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Halbzeitbilanz: Große Unterschiede

Die Karte zeigt die mittlere Abweichung der Tageshöchstwerte.
Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 3,5 Grad ist der Januar bisher ausgesprochen mild gewesen. Besonders hoch waren die Abweichungen nach oben dabei im Nordosten des Landes und in den Hochlagen der Alpen. Dort war die erste Monatshälfte rund fünf Grad wärmer als im Mittel der vergangenen 30 Jahre. Am "kühlsten" blieb es in den Tälern Süddeutschlands. Dort beträgt die Abweichung aktuell nur rund ein Grad.
Die Karte zeigt die bisherigen Regenmengen in Liter pro Quadratmeter im Januar.
Beim Niederschlag waren die Unterschiede groß: Während es vom Bodensee entlang der Donau bis nach Niederbayern nur sehr wenig geregnet hat, war es in den Mittelgebirgen nass. So blieb es in Singen am Bodensee bisher sogar fast komplett trocken, gleichzeitig kamen auf dem Brocken im Harz schon über 90 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Auch im Sauerland, Westerwald, Vogelsberg sowie im Norden von Schleswig-Holstein war es mit rund 60 Liter Regen sehr nass.
Beim Sonnenschein sind die Unterschiede ebenfalls groß. Während auf der Zugspitze bereits rund 80 Stunden lang die Sonne schien, wartet man in Saarbrücken und im Hunsrück noch auf die ersten nennenswerten Strahlen des Jahres. In einigen Teilen Bayerns schien die Sonne schon so lange, wie durchschnittlich in einem ganzen Januar.
Verantwortlich für die großen Unterschiede war eine besonders im Süden häufig dominierende Inversionswetterlage. Wie diese für Smog und Hochnebel typische Wetterlage entsteht, erklären wir im Video.
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