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Monatsrückblick
Juli mit zwei Gesichtern

© Daniela Böhme

Der Juli 2026 war in Deutschland zweigeteilt: Während sich der Südwesten und Westen mit außergewöhnlicher Hitze, extremer Trockenheit und rekordverdächtig viel Sonnenschein präsentiert haben, fiel der Monat im Nordosten deutlich gemäßigter aus.

Insgesamt ist es im Südwesten im Juli drei bis vier Grad wärmer als im Nordosten gewesen – ein außergewöhnlich stark ausgeprägtes Temperaturgefälle innerhalb Deutschlands. Im Zuge einer kurzen, aber intensiven Hitzewelle wurden zum Monatsende, wie schon im Juni, örtlich mehr als 40 Grad erreicht.

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Nach dem Juni war der Juli mit einer landesweiten Mitteltemperatur von 19,5 Grad ebenfalls überdurchschnittlich warm.

Noch markanter waren die Unterschiede beim Niederschlag. Während deutschlandweit nur rund die Hälfte der durchschnittlichen Regenmenge fiel, erreichte die Trockenheit im Westen und Südwesten historische Ausmaße. Mit nur einem Fünftel des Klimamittels erlebte beispielsweise Nordrhein-Westfalen den trockensten Juli seit Messbeginn.

Auch bei der Sonnenscheindauer hatte der Südwesten klar die Nase vorn. Vom Breisgau bis zum Saarland wurden 320 bis 350 Sonnenstunden registriert – mit durchschnittlich elf bis zwölf Sonnenstunden pro Tag war das absolutes Rekordniveau.

Deutlich weniger, aber mit 210 bis 230 Sonnenstunden immer noch überdurchschnittlich lang, schien die Sonne dagegen in Norddeutschland.

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