Heute am 1. Juni beginnt für Meteorologinnen und Meteorologen der Sommer. Die neue Jahreszeit startet vielerorts in Europa aber nicht wirklich standesgemäß. Nach den heißen Pfingsten scheint es fast, als hätte der Frühsommer sein Pulver bereits verschossen.
Ein Tiefdruckgebiet breitet sich von Island über Großbritannien und Mitteleuropa bis zum Balkan aus. Mit im Gepäck: Mehrere Wetterfronten mit Regengüssen und kühlerer Luft.
So steigen die Temperaturen nördlich von Bordeaux bis Budapest nur noch selten über 25 Grad. An einzelnen Tagen bleiben die Höchstwerte regional sogar deutlich unterhalb der 20-Grad-Marke.
Die mäßig warme und nassere Wetterphase ist für Natur und Garten gerade sehr willkommen.
Eine kühlere Phase im Juni ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Gemäß Bauernregeln tritt die sogenannte Schafskälte aber erst gegen Junimitte auf. In diesem Jahr scheint diese etwas früher dran zu sein. Ab dem kommenden Wochenende wird es tendenziell eher wieder wärmer.