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Hohe Luftfeuchtigkeit
Luft wird immer schwüler

Links ein Mann, der den Schweiß von der Stirn wischt. Rechts eine Wetterkarte für Deutschland, die einen hohen Taupunkt zeigt.
Mit einem Taupunkt von rund 20 Grad ist die Luft im Westen und Norden besonders schwül.

Die nächsten Tage werden vielerorts richtig heiß mit Temperaturen bis rund 35 Grad. Doch dass sich die Hitze oft ziemlich unangenehm anfühlt, liegt nicht allein an der Temperatur.

So heiß wird der FreitagTemperaturRadar

Verantwortlich dafür ist vor allem die steigende Luftfeuchtigkeit. Besonders im Norden und Westen Deutschlands erreicht der sogenannte Taupunkt Werte von über 20 Grad. Damit wird die Luft zunehmend drückend.

Der Taupunkt ist ein guter Indikator dafür, wie viel Feuchtigkeit in der Luft steckt. Ab etwa 17 Grad empfinden wir die Luft als schwül, bei über 18 Grad als ziemlich drückend.

Dass feuchtwarme Luft so unangenehm ist, hat einen einfachen Grund: Unsere körpereigene Klimaanlage funktioniert dann nicht mehr richtig. Normalerweise kühlt sich der Körper durch Schwitzen ab. Bei hoher Luftfeuchtigkeit verdunstet der Schweiß aber kaum noch und der kühlende Effekt bleibt aus.

Gewitter und Tropennächte als Nebeneffekte

Die feuchte Luft wirkt sich aber nicht nur auf unser Wohlbefinden aus. Sie liefert auch zusätzliche Energie für die Atmosphäre. Dadurch steigt ab Freitag das Gewitterrisiko deutlich an. Gleichzeitig sorgt die feuchte Luft dafür, dass die Nächte spürbar wärmer bleiben.

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