Sturmtief HARRY bringt im Mittelmeerraum heftige Unwetter. Neben Sturm gibt es kräftige Regenfälle, Überschwemmungen und bis zu 10 Meter hohe Wellen.
Besonders getroffen hat es Sizilien, wo es vor allem auf der Ostseite der Insel große Schäden an Gebäuden durch hohe Wellen, Regenfälle und Sturm gibt. Zwischen Messina, Catania und Syrakus wurden vorsorglich etwa 200 Menschen evakuiert.
Weiter südlich in Tunesien strömten nach mehr als 150 Liter Regen in 24 Stunden reißende Fluten durch die Straßen. Mindestens vier Menschen kamen dort ums Leben.
Ebenfalls getroffen wurde die spanische Küste. Durch hohe Wellen verschwanden an der Küste von Girona und Barcelona ganze Strandabschnitte vollständig.
In Katalonien stürzte aufgrund von Sturm und Regenfällen eine Stützmauer auf einen Zug. Der Zugführer kam ums Leben, es gab mehr als 20 Verletzte.