Live Ticker zum Nachlesen
Sturmfront hinterlässt Schäden
Eine Sturmfront hat heute in Deutschland regional Schäden angerichtet. - © picture alliance/dpa | Christoph ReichweinAuf die große Hitze folgte heute Sturm und ein schlagartiger Temperatursturz: Von West nach Ost zog am Nachmittag und Abend eine markante Kaltfront durch. Dabei waren vor allem im Norden auch heftige Gewitter mit dabei.
+ + + 19:50 Uhr: Live Ticker für heute beendet + + + Die letzten kräftigen Gewitter sind derzeit noch an der Ostseeküste unterwegs. Dort besteht vereinzelt noch Unwettergefahr durch schwere Sturmböen. In der Südwesthälfte verläuft die Nacht dagegen meist ruhig, im Norden und Osten kann es örtlich noch blitzen und donnern. Vielen Dank fürs Mitlesen – bis zum nächsten Live Ticker!
+ + + 19:17 Uhr: Vorhersage für Freitag + + + Das Wetter kommt erst einmal nicht zur Ruhe. Nach einem meist ruhigen Vormittag beginnt es am Freitagnachmittag wieder zu brodeln. Vereinzelt sind erneut kräftige Gewitter mit schweren Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich.
Die große Hitze mit 34 bis 38 Grad wird dagegen in die Südosthälfte abgedrängt. Im Nordwesten ist es mit 25 bis 29 Grad fast 10 Grad kühler, aber immer noch sommerlich warm.
Höchstwerte im TemperaturRadarAm Freitag
+ + + 18:47 Uhr: Die heißesten Orte von heute + + + In mehreren Regionen zeigte das Thermometer heute Spitzenwerte von rund 40 Grad an. Dabei wurden viele neue Monats- und sogar Allzeitrekorde aufgestellt. Abgesehen vom Südosten hält sich die extreme Hitze zum Glück dieses Mal nur einen Tag.
| Ort | Höchstwert |
|---|
| Bernburg/Saale (SA) | 40,5 Grad (Monatsrekord) |
| Kitzingen (BY) | 40,4 Grad (Monatsrekord) |
| Ohlsbach (BW) | 40,2 Grad (Allzeitrekord seit 1970) |
| Rheinfelden (BW) | 40,0 Grad (Allzeitrekord seit 1953) |
| Würzburg (BY) | 39,9 Grad (Allzeitrekord seit 1947) |
Auswahl der Höchstwerte des Tages bis 18.30 UhrEinen bemerkenswerten Rekord gab es auf der Ostseeinsel Hiddensee (Messbeginn 1931): Hier wurde der erst dieses Jahr aufgestellte Hitzerekord mit einem Höchstwert von 35,8 Grad erneut übertroffen.
+ + + 18:27 Uhr: Sturm und Regen peitschen durch Hamburg + + + + + + 18:02 Uhr: Hohe Sturmgefahr Richtung Ostsee + + + Die Gewitter in Niedersachsen haben sich intensiviert und verlagern sich schnell in Richtung Hamburg, Lübeck und Schwerin. Im nordöstlichen Niedersachsen wurden bereits Orkanböen bis 122 Stundenkilometer gemessen, daher ist hier höchste Vorsicht geboten!
+ + + 17:50 Uhr: Wind verschärft Lage bei Waldbrand im Osten + + + Auf dem munitionsbelastetem Gebiet in der Nähe von Jüterbog in Brandenburg ist erneut ein Waldbrand ausgebrochen. In den Abendstunden könnte sich die Lage dort verschärfen, denn der Wind frischt deutlich auf. Viel Regen ist nicht in Sicht.
+ + + 17:27 Uhr: Frontendurchgang im Video + + + Diese Aufnahme von Jörg Giesecke aus Osterode am Harz in Niedersachsen zeigt eindrucksvoll, wie der starke Wind die Regentropfen und Pollen regelrecht durch die Luft treibt und jede Menge Staub aufwirbelt. Vielen Dank dafür!
+ + + 16:53 Uhr: Überblick zur Lage + + + In der Westhälfte haben sich mittlerweile vielerorts dichte Wolken ausgebreitet. Gebietsweise fällt etwas Regen, die größte Gewittergefahr besteht aktuell in Niedersachsen. Zum Abend erreichen die Gewitter mit Sturmgefahr auch den Nordosten.
