Starker Wind quer durch Europa - Hoch und Tiefs im Duell
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22. April 2026
Hoch und Tiefs im Duell
Starker Wind quer durch Europa
Von Skandinavien bis runter zum Schwarzen Meer pfeift ein ungewöhnlich kräftiger Nordwestwind. Regional gibt es Böen bis nahe 80 Kilometer pro Stunde.
Auch im Süden und Westen Europas geht es unruhig zu. Neben dem großräumigen Wind treten lokale Effekte auf, etwa der Nordföhn in den Alpen, die Bise in der Schweiz oder die Bora an der Adria. Windig ist es außerdem von den Balearen bis nach England.
Zwischen einem Hoch und zwei Tiefs kommt eine lebhafte bis kräftige Strömung in Gang.
Ursache sind ausgeprägte Druckunterschiede zwischen einem Hoch bei den Britischen Inseln und je einem Tief über Osteuropa sowie über dem Ostatlantik. Je größer diese Gegensätze sind, desto stärker wird die Luft in Bewegung gesetzt.
Beim Föhn strömt Luft über die Alpen, sinkt auf der windabwandten Seite ab und wird dabei wärmer und trockener. Die Bora wiederum stürzt als kalter Fallwind vom Dinarischen Gebirge zur Adria hinab.