Nacht entspannen. Hier bleibt es jedoch noch länger nass.

Die aktuelle Lage checkenHier geht's zum WetterRadar

+ + + 20:04 Uhr: Hier bestehen akute Unwetterwarnungen vor Glätte + + +

In den meisten Regionen von Deutschland sind die Glättewarnungen bereits aufgehoben. In den östlichen Landesteilen ist allerdings noch große Vorsicht geboten und es gilt: Wer nicht unbedingt unterwegs sein muss, sollte das nach wie vor vermeiden.

Besonders vom Südosten Bayerns bis in den Süden von Thüringen und Sachsen besteht aufgrund von Eisregen derzeit akute Glättegefahr.

Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern haben den Eisregen noch vor sich. Dieser setzt im Laufe des Abends und in der Nacht von West nach Ost ein.

+ + + 19:51 Uhr: Sachsen-Anhalt: Schulbusse teilweise gestrichen + + +

Wegen anhaltender Glatteisgefahr sagen mehrere Kreise in Sachsen-Anhalt erneut den Schulbusverkehr ab. Betroffen sind unter anderem die Kreise Harz, Mansfeld-Südharz, Börde, Wittenberg sowie Altmarkkreis Salzwedel.

Dort fahren teils seit Montagabend keine Busse mehr, auch am Dienstag bleibt der Schülerverkehr eingestellt. In weiteren Regionen wie dem Jerichower Land und Stendal fällt der Präsenzunterricht aus.

+ + + 19:36 Uhr: Nordwesten - Unterricht ab Dienstag normal + + +

Nach dem starken Schneefall und der Glätte kehrt im Nordwesten wieder mehr Alltag ein. In Niedersachsen sind für Dienstag keine weiteren Schulausfälle gemeldet, der Präsenzunterricht läuft wieder regulär an.

Auch in Bremen und Bremerhaven öffnen die Schulen nach zwei Tagen Pause. Die Schülerbeförderung soll planmäßig funktionieren, vereinzelt kann es im Busverkehr noch Einschränkungen geben.

+ + + 19:21 Uhr: Spiegelglatte Straßen und Wege im Nürnberger Land + + +

+ + + 19:05 Uhr: Eisregen - Ostbayern im Fokus + + +

Achtung im Süden Thüringens und Osten Bayerns: Der gefährliche Eisregen wird derzeit flächiger. Besonders von Niederbayern bis in den Süden Thüringens und Sachsens ist große Vorsicht auf Straßen und Wegen geboten.

+ + + 18:41 Uhr: Was ist Eisregen? + + +

Eisregen ist Regen, der sofort gefriert, wenn er auf kalten Boden fällt oder mit Gegenständen in Berührung kommt. Dann wird es sehr gefährlich, denn Straßen und Wege können spiegelglatte Fahrbahnen bekommen.

+ + + 18:23 Uhr: Über Nacht im Osten Glatteisgefahr + + +

Im Laufe des Abends und in der Nacht setzt im Westen Sachsens, Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns gefrierender Regen ein, der sich ostwärts ausbreitet. Daher besteht über Nacht und am Dienstagmorgen erhöhte Glatteisgefahr mit Unwetterpotenzial.

Am Dienstag taut das Eis nur zögerlich ab. Grund dafür sind weiterhin gefrorene Böden, obwohl die Temperaturen über 0 Grad ansteigen.

+ + + 18:10 Uhr: Eisschollen auf der Elbe + + +

+ + + 17:42 Uhr: Morgen heißt es: Frostluft ade + + +

Mildere Luft ist bereits heute im Westen und Südwesten angekommen. Am Dienstag werden dort sogar Temperaturen um und über 10 Grad erreicht. Auch im Osten wird es langsam wieder milder. Am Nachmittag wird es dort zumindest nicht mehr frostig sein.

