Heftige Gewitter haben am Mittwochnachmittag den Norden Italiens getroffen. Sogenannte Superzellen fegten vom Piemont über die Emilia-Romagna bis nach Friaul-Julisch-Venetien hinweg.
Schon gewusst?
Superzellen gehören zu den gefährlichsten Gewittern. Sie bringen oft großen Hagel, sintflutartigen Regen und schwere Sturmböen mit sich. Auch das Tornadorisiko ist höher als bei anderen Gewitterarten.
Im Piemont fiel stellenweise golfballgroßer Hagel, nahe Turin sogar Körner mit einem Durchmesser von 9 Zentimetern. Rund um Bologna rissen Orkanböen um 120 Kilometer pro Stunde Bäume um und beschädigten Dächer. Auf den Straßen herrschte Chaos.
Auch heute und morgen drohen in Italien örtlich wieder schwere Gewitter – vor allem nahe der Grenzen zu Frankreich, der Schweiz und Österreich. Mit dem WetterRadar behältst du die Lage im Blick.