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Mehrere Tornados dabei
Unwetter richten massive Schäden an

Am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag sind schwere Gewitter mit Sturm und Starkregen über die Landesmitte hinweggezogen. Es gibt zahlreiche, teils massive Schäden an Gebäuden.

Besonders betroffen war unter anderem der Westerwaldkreis. Dort wird teilweise weiterhin vor Stromausfällen und herabfallenden Teilen gewarnt. Zudem soll man sich nicht im Freien aufhalten und Abstand zu Bäumen, Türmen und Masten halten.

In Höhr-Grenzhausen (Westerwaldkreis) fegte der Sturm nach Angaben von Anwohnern gegen 19:20 Uhr durch die Stadt und riss Wände aus Häusern.
In Höhr-Grenzhausen (Westerwaldkreis) fegte der Sturm nach Angaben von Anwohnern gegen 19:20 Uhr durch die Stadt.

Im ganzen Landkreis liegen Bäume auf den Straßen. Stellenweise wurden ganze Waldabschnitte zerstört.

Mehrere Dächer wurden abgedeckt, auch Trampoline flogen durch die Luft. In der Gemeinde Bannberscheid wurden Teile der Fassade der Aubachhalle weggeweht. In Höhr-Grenzhausen riss das Unwetter sogar Wände aus Häusern.

Unwetterschäden auch in Hessen und Thüringen

In Hessen sorgten Unwetter ebenfalls für eine turbulente Nacht mit zahlreichen Schäden. In Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis) wurden rund 60 Häuser beschädigt. Die Schäden reichen von einzelnen fehlenden Dachziegeln bis hin zu komplett abgedeckten Dächern. Teilweise flogen Dachteile bis zu 100 Meter weit.

In Südthüringen gab es in der Nacht ebenfalls zahlreiche Einsätze wegen des Unwetters. Einsatzkräfte mussten unter anderem umgestürzte Bäume beseitigen und vollgelaufene Keller leerpumpen.

Tornado in Brandenburg

Ein Tornado hat am Mittwochnachmittag in Fürstenwalde schwere Schäden angerichtet. Drei Menschen wurden verletzt. Mehrere Wohnblöcke und eine Kita wurden beschädigt, einige Wohnungen sind vorerst unbewohnbar.

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