+ + + 17:25 Uhr: Eisflächen auf Wegen und Straßen in Neumünster + + +

Vorsicht auch bei trockenem Wetter: Nasse Fahrbahnen und Wege können bei den Temperaturen schnell gefrieren und glatt werden, wie hier in Schleswig-Holstein, aber auch andernorts im Norden, Südosten und Osten.

+ + + 17:08 Uhr: Aktuelle Situation in Bayern + + +

Die gefährliche Glatteiszone liegt derzeit genau über Bayern. Östlich einer gedachten Linie von Nürnberg bis München ist die Gefahr am größten - dies ist der Bereich, wo Eisregen fällt.

Westlich davon ist bereits mildere Luft angekommen. So werden in Kempten schon plus 5 Grad und in München 3 Grad gemessen. In Regensburg und Passau herrschen dagegen noch Minusgrade.

Dort steigen die Temperaturen erst in der zweiten Nachthälfte langsam. Vor allem in Niederbayern hält sich die Frostluft teils bis in den Vormittag, sodass es am Dienstag zum Berufsverkehr weiterhin glatt sein kann.

Temperaturen morgen früh in BayernHier geht's zum TemperaturRadar

+ + + 16:52 Uhr: Regionalbahn im Erzgebirge entgleist + + +

Bei Eis und Schnee ist am Bahnhof Glashütte im Osterzgebirge eine Regionalbahn entgleist. Die 25 Fahrgäste blieben unverletzt, der Zug sprang komplett aus den Gleisen.

Die Strecke zwischen Altenberg und Heidenau ist seitdem unterbrochen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Die Bergung ist aufwendig, die Strecke bleibt voraussichtlich zwei bis drei Wochen gesperrt.

+ + + 16:40 Uhr: Schnee zieht ostwärts ab + + +

 Aktuell schneit es von Neuruppin über Berlin bis Kirchhain. In den kommenden Stunden erreichen die Schneefälle auch Oder und Neiße, dahinter wird es vorübergehend niederschlagsfrei.

Doch der Schein trügt: Später zieht dort aus Westen neuer Niederschlag auf. In der Nacht zum Dienstag fällt dieser als gefrierender Regen. Es droht gefährliches Glatteis.

Am Dienstag taut das Eis nur langsam ab, da die Böden noch länger gefroren bleiben. Vorsicht ist auf Straßen und Wegen geboten.

+ + + 16:23 Uhr: Elbe von Eis blockiert + + +

Auf der Elbe bei Geesthacht und Lauenburg kämpfen sich aktuell zehn Eisbrecher durch dichtes Treibeis. Teile des Flusses sind vereist, stellenweise hat sich sogar Eisstand gebildet.

Deshalb bleibt der wichtige Abschnitt für die Schifffahrt voraussichtlich bis Freitag gesperrt.

+ + + 16:09: Schule in Berlin am Dienstag normal + + +

Die Glättewarnungen haben in Berlin vorerst keine Folgen mehr für den Schulbetrieb. Am Dienstag findet der Unterricht regulär statt.

Gleichzeitig sollen die Schulen die Wetterlage aufmerksam beobachten. Je nach Situation vor Ort sind kurzfristige Anpassungen möglich, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Anders sieht es in Brandenburg aus: Dort ist die Präsenzpflicht wegen drohenden Glatteises erneut aufgehoben.

+ + + 15:56 Uhr: Sachsen - Glättegefahr steigt + + +

Im Laufe des späten Nachmittags und Abends wird es auch in Sachsen heikel: Zunächst fällt stellenweise noch leichter Schnee, dann folgt gefrierender Regen. Es herrscht akute Glatteisgefahr. Besonders betroffen sind am Abend und in der Nacht das obere Elbtal und die Oberlausitz, dort drohen auch stärkere Eisablagerungen.

Auch in der Nacht bleibt die Lage kritisch. Erst in der zweiten Nachthälfte steigen die Temperaturen langsam in den Plusbereich. Bitte vorsichtig unterwegs sein und unnötige Wege möglichst vermeiden.

