Seit Mitte August ist in vielen Regionen endlich wieder öfter Regen gefallen. Das hilft Pflanzen und Flüssen - die lange Trockenheit ist damit aber längst nicht überall ausgestanden.
Am meisten Wasser kam in Südbayern sowie in einem Streifen vom südlichen NRW bis nach Sachsen vom Himmel. Für Pflanzen mit Wurzeln im Oberboden ist das eine echte Hilfe: Der Regen konnte weitere Dürreschäden ausbremsen.
Flusspegel leicht gestiegen
Ronja
Auch viele Flüsse profitieren etwas. Mancherorts sind die Pegel so weit gestiegen, dass Schiffe wieder ein bisschen mehr laden können. Nachhaltig ist die Erholung allerdings noch nicht. Bleibt es ein paar Tage trocken, gehen die Wasserstände schnell wieder zurück.
Der Grund liegt tiefer im Boden: Viele Flüsse werden zu einem großen Teil vom Grundwasser gespeist. Und dessen Reserven sind selbst dort noch sehr niedrig, wo es zuletzt häufiger nass war.
Dazu kommt: Nicht alle Regionen haben ergiebigen Regen abbekommen. Im Südwesten und in der norddeutschen Tiefebene waren die Mengen bisher eher mickrig. Dort setzt sich die Dürre vielerorts selbst im Oberboden fort.
Immerhin gibt's Nachschub: In der neuen Woche kommt vor allem in einem Streifen von der Nordsee bis zum Schwarzwald und Bodensee einiges an Regen zusammen. Weiter im Osten bleibt dagegen deutlich weniger hängen.