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Tiefstwerte: Regional bis minus 3 Grad

Die Tiefstwerte kurz vor Sonnenaufgang.
Eine sehr frische Nacht liegt im Norden des Landes hinter uns. Dort sind heute früh stellenweise Minusgrade gemessen worden. Am kältesten mit minus 3 Grad war es in Faßberg in der Lüneburger Heide. Ähnlich kalt war es in Barth bei Rostock. Rund um Hamburg sowie im Osten Brandenburgs ging es ebenfalls bis auf minus 2 Grad herunter.
Verantwortlich für den Frost war Polarluft, die schon gestern in den Norden langsam einsickerte. In der meist sternklaren Nacht konnte sich die Luft dann deutlich abkühlen.
Die frostigen Nächte sind für die bereits blühenden Obstbäumen eine Gefahr. Die empfindlichen Blüten können in der eisigen Luft erfrieren. Ausgerechnet Eis erweist sich als geeigneter Schutz, wie die Fotostrecke zeigt:
Im Süden des Landes war die Nacht zwar ebenfalls meist sternklar, die Luft jedoch deutlich milder. So wurden besonders vom Saarland bis nach Franken über 10 Grad gemessen.
Nur ganz vereinzelt gibt es im Süden leichten Frost. Allerdings sind auch große Temperaturgegensätze auf engstem Raum festzustellen.
Der Ort Sandberg in der Rhön meldete knapp 16 Grad und liegt auf rund 500 Meter Höhe. Weiter unten im Tal war es spürbar kälter. So wurde in Bad Königshofen nur ein Tiefstwert von 1 Grad erreicht.
Ursache für dieses Phänomen ist eine sogenannte Inversion, bei der die Temperatur mit der Höhe zunimmt und nicht wie gewöhnlich abnimmt. Was eine Inversionswetterlage ist, erklären wir im WetterWissen.
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