Das Jahr 2026 hat im Januar einen winterlichen Start hingelegt: Zu Beginn knackig kalt mit verbreitetem Frost und Schnee, zur Monatsmitte dann eine sehr milde Pause, bevor der Winter zum Finale nochmals zurückkam.
Insgesamt blieb das Temperaturniveau im Januar deutlich unter dem Klimamittel der vergangenen 30 Jahre. In Berlin und Hamburg war es sogar der kälteste Januar seit über 15 Jahren.
Bemerkenswert waren außerdem die extremen Temperaturgegensätze. Vom landesweiten Tiefstwert unter minus 20 Grad bis hin zu Höchstwerten über 15 Grad war innerhalb weniger Tage alles dabei. Auch die lange Dauerfrost-Periode im Nordosten und Osten stach heraus.
Viel Sonne, wenig Regen
Trotz insgesamt wenig Niederschlag im Vergleich zum langjährigen Mittel zeigte sich der Monat vielerorts schneereich. Vor allem im Nordwesten sorgten mehrere Schneelagen und Frosttage für so viele Schneedeckentage wie seit Jahren nicht mehr.
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Die Temperatur lag im Januar 2026 deutlich unter dem Durchschnitt der vorherigen 30 Jahre.
Der "heimliche Star" des Monats war zumindest im Süden Deutschlands die Sonne: Auf der Zugspitze wurden 167 Sonnenstunden verzeichnet - außergewöhnlich viel. Auch München kam auf mehr als 120 Stunden Sonnenschein.
Deutlich grauer präsentierte sich dagegen der Westen, wo Hochnebel und Wolken häufiger das Bild bestimmten. So gab es beispielsweise in Saarbrücken oder Trier nur rund 30 sonnige Stunden.