+ + + 15:39 Uhr: Unfälle auf der A6 + + +

Nach mehreren Unfällen auf spiegelglatter Fahrbahn warnt die Polizei vor Fahrten auf der A6 südlich von Nürnberg. Betroffen ist vor allem die Fahrtrichtung Westen zwischen dem Kreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser.

Die Polizei spricht von mehreren, teils schweren Unfällen. Deshalb der dringende Appell: Meidet den Bereich weiträumig, plant mehr Zeit ein und passt gut auf - die Glätte hält weiter an.

+ + + 15:15 Uhr: Lage in Brandenburg und Berlin + + +

In Berlin und Brandenburg steigt bis heute Abend die Glatteisgefahr. Zunächst fällt Schnee, der jedoch von Westen her zunehmend in gefrierenden Regen übergeht. Dadurch werden Straßen und Gehwege teils spiegelglatt.

Richtung Oder und Neiße bleibt es bis zum Abend teils noch trocken. Da die Glättelage länger andauern kann, hat das Bundesland Brandenburg die Präsenzpflicht an den Schulen für morgen ausgesetzt.

Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken, ein Fehlen gilt als entschuldigt. Auch Parks und Schlösser bleiben vorsorglich geschlossen.

+ + + 14:58 Uhr: Vorfrühling versus Winter + + +

Die Temperaturunterschiede über Deutschland sind derzeit groß. Während im Südwesten und Westen milde Luft eingeflossen ist, hält sich im Nordosten und Ostbayern der Dauerfrost.

Müllheim am südlichen Oberrhein meldet bereits über 10 Grad. Dagegen werden entlang der Oder und Neiße, im Südosten Sachsens sowie vom Vogtland bis nach Passau minus 5 Grad gemessen.

+ + + 14:27 Uhr: Probleme in Schienenverkehr + + +

Schnee und Eis verursachen in einigen Regionen weiter Probleme im öffentlichen Nahverkehr. Mitunter kommt es zu Streckensperren, Ausfällen oder verkürzten Linienführungen. Betroffen sind unter anderem Bremen, Hamburg und große Teile Hessens.

Die Verkehrsunternehmen bitten, sich kurz vor Fahrtantritt über die aktuelle Lage zu informieren. Aufgrund der weiterhin schwierigen Wetterlage sind auch kurzfristige Änderungen im Betrieb möglich.

+ + + 14:07 Uhr: Schippen, streuen, fegen - Räumpflicht kurz erklärt + + +

Grundsätzlich sind Grundstückseigentümer verpflichtet, Gehwege schnee- und eisfrei zu halten, bei erneutem Schneefall auch mehrmals täglich. Beginnt es nachts zu schneien oder zu frieren, reicht es, morgens zu räumen. Die genauen Zeiten legen die Kommunen fest.

Gut zu wissen!

Die Räumpflicht kann auf Mieter oder Dienstleister übertragen werden. Das muss aber vertraglich geregelt sein.

Beim Streuen gilt: Privatpersonen greifen zu Sand oder Splitt, denn Streusalz ist aus Gründen des Umwelt- und Gewässerschutzes in der Regel verboten.

+++ 13:52 Uhr: Massiver Eisregen in Südbayern +++

Gefährlich ist die Lage derzeit in den Stadtrandlagen Münchens sowie südlich und östlich davon. Dort hat gefrierender Regen eingesetzt, der zentimeterdicke Eisschichten verursachen kann.

Die Temperaturen liegen dort noch im Minusbereich, während in der Münchner Innenstadt bereits leichte Plusgrade gemessen werden. Am Flughafen München werden 0 Grad gemeldet.

In den nächsten ein bis zwei Stunden geraten auch Niederbayern und die Oberpfalz zunehmend unter massiven Eisregen.

+++ 13:35 Uhr: Eisschollen an der Nordsee +++

Nach vielen Tagen mit Dauerfrost haben sich in Buchten der Nordsee Eisschollen gebildet, unter anderem am Jadebusen in Wilhelmshaven - ein seltenes Phänomen.

