Heute wird es in vielen Landesteilen nicht nur heiß, sondern auch richtig turbulent. Ab dem Mittag zieht von Frankreich und Belgien eine Kaltfront mit Schauern und Gewittern auf, die es in sich hat. Auch ohne Gewitter frischt der Wind dann plötzlich stürmisch auf. Verbreitet drohen sogar Sturmböen.
Wichtig zu wissen:
Dürregeschwächte Äste und Bäume brechen schneller ab als gesunde. Am besten Wälder und Bäume heute meiden und im Garten oder auf dem Campingplatz alles "sturmfest" machen.
Von Ostwestfalen über Niedersachsen bis zur Ostsee nimmt die Gefahr durch starke Gewitter noch zu. Örtlich sind sogar Orkanböen möglich. Im äußersten Osten erreicht die Front erst zum Sonnenuntergang ihren Höhepunkt.
Die teils extreme Trockenheit verschärft die Lage zusätzlich. Der Wind kann große Mengen Staub aufwirbeln und die Wald- und Flächenbrandgefahr bleibt sehr hoch. Schon ein kleiner Funke reicht - und bei den starken Böen kann sich ein Feuer rasend schnell ausbreiten.
Süden: Stürmisch - meist ohne Blitze
Auch im Süden ist es ein ungewöhnlicher Hochsommertag: Meist folgen auf die Hitze aber gar keine Blitze, sondern ausschließlich starker Wind und ein Temperatursturz. Nur in der Südosthälfte Bayerns ist die Sturmgefahr gering.
WetterRadar: Eine Gewitterlinie zieht heute vor allem über die Nordhälfte Deutschlands. Sturm ist hingegen fast überall ein Thema.