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Unwettergefahr in Spanien

Im Großraum Sevilla in der Autonomen Region Andalusien haben gestern schwere Gewitter mit Hagel und Starkregen gewütet. Einige Viertel in der rund 700.000 Einwohner zählenden Stadt standen unter Wasser. Unzählige Hagelkörner verstopften die Kanalisation, sodass sich die Wassermassen danach ihren Weg durch die Straßen bahnten.
Auch heute sind in Teilen Spaniens ergiebige Regenfälle zu erwarten. Vor allem in den Regionen Valencia und Murcia im Südosten des Landes schüttet es bis morgen wie aus Kübeln, wie die Animation zeigt.
Dabei können Mengen von bis zu 80 Liter pro Quadratmeter niederprasseln. Dort, wo noch Gewitter dazukommen, sind über 100 Liter möglich. Zum Vergleich: In Deutschland kommt eine solche Menge in etwa zwei Monaten zusammen.
Verantwortlich dafür ist ein Tief über der Iberischen Halbinsel und Marokko. Seine Wetterfronten kommen nur sehr langsam noch Osten voran, sodass die Regengebiete immer wieder über die gleichen Gebiete ziehen. Zudem ist das Tief in höheren Luftschicht mit Kaltluft gefüllt: In rund 5,5 Kilometer Höhe werden bis minus 24 Grad gemessen, während die Wassertemperaturen des Atlantiks und Mittelmeers 14 bis 17 Grad betragen.
Aufgrund der Temperaturunterschiede von über dreißig Grad entwickeln sich Schauer und Gewitter, die nur langsam ziehen und an Ort und Stelle daher viel Niederschlag bringen. Die Balearen kommen bis morgen noch ganz gut davon. Erst ab Ostersonntag wird es auf Mallorca nass, aber nicht wirklich kalt.
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