Hochwassergefahr steigt regional - Kleinere Flüsse in Süd- und Mitteldeutschland betroffen
10:30
11. Februar 2026
An kleineren Flüssen
Hochwassergefahr steigt regional
Bis Freitag kommt der meiste Regen im Südschwarzwald und Allgäu zusammen. Vor allem dort steigt das Hochwasserrisiko rasch.
In Süddeutschland und Teilen der Landesmitte steigt durch Tauwetter und anhaltenden Regen das Hochwasserrisiko. Besonders betroffen sind der Südschwarzwald sowie Teile von Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Kritisch ist vor allem die Entwicklung an kleineren Gewässern.
Besonders im Allgäu und Südschwarzwald fallen bis Freitag verbreitet 40 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter, während in höheren Lagen zusätzlich Schmelzwasser abfließt.
In Franken und Mittelbayern wurden an der Aisch (Greiendorf bis Laufermühle) und an der Altmühl bei Thann bereits leichte Ausuferungen in Meldestufe 1 registriert. Mit weiteren Niederschlägen können einzelne Pegel bis auf Meldestufe 2 steigen. In Hessen gelten insbesondere die Einzugsgebiete von Fulda und Lahn als gefährdet.
Im Moselraum rund um Trier sind lokal Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Uferbereichen möglich. Eine großräumige Hochwasserlage an Rhein, Donau oder Elbe zeichnet sich derzeit jedoch nicht ab.