Der Sommer 2026 hat es in sich gehabt: Mit durchschnittlich 19,6 Grad landete er auf Platz zwei der wärmsten Sommer seit Beginn der Messungen im Jahr 1881. Nach wie vor führt der legendäre Hitzesommer 2003 die Rangliste an.
Besonders auffällig waren die vielen Hitzetage: Deutschlandweit kletterten die Temperaturen im Schnitt an rund 22 Tagen auf mindestens 30 Grad und an durchschnittlich fünf Tagen sogar auf 35 Grad oder mehr.
Auch nachts gab es häufig kaum Abkühlung: Im sächsischen Kubschütz sank die Temperatur in einer Nacht Ende Juni nicht unter 29,4 Grad. Eine derart warme Nacht hat es seit Messbeginn noch nie gegeben.
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Seit Beginn der Messungen ist nur der Sommer 2003 noch wärmer als der diesjährige gewesen.
Neben den hohen Temperaturen machte uns vor allem die Trockenheit zu schaffen. Besonders die Monate Juni und Juli brachten zu wenig Regen. Die Folgen: ausgetrocknete Böden, zahlreiche Wald- und Vegetationsbrände sowie niedrige Wasserstände an vielen Flüssen.
Auch die Sonne ließ sich ausgesprochen häufig blicken. Rund 779 Sonnenstunden machen den Sommer 2026 zu einem der fünf sonnigsten Sommer seit Beginn dieser Messungen im Jahr 1951.