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Klima: Jahreszeiten verschieben sich

Seit 1961 blühen die Schneeglöckchen im Schnitt rund zwei Wochen früher.
Die Klimaveränderung ist inzwischen so deutlich, dass erste Auswirkungen auf die Natur zu erkennen sind. Die Wachstumsphasen werden immer länger und der Frühling beginnt deutlich früher.
Seit dem Jahr 1961 hat sich die Vegetationsperiode, also die Zeit des Jahres in der Pflanzen wachsen, blühen und fruchten, bei uns um rund zwei Wochen verlängert. Schneeglöckchen, welche den Beginn des Vorfrühlings markieren, blühen im Schnitt drei Tage pro Jahrzehnt früher. Gleiches gilt für die Apfelblüte, die den Beginn des Vollfrühlings anzeigt. Auch über gesamt Europa hinweg verschiebt sich der Beginn von Frühling und Sommer pro Jahrzehnt rund 2,5 Tage nach vorn.
Im Herbst ist allerdings kein signifikanter Trend in eine Richtung zu beobachten. Während sich im Frühling die Temperatur stark auf die Natur auswirkt, ist dies im Herbst schwächer oder nicht so klar. Hier spielt vor allem die Witterung der Sommermonate eine entscheidende Rolle. Aber auch Krankheiten und Schädlinge haben großen Einfluss auf den Beginn der Laubfärbung und somit auf den Herbstanfang.
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