Heftige Gewitter haben am Dienstag in Norditalien teils chaotische Zustände verursacht. Besonders im Piemont und in der Lombardei prasselten durch Starkregen örtlich mehr als 130 Liter pro Quadratmeter nieder.
In der Emilia-Romagna, unter anderem bei Bologna, entwickelten sich zudem mehrere Superzellen, also besonders langlebige Gewitter mit rotierendem Aufwind. Diese brachten neben heftigem Regen auch Hagel und schwere Sturmböen mit sich.
WetterRadar: Am Dienstagabend tobten über Norditalien kräftige Gewitter.
Örtlich entstanden Schäden durch sogenannte Downbursts. Dabei wurden Bäume umgerissen und Gegenstände durch die plötzlich auftretenden Fallwinde erfasst.
Schon gewusst?
Ein Downburst ist ein kräftiger Fallwind aus einem Gewitter, der beim Auftreffen auf den Boden fächerförmig auseinanderströmt. Dabei können Orkanböen auftreten.