In unserer Facebook-Gruppe WetterMelder Deutschland werden neben Eindrücken von der Nordseeküste viele weitere Wetterbeobachtungen aus der Community geteilt.

+++ 13:20 Uhr: Zunächst in der Höhe milder +++

In der Landesmitte ist gut zu erkennen, wie sich die mildere Luft zunächst in höheren Luftschichten ostwärts vorschiebt. In den tiefen Lagen hält sich dagegen die Frostluft noch hartnäckig.

+++ 12:52 Uhr: Fotos vom Glatteis +++

Eisregen hat in der Nacht und am Morgen in einigen Teilen West- und Mitteldeutschlands Straßen und Gehwege in Rutschbahnen verwandelt. Danke für die vielen zugesandten Fotos.

+++ 12:24 Uhr: Autobahnsperrungen in Niedersachsen +++

Auf der Autobahn 7 im Landkreis Harburg südlich von Hamburg ist ein Lkw ins Rutschen geraten. Der Sattelzug steht quer, die Ausfahrt Thieshope ist derzeit gesperrt. Die Zugmaschine steckt im Grünstreifen fest und kann sich nicht selbst befreien.

Auch auf der A1 bei Oyten in Richtung Hamburg geht nichts mehr. Nach einem Unfall mit zwei Lastwagen landete ein Fahrzeug im Graben. Durch einsetzenden Regen ist die Fahrbahn spiegelglatt. Die Strecke bleibt gesperrt, bis Streufahrzeuge die Lage entschärfen.

+++ 11:56 Uhr: Lage in Schleswig-Holstein und Hamburg +++

In großen Teilen Norddeutschlands herrschen noch Minusgrade. Vor allem in Schleswig-Holstein gibt es einen gefährlichen Mix aus Schnee und gefrierendem Sprühregen.

Die Straßen und Gehwege sind dort streckenweise spiegelglatt, vor allem dort wo geräumt und nicht zusätzlich gestreut worden ist.

+++ 11:40 Uhr: Brenzlige Lage in Thüringen und Sachsen-Anhalt +++

Die mildere Luft mit Regen erreicht allmählich Thüringen und Sachsen-Anhalt. Auf den eiskalten Böden gefriert dieser sofort, vielerorts wird es spiegelglatt.

Bis zum frühen Nachmittag drohen erhebliche Einschränkungen auf Straßen und Schienen, erst in der kommenden Nacht entspannt sich die Lage langsam.

Im Landkreis Stendal fällt vorsorglich der Schulbusverkehr aus, eine generelle Schulschließung gibt es nicht. Auch in Sachsen entscheiden die Schulen selbst über Öffnung oder Unterrichtsform, Vorgaben des Ministeriums gibt es nicht.

+++ 11:25 Uhr: So gehst du auf Glatteis sicher +++

Auf Eis hilft der Pinguin-Gang: kleine Schritte, Füße leicht nach außen, Oberkörper locker nach vorne. So bleibt dein Schwerpunkt stabil und du rutschst weniger.

+++ 11:02 Uhr: Nachmittags Glatteisgefahr in Bayern +++

In Mainfranken und im westlichen Schwaben fällt bereits gefrierender Regen mit gefährlicher Glatteisbildung. In den kommenden Stunden sind auch Mittel- und Oberfranken, die Oberpfalz, Schwaben und schließlich Oberbayern gefährdet.

Ab den späten Nachmittag kommt dann noch Niederbayern hinzu. Verkehrsteilnehmer und Fußgänger sollten auch in den Ballungsräumen vorsichtig sein, denn nicht alle Wege und Nebenstraßen können zeitnah gestreut werden.

+++ 10:39 Uhr: Probleme an Bayerns Flughäfen +++

An den Flughäfen in Bayern sind wegen Schnee und Eis zahlreiche Flüge gestrichen worden. In München fielen bislang 15 Verbindungen aus, in Nürnberg wurden am Vormittag bereits mehrere Starts und Landungen annulliert. Auch der Flughafen Memmingen meldet Probleme.

