Saharastaub breitet sich am Samstag nach Norden aus. Verantwortlich dafür sind Tiefs, die die feinen Wüstenpartikel aufwirbeln und nach Norden lenken.
Heute gibt es einen Wüstengruß: Tiefs lenken Saharastaub zu uns. Dieser macht quasi einen kleinen "Roadtrip" von Nordafrika über Spanien und Frankreich bis in den Westen Deutschlands.
Im Tagesverlauf wirkt der Himmel dabei immer milchiger. Pünktlich zum Sonnenuntergang legt der Staub noch einen drauf und zaubert extra kräftige Farben an den Himmel.
Ab den Abendstunden kommt Regen dazu. Dann wird der Staub aus der Luft gespült und fällt als Blutregen runter. Auch wenn das gruselig klingt, handelt es sich nur um einen rötlich-braunen Film, der sich auf Autos oder Terrassen legt.
Am Sonntag ist der "Spuk" schnell vorbei, weil der Regen die Luft wieder freiwäscht. Dafür wird es deutlich kühler. Und übrigens: Oft machen aktuell die Pollen mehr Dreck als der Saharastaub.