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Häufig nass und kühl
Schafskälte hält Frühsommer in Schach

Ein Schaf trotz dank seines dichten Fells geduldig frühsommerlichem Regen und Wind.
Ein Schaf trotzt dank seines dichten Fells geduldig Regen und Wind.

Der Juni hat sich bisher nicht gerade durch viel Sonne und Wärme hervorgetan. Stattdessen ziehen immer wieder Regen- und Gewittergüsse durch und es ist oft windig und sehr kühl: Die Schafskälte lässt allenfalls kurze, sommerliche Einlagen zu.

Dieses für den Frühsommer typische Wetterphänomen verdankt seinen Namen dem Umstand, dass die jährliche Schafschur in denselben Zeitraum Mitte Juni fällt. Späte Kaltlufteinbrüche können vor allem für empfindliche Jungtiere durchaus gefährlich werden.

Was genau ist die Schafskälte?Mehr erfahren

Für gewöhnlich erreicht die Schafskälte im zweiten Junidrittel ihren Höhepunkt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Wetterphänomens lag bis in die 1990-er Jahre noch über 70 Prozent, ist jedoch wegen des Klimawandels inzwischen auf nur noch gut 30 Prozent gesunken.

Schafskälte dieses Jahr ausgeprägt

Während späte Kaltlufteinbrüche daher in den vergangenen Jahren selten geworden sind, scheint sich die Wetterlage in diesem Jahr mal wieder an den Witterungsfahrplan zu halten: Ab Dienstag wird es für einige Zeit landesweit wechselhaft, windig und kühl.

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