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Massive Wetterkapriolen - Winterchaos durch Sturmtief ELLI

10:23
10. Januar 2026

Massive Wetterkapriolen
Winterchaos durch Sturmtief ELLI

Das WetterRadar zeigt in der Rückschau gut, wie sich Tief ELLI herangepirscht hat.

Sturmtief ELLI hat Deutschland fest im Griff: Schneetreiben und Sturm haben im Norden und Osten für massive Beeinträchtigungen gesorgt. Im Süden kam es dagegen vorübergehend zu Regen und Tauwetter.

Sturmtief ELLI hat am Freitag zu markanten Wetterkontrasten geführt. Während im Südwesten milde Luft Regen und Tauwetter bis in die Hochlagen auslöste, setzte im Norden und Nordosten bei Dauerfrost starkes Schneetreiben ein. Örtlich sorgte gefrierender Regen für gefährliches Glatteis.

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Besonders heftig traf es den Norden des Landes. Schneefall und stürmischer Ostwind türmte regional massive Schneeverwehungen auf. Zahlreiche Straßen und Autobahnen waren kaum passierbar, mancherorts kam der Verkehr vollständig zum Erliegen.

Schneehöhe (Samstag, 08 Uhr)Ort
Hamburg-Fuhlsbüttel52 cm
Bremervörde30 cm
Boizenburg30 cm
Wunsiedel24 cm
Soltau23 cm
Hier eine Auswahl der Schneehöhen im Norden Deutschlands von Samstag früh. Wegen massiver Schneeverwehungen sind diese Angaben allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Auch der Bahnverkehr war massiv eingeschränkt. Fernverbindungen wurden eingestellt, zahlreiche Regionalzüge fielen aus. Zudem blieben viele Schulen in Norddeutschland geschlossen, Fähren an der Nordseeküste konnten wegen Niedrigwasser nur eingeschränkt verkehren.

Entlang der Ostseeküste kam es dagegen zu einer Sturmflut mit Hochwasser, besonders in der Kieler und Lübecker Bucht. Am Samstag entspannt sich die Lage im Norden allmählich. Der Wind flaut ab und die Schneefälle klingen ab. Zugleich schwappt die Frostluft in den Süden zurück, wo es noch bis zum Abend etwas schneit.

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