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Tagsüber unsichtbar
Kaum Regenbogen trotz Schauerwetter

Schematische Darstellung der Regenbogenentstehung. Ein Beobachter steht links und blickt auf einen farbigen Regenbogenbogen. Rechts ist ein Regentropfen vergrößert dargestellt. Ein einfallender Lichtstrahl aus weißem Sonnenlicht tritt in den Tropfen ein, wird gebrochen, im Tropfen reflektiert und beim Austritt in seine Spektralfarben aufgespalten. Die austretenden Lichtstrahlen bilden die Farben Rot bis Violett. Ein markierter Winkel von 42 Grad zeigt den typischen Beobachtungswinkel des Hauptregenbogens. Beschriftungen erläutern den Lichtstrahl, die Lichtbrechung am Regentropfen und den Beobachter. Der Hintergrund zeigt fallenden Regen vor einem hellblauen Himmel.
Der Regenbogen erscheint etwa 42 Grad über der gedachten Linie zwischen Sonne und Beobachter.

Ein Regenbogen ist dann zu sehen, wenn die Sonne auf eine Regenwand scheint. Das kommt derzeit durchaus vor. Trotzdem sieht man tagsüber oft keinen Regenbogen. Der Grund dafür liegt in der Physik.

Der Regenbogen erscheint für den Beobachter etwa 42 Grad über der gedachten Linie zwischen Sonne und Beobachter. Steigt die Sonne im Laufe des Tages höher an den Himmel, wandert der Regenbogen immer weiter nach unten. Ein immer größerer Teil verschwindet dabei unter dem Horizont.

Steht die Sonne höher als 42 Grad, liegt der Regenbogen vollständig unter dem Horizont und ist nicht mehr sichtbar. Im Juni steht die Sonne beispielsweise zwischen etwa 10 und 16 Uhr so hoch, dass kein Regenbogen zu sehen ist.

Am größten erscheint ein Regenbogen, wenn die Sonne tief steht, also früh morgens oder spät abends. Dann spannt er sich weit über den Himmel. Wer sich auf einem hohen Berg oder in einem Flugzeug befindet, kann manchmal sogar einen vollständigen Regenbogenkreis sehen.

Wie entstehen Regenbogen?Wetterlexikon
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