Weitere Flugausfälle sind möglich. Hinter den Kulissen läuft der Winterbetrieb auf Hochtouren: Start- und Landebahnen werden geräumt, Flugzeuge vor jedem Abflug enteist.

+++ 10:10 Uhr: Lage in Niedersachsen und Hamburg +++

In Niedersachsen hat Glatteis bereits zu mehreren Unfällen geführt. Gefährlich ist der gefrierende Regen, der auf eiskalten Böden sofort eine spiegelglatte Schicht bildet. Autofahrer und Fußgänger müssen heute sehr vorsichtig sein.

In Hamburg und im Westen Schleswig-Holsteins setzt bis zum Mittag Eisregen ein. Im Tagesverlauf setzt sich von Südwesten her mildere Luft durch, wodurch sich die in Lage Niedersachsen von Westen her entspannt.

Nach einem Unfall ist die Autobahn 29 bei Varel in Richtung Wilhelmshaven gesperrt. Dort drehte sich ein Fahrzeug auf der glatten Bahn. Der Verkehr wird ab der Abfahrt Varel/Bockhorn umgeleitet.

Der Bus- und Bahnverkehr ist teils eingeschränkt, Schulen bleiben in Niedersachsen größtenteils geschlossen.

+++ 09:45 Uhr: Update zur Glatteislage +++

Vorsicht im Westen: Örtlich ist es noch spiegelglatt. Björn gibt aus dem Westerwald ein Update zur Eisregen-Lage in den anderen Regionen.

+++ 09:22 Uhr: A46 nach Glätte-Unfall gesperrt +++

Die Autobahn 46 Hagen Richtung Hemer ist zwischen Iserlohn-Zentrum und Ausfahrt B7, Hemer nach einem Unfall gesperrt. Dort sind vier Fahrzeuge wegen Glätte und Eisregen ineinandergefahren. Es gibt zwei leicht Verletzte. 

Auch rund um das Autobahnkreuz Olpe kam es auf der A4 und der A45 zu mehreren Unfällen. In Ostwestfalen ging es wegen des gefrierenden Regens etwa auf der A44 Richtung Kassel nur sehr langsam voran.

+++ 09:10 Uhr: Lage am Oberrhein und in der Pfalz +++

Ein großes Regengebiet verlagert sich von Saarland und der Westpfalz allmählich ostwärts. Die Böden sind vielerorts noch gefroren.

Fällt der Regen auf die kalten Böden, gefriert er sofort, sofern nicht im Vorfeld gestreut worden ist. Gefährdet ist neben dem Pfälzerwald und der Ostpfalz auch der Oberrheingraben.

Demnach sollte man auch in den Ballungsräumen von Frankfurt über Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg bis Karlsruhe aufpassen.

Temperatur aktuell um 0 Grad

Im Tagesverlauf besteht hohes Glatteisrisiko vom Odenwald über den Kraichgau und dem Stuttgarter Raum bis zum Schwarzwald und der Alb.

+++ 08:46 Uhr: Großer Temperaturkontrast +++

Die Temperaturunterschiede über Deutschland sind derzeit groß. Zweistellige Minusgrade werden vor allem in Brandenburg und Sachsen gemessen.

Am kältesten ist es derzeit in der Gemeinde Bertsdorf-Hörnitz am Rande des Zittauer Gebirges. Im Westen zeigt das Thermometer dagegen schon vielerorts zarte Plusgrade an. In Geilenkirchen nördlich von Aachen sind es knapp 4 Grad.

Die kältesten Orte der NachtMehr erfahren

Die Temperaturkontraste bleiben am Nachmittag bestehen. Die Frostluft hält sich von der Ostsee bis Sachsen und im Osten Bayerns. Im Rheinland geht es bis auf 6 Grad hinauf.

