Bei der verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet werden noch immer fast 5000 Menschen vermisst. Vergangenen Mittwoch hatte ein Gletschersturz nördlich von Kathmandu eine gewaltige Lawine aus Fels und Eis ausgelöst. Ganze Dörfer wurden zerstört. Mehr als 900 Todesopfer wurden bislang geborgen.
Im Katastrophengebiet versuchen Einsatzkräfte derzeit, eine wichtige Zufahrtsstraße wieder befahrbar zu machen. So soll schweres Gerät in die betroffenen Gebiete gebracht werden können.
WetterRadar mit Schauern und Gewittern am Mittwoch
Doch neue Flutwarnungen und das Wetter erschweren sowohl die Arbeiten als auch die Suche nach Vermissten. Denn in den kommenden Tagen wird es unbeständig: Kräftige Schauer und Gewitter ziehen auf und könnten weitere Erdrutsche auslösen.
Aus Sorge vor der Ausbreitung von Krankheiten werden die ersten Opfer der Flutkatastrophe nun in Massengräbern beigesetzt.