Der heiße Sommer hat Spuren hinterlassen: Das Mittelmeer und auch das Schwarze Meer sind ungewöhnlich warm.
Vor allem rund um Italien und südlich von Frankreich liegt die Wassertemperatur 4 bis 5 Grad über dem langjährigen Mittel (1991-2020). Nur ganz im Westen und Osten des Mittelmeers fallen die Abweichungen deutlich kleiner aus.
Mit Blick auf den Herbst kann das warme Wasser zum Problem werden. Ziehen Tiefs mit kälterer Luft über die Region, können sich kräftige Gewitter und Starkregen entwickeln. Überschwemmungen wären dann vorprogrammiert.
Vor allem zwischen Süditalien und Tunesien herrschen mit 30 bis 31 Grad zurzeit fast schon Badewannentemperaturen.
Der Grund: Über dem sehr warmen Wasser können Tiefs besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen. Gleichzeitig sorgt der große Temperaturunterschied zwischen Wasser und Luft für zusätzliche Energie – und facht Unwetter weiter an.