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Schlägt der Winter nächste Woche zu?

Modellgeflüster: Die Wettermodelle haben aktuell große Schwierigkeiten, die äußerst komplexe Großwetterlage auf der Nordhalbkugel korrekt zu erfassen und die weitere Entwicklung vorherzusagen. Sie "springen" von Lauf zu Lauf enorm hin und her und bringen damit immer neue Varianten ins Spiel. Vor allem die skandinavische Frostluft bringt Spannung in die Entwicklung.
Was passiert nächste Woche mit der skandinavischen Frostluft? Am wahrscheinlichsten ist, dass sie anfangs den Norden abgeschwächt erreicht und in der zweiten Wochenhälfte größere Landesteile erfasst.
Mit diesem enormen Kältereservoir haben die Wettercomputer ihre liebe Mühe: Diese "schwere" Kaltluft lässt sich kaum vertreiben und beeinflusst in hohem Maße die Zugbahn und Stärke der vom Atlantik hereinkommenden Tiefs. Diese können regelrecht "verhungern", wenn sie auf die zähe Frostluft treffen. Andererseits können die großen Temperaturgegensätze über Europa zu plötzlichen, heftigen Sturmentwicklungen führen. Als zusätzliche Komplikation kommt dann noch die Meeresströmung El Niño ins Spiel und macht die eh schon schwierige Gemengelage auf der Nordhalbkugel noch ein bisschen komplexer.
Sturm, Schnee oder milde Atlantikluft? Die Wettermodelle springen derzeit wie wild umher und machen eine Prognose nicht gerade einfach.
Es reicht ein kräftiges Tief, das den Weg vom Atlantik nach Polen schafft und schon würde auf der Rückseite mit Winddrehung auf Nord die eisige Luft auch Deutschland fluten können. So ein Tief in besonders starker Ausprägung berechnet aktuell das europäische Wettermodell für kommenden Donnerstag. Heftige Schneefälle und anschließend Dauerfrost wären die Folge. Noch bleiben aber wie gesagt auch die milden Varianten möglich.
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