Karte der Regensumme bis übernächsten Montag. In weiten Teilen Deutschlands fällt kaum Regen, höhere Mengen vor allem im Süden.
Die Dürre in Deutschland erreicht immer größere Dimensionen. Größere Regenmengen sind weiterhin nicht in Sicht. Bis Anfang übernächster Woche bleibt es trocken und sonnig. Nur ganz vereinzelt kann es mal Schauer oder Hitzegewitter geben.
Der Rhein führt derzeit Rekord-Niedrigwasser. In Köln erreichte der Pegel 67 Zentimeter, auch Duisburg-Ruhrort und Düsseldorf verzeichnen historische Tiefststände. Donau und Elbe sind ebenfalls stark betroffen.
Für die Schifffahrt wird das zunehmend zum Problem. Viele Binnenschiffe können nur noch ein Drittel bis die Hälfte ihrer normalen Ladung mitnehmen. Das macht Transporte teurer und kann Lieferungen verzögern.
Auch am Grundwasser geht die lange Trockenheit nicht spurlos vorbei. Um die Trinkwasserversorