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Unwetter trifft Städte
Riesenhagel in Polen

Am Donnerstagnachmittag sind schwere Unwetter über Nordpolen gezogen. Eines davon brachte tennisballgroße Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu sieben Zentimetern. Besonders betroffen war vor allem das Dorf Lubomino nahe der russischen Grenze.

Fotos in den sozialen Netzwerken aus den Regionen Ermland und Masuren zeigen beschädigte Autoscheiben, entlaubte Bäume und einen zerstörten Baukran. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Schon gewusst?

Bei dem Unwetter in Lubomino handelte es sich um eine sogenannte Superzelle. Dies ist eine Gewitterart mit hohem Unwetterpotenzial. Hauptmerkmal ist ein rotierender Wind innerhalb der Gewitterwolke. 

Großer Hagel fiel auch rund um die Städte Lidzbark Warmiński, Kętrzyn und Kisielice sowie östlich von Malbork. Zudem kamen in den betroffenen Gebieten mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Die Windböen erreichten teils Orkanstärke.

Unser BlitzRadar zeigt zahlreiche Blitze am Donnerstag in Nordpolen.

Seit Wochenbeginn sind immer wieder schwere Gewitter über Polen gezogen. Innerhalb von 24 Stunden wurden landesweit zum Teil mehr als 12.000 Boden- und Wolkenblitze registriert. Nun beruhigt sich das Wetter aber wieder.

Freundlicher Samstag in PolenWetterRadar-Vorhersage
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