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Unwettergefahr: Viel Regen in den Südalpen

Bis Dienstagabend kommen besonders im Wallis und Tessin 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen.
An der Alpensüdseite drohen am Dienstag Unwetter durch Starkregen und Gewitter. Besonders gefährdet sind die Schweizer Südalpen, das Piemont und Teile der französischen Alpen. Dort prasseln bis zum Abend teilweise 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter nieder.
Verantwortlich für den Wettersturz ist die Kaltfront von Tief SEBASTIAN über Frankreich, die im Laufe des Dienstags die Schweiz überquert. Zudem bildet sich über Oberitalien ein Tief, das die feuchte und warme Mittelmeerluft gegen die Alpen drückt.
An den Südhängen kann es dann stundenlang schütten. Die Luft ist zudem explosiv, sodass sich kräftige Gewitter rasch entwickeln können, wie die Animation zeigt.
Hinter der Kaltfront fließt spürbar kühlere Luft ein. Daher sinkt die Schneefallgrenze auf unter 2000 Meter Höhe. In der Nacht zum Mittwoch kann es sogar bis auf 1500 Meter Höhe schneien.
In den Hochlagen der Alpen kommen bis Dienstagabend teilweise mehr als 20 Zentimeter Neuschnee zusammen.
In Teilen Frankreichs gab es bereits Unwetterschäden. Die Kaltfront von Tief SEBASTIAN überquerte mit teils schwerem Gewittern den Westen des Landes. Wie hier Laval standen etliche Straßen und Plätze unter Wasser. Orkanartige Böen bis 110 Kilometer pro Stunde hinterließen zudem Schäden.
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