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Stürmisch: Teils unangenehmer Ostwind

Die Karte zeigt die Spitzenböen von Mitternacht bis heute Morgen
Tief GÜNTHER mit Zentren über Frankreich und Italien beschert den nördlichen Landesteilen sowie den Hochlagen einen windigen Tag. Schon in den Frühstunden erreicht der Ost- bis Südostwind an den Küsten sowie in den Hochlagen der Mittelgebirge Stärke 6 bis 7, zeitweise auch Stärke 8, was Böen bis zu 75 Kilometer pro Stunde entspricht.
Auch weiter landeinwärts fühlt sich der recht kalte Wind bei Böen von 40 bis 60 Kilometer pro Stunde unangenehm an.
Auf den Alpengipfeln bläst der Südostwind mit Sturmstärke. Dabei wurden bereits Orkanböen registriert. Der rund 2250 Meter hohe Patscherkofel meldete eine Böe von 151 Kilometer pro Stunde, auf der Zugspitze waren es Böen bis Tempo 133.
Die stärksten Böen im Alpenraum von Mitternacht bis 6 Uhr.
In einigen Tälern der Alpennordseite herrscht starker Föhn. Dementsprechend melden einzelne Orte einen sehr milden Tagesbeginn. So werden in Innsbruck und Reutte schon 11 Grad gemessen. Ab dem Nachmittag lassen der Wind und auch der Föhn immer mehr nach.
Der Strömungsfilm zeigt auf einen Blick, woher und wie stark der Wind weht. Die Länge der Pfeile gibt Auskunft über die Windstärke.
Verantwortlich für den lebhaften Wind sind die großen Luftdruckgegensätze zwischen Russland und Frankreich. Über Osteuropa liegt ein Hoch, nach Westen hin überwiegt tiefer Luftdruck. Im Strömungsfilm ist der Wirbel von Tief GÜNTHER gut zu erkennen. Er hat noch einen weiteren Kern über Oberitalien.
Die Isobaren, die Linien gleichen Luftdrucks, verlaufen gerade über Norddeutschland und den Alpenregionen dicht gedrängt. Je enger sie gedrängt sind, desto stärker weht der Wind.
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