+++ 08:20 Uhr: Bahn drosselt Geschwindigkeit +++

Die Deutsche Bahn rechnet heute wegen der Glatteislage mit Einschränkungen und Verspätungen. Vorsorglich wurden auf mehreren Schnellfahrstrecken die Höchstgeschwindigkeiten reduziert.

Betroffen sind unter anderem die Verbindungen Hannover–Frankfurt, Wolfsburg–Berlin sowie Köln–Frankfurt.

+++ 08:05 Uhr: Unterrichtsausfall in Hessen und Bayern +++

Wegen Schneefalls und Glätte fällt zum Start nach den Winterferien an vielen Schulen in Hessen der Unterricht aus. Betroffen sind unter anderem Waldeck-Frankenberg, der Wetteraukreis und der Rheingau-Taunus-Kreis, teils mit Distanzunterricht statt Präsenz.

Auch in Unterfranken (Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie Landkreis Miltenberg) bleiben zahlreiche Schulen geschlossen. Der Unterricht fällt jedoch nicht überall aus: Die Schulleitungen entscheiden, ob auch digital unterrichtet wird.

+++ 07:30 Uhr: Lage in Nordrhein-Westfalen +++

In der Eifel, im Sauerland und in vielen Teilen Ostwestfalen-Lippe muss man jetzt mit spiegelglatten Straßen rechnen.

Die Temperaturen liegen im Frostbereich und es fällt Regen, teils auch gefrierender Regen. Wegen der Wetterlage fällt der Präsenzunterricht an Schulen in Nordrhein-Westfalen aus.

In den westlichen Landesteilen, wie zum Beispiel im Rheinland mit den Städten Köln und Bonn, entspannt sich die Lage langsam. Von Westen her strömt allmählich mildere Luft rein und die Temperaturen steigen. Vielerorts wurde die 0-Grad-Marke schon überschritten.

Die Böden sind aber teils noch gefrorenen und gefrierende Nässe kann auf Nebenstrecken noch ein Thema werden. Eine Entwarnung gibt es somit noch nicht, aber insgesamt entspannt sich die Lage von Westen her langsam.

TemperaturRadar: Es wird langsam milderMehr erfahren

+++ 06:59 Uhr: Frankfurter Flughafen streicht zahlreiche Flüge +++

Das winterliche Wetter sorgt am Frankfurter Flughafen für Ausfälle: 98 Starts und Landungen sind gestrichen. Passagiere müssen sich auf Verzögerungen einstellen.

Wettervorhersage für FrankfurtMehr erfahren

Die Passagiere werden dringend gebeten, rechtzeitig vor ihrer Reise ihren Flugstatus zu prüfen und für die Anreise entsprechend der Wetterlage mehr Zeit einzuplanen. Zudem sollten sie mindestens drei Stunden vor Abflug am Terminal am Frankfurter Flughafen sein.

+++ 06:47 Uhr: WetterWissen - Was ist gefrierender Regen? +++

Was gefrierender Regen ist und wie er entsteht, erfährst du im WetterWissen-Video.

+++ 06:35 Uhr: Aktuelle Lage im WetterRadar +++

Die Wetterfront mit Schnee und gefrierendem Regen liegt derzeit über der Landesmitte. Dabei kann es zunächst noch schneien, anschließend gehen die Flocken immer mehr in Regen über. Vor allem auf Nebenstrecken wird es verbreitet spiegelglatt. Aber auch Wege können rutschig sein.

+++ 05:30 Uhr: Vorhersage im Video +++

Heute gibt es eine brandgefährliche Glatteislage. Von Westen her ziehen ausgerechnet zum morgendlichen Berufsverkehr Schnee und Regen auf. Dort, wo Regen auf noch gefrorenen Boden trifft, drohen spiegelglatte Fahrbahnen. Weitere Infos im Video.

Link zu dieser Seite / Seite empfehlen
Seite per E-Mail empfehlen Mail

Das Wetter in ...