Besonders im Westen ist die Abkühlung schon deutlich spürbar. Vom Alpenrand bis zur Ostsee hält sich dagegen noch vielerorts brütende Hitze. Bis zum Abend erreicht die Kaltfront etwa eine Linie vom Allgäu über die Landesmitte bis zur Müritz.
+ + 16:28 Uhr: Umgestürzte Bäume im Siegerland + + + Im Kreis Siegen-Wittgenstein in NRW mussten Einsatzkräfte bislang rund 20-mal wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Wo aktuell Gewitter unterwegs sindLive WetterRadar
Auch in anderen Regionen NRWs behindern umgestürzte Bäume den Bahnverkehr, zudem kam es zu einem Blitzeinschlag und weiteren Sturmschäden.
+ + 15:47 Uhr: Wald- und Flächenbrand im Südwesten + + + Im rheinland-pfälzischen Reichenbach bei Baumholder bereitet ein Wald- und Wiesenbrand große Sorgen: Das Feuer war nach Behördenangaben von einem defekten Rallye-Auto während einer Testfahrt ausgelöst worden. Inzwischen stehen rund neun Hektar Fläche in Flammen.
Wegen des starken Windes breiten sich die Flammen rasend schnell aus, mehr als 200 Einsatzkräfte bemühen sich, die weitere Ausbreitung zu verhindern.
+ + + 15:25 Uhr: Temperatursturz im Westen angekommen + + + Vor einer Stunde noch brütend heiße 36 Grad, jetzt nur noch 29 Grad mit weiter fallender Tendenz. Annika Jakob berichtet aus dem nordrhein-westfälischen Odenthal nahe Köln:
+ + + 15:04 Uhr: 40-Grad-Marke geknackt + + + In Rheinfelden ist in der letzten Stunde die 40-Grad-Marke gefallen. Nur gut vier Wochen nach der Juni-Hitzewelle wurde damit erneut diese Grenze überschritten. Auch wenn ein neuer Deutschlandrekord unwahrscheinlich ist, sind heute noch zahlreiche neue Rekordwerte zu erwarten.
+ + + 14:37 Uhr: Achtung in der Region Hannover + + + In Ostwestfalen haben sich kräftige Schauer entwickelt, die zu starken Gewittern heranwachsen können. Besonders im südlichen Niedersachsen ist die Sturmgefahr dabei in den kommenden Stunden erhöht.
+ + + 14:18 Uhr: Sturmböen legen los + + + Die Wetterstationen melden im Westen in der letzten Stunde häufig Sturmböen der Stärke 9. Das zeigt, was viele Regionen weiter östlich heute noch erwartet. Vereinzelt sind sogar Böen über 100 Kilometer pro Stunde möglich.
+ + + 13:57 Uhr: Gewitter oder Sturm bei dir? Halte es fest! + + + Wird es bei dir gerade spannend beim Wetter? Dann halte auch du deinen Moment fest!
Unsere Fotostrecke zeigt dir Schritt für Schritt, wie einfach es geht:
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+ + + 13:41 Uhr: Riesiger Temperaturkontrast im Westen + + + Auf nur wenigen Hundert Kilometern beträgt der Temperaturunterschied ganz im Westen derzeit fast 20 Grad. Im Übergangsbereich, etwa in Luxemburg, wird die heiße Luft mit teils schweren Sturmböen ausgeräumt. Bei solchen Windgeschwindigkeiten können größere Äste herabfallen und sogar ganze Bäume umstürzen.
+ + + 13:16 Uhr: Erste Gewitter im Süden von NRW + + + Von der Eifel bis zum Bergischen Land haben sich die ersten Gewitter gebildet. In den nächsten Stunden ziehen sie weiter nach Nordosten und können sich dabei noch verstärken. Vor allem heftige Sturmböen und Starkregen sind zu erwarten.
+ + + 12:46 Uhr: Luft ist heute sehr trocken + + + Trotz großer Hitze ist die Luft nicht nur gefühlt sehr trocken. Der sogenannte Taupunkt liegt oft bei nur 10 Grad oder sogar darunter. Daher ist die Hitze noch einigermaßen zu ertragen und das Schwitzen hält sich in Grenzen.
+ + + 12:21 Uhr: Gewitter bringen kaum Regen + + + In den meisten Regionen Deutschlands verläuft die Abkühlung trocken. Nur vereinzelt kommt es zu kräftigen Regengüssen. Doch auch ohne Regen oder Gewitter kann es heute stürmisch werden.
+ + + 11:49 Uhr: Im Südwesten geht es bald los + + + Von Frankreich her nähern sich dichtere Wolken und einzelne Gewitter. Mit deren Ankunft frischt der Wind demnächst im Saarland sowie in Rheinland-Pfalz deutlich auf.
+ + + 11:24 Uhr: 35-Grad-Marke schon geknackt + + + Die Temperaturen steigen vielerorts rasant. Örtlich werden bereits mehr als 35 Grad gemessen – so früh am Tag ist das außergewöhnlich. Am Nachmittag sind Höchstwerte bis 40 Grad möglich. Die aktuellen Spitzenwerte:
+ + + 11:19 Uhr: Sicher durchs Gewitter + + + Blitze, Starkregen und Sturmböen können sich heute innerhalb weniger Minuten entwickeln. Unsere Fotostrecke zeigt dir sichere Verhaltensregeln bei Gewitter.
+ + + 10:51 Uhr: Über Frankreich braut sich was zusammen + + + Noch ist es bei uns ruhig und die Sonne scheint verbreitet. Ein Blick nach Frankreich zeigt allerdings: Dort braut sich etwas zusammen. Die Zone mit Schauern und Gewittern wird uns am Nachmittag und Abend beschäftigen.
Wie bereits mehrfach erwähnt, wird der Wind auch abseits von Schauern und Gewittern deutlich an Fahrt aufnehmen. Verbreitet sind stürmische Böen bis hin zu Sturmböen möglich. Sichert am besten lose Gegenstände auf Balkon, Terrasse oder im Garten.
+ + + 10:32 Uhr: Meteorologe Björn Goldhausen zur Warnlage + + + Sturm und Gewitter am Nachmittag bringen Gefahren. Alle Infos dazu im Video.
+ + + 10:15 Uhr: Heiße Luft wird am Nachmittag ausgeräumt + + + Bevor das Wetter allerdings turbulent wird, heizt es sich noch einmal ordentlich auf. Vor allem in einem Streifen vom Saarland über Hessen bis nach Berlin sowie südlich davon steigen die Temperaturen auf 35 bis 40 Grad. Am Nachmittag zieht die Kaltfront von Westen mit Sturmböen ins Land.
Hinter der Kaltfront gehen die Temperaturen schlagartig zurück. Dabei spielt es keine Rolle, ob es gerade gewittert oder regnet. Solche großen Temperaturunterschiede werden immer von kräftigem Wind ausgeglichen. Deshalb ist die Gefahr von Sturmböen oder sogar einzelnen orkanartigen Böen besonders hoch.
+ + + 09:56 Uhr: Aktuelle Warnlage + + + Heute wird es in vielen Landesteilen nicht nur heiß, sondern auch richtig turbulent. Ab dem Mittag zieht von Frankreich und Belgien eine Kaltfront mit Schauern und Gewittern auf, die es in sich hat. Auch ohne Gewitter frischt der Wind dann plötzlich stürmisch auf. Verbreitet drohen sogar Sturmböen.
Wichtig zu wissen:
Dürregeschwächte Äste und Bäume brechen schneller ab als gesunde. Am besten Wälder und Bäume heute meiden und im Garten oder auf dem Campingplatz alles "sturmfest" machen.
Von Ostwestfalen über Niedersachsen bis zur Ostsee nimmt die Gefahr durch starke Gewitter noch zu. Örtlich sind sogar Orkanböen möglich. Im äußersten Osten erreicht die Front erst zum Sonnenuntergang ihren Höhepunkt.
Wann wird es bei dir ungemütlich?WetterRadar
Die teils extreme Trockenheit verschärft die Lage zusätzlich. Der Wind kann große Mengen Staub aufwirbeln und die Wald- und Flächenbrandgefahr bleibt sehr hoch. Schon ein kleiner Funke reicht - und bei den starken Böen kann sich ein Feuer rasend schnell ausbreiten.
Wichtige Links um die Lage zu verfolgen: