Süddeutschland kämpft derzeit mit einer außergewöhnlichen Trockenheit. In vielen Gebieten fehlen seit Wochen größere Regenmengen. Flüsse und Seen führen deutlich weniger Wasser als üblich.
Besonders in Bayern gehört der Frühling 2026 bislang zu den trockensten seit Messbeginn. So kam in Bayern seit Anfang März vielerorts nicht mal ein Drittel des durchschnittlichen Frühlingsregens zusammen.
In Kelheim an der Donau etwa fielen bisher nur rund 31 Liter Regen pro Quadratmeter, im langjährigen Mittel sind es dort im Frühling 120 bis 150 Liter. Ähnlich sieht es in München aus:
Ein paar Schauer am Wochenende helfen zwar etwas, gegen die extreme Trockenheit sind sie aber vielerorts nur Tropfen auf den heißen Stein. Die Waldbrandgefahr bleibt deshalb in weiten Teilen Süddeutschlands hoch. Schon durch eine kleine Unachtsamkeit kann es im trockenen Wald schnell gefährlich werden.