Steigende Flusspegel machen Hochwasser derzeit zum Gesprächsthema. Vor allem im Westen und Südwesten sorgen Regen und Tauwetter für deutlich erhöhte Wasserstände. So gilt am Rhein in Köln aktuell die Hochwassermarke 1. Das bedeutet: Erste Uferbereiche stehen unter Wasser, Schiffe müssen langsamer fahren.
Pegelstand ist nicht gleich Wassertiefe
Der Kölner Pegel lag am Donnerstagvormittag bei 6,28 Metern. Klingt viel – doch der Wert allein sagt wenig über die Situation vor Ort aus. Der Grund: Jeder Pegel hat seinen eigenen Nullpunkt. Warum beispielsweise der Pegelstand in Köln nicht mit dem in Mainz vergleichbar ist, erklären wir im Video:
In den kommenden Tagen stellt sich das Wetter deutlich um. Milde Luft sorgt für Schneeschmelze in den Mittelgebirgen, hinzu kommt bis Sonntag regional viel Regen.
Vorerst bleiben die Pegel auf erhöhtem Niveau oder steigen sogar noch an – eine größere Hochwasserwelle zeichnet sich aktuell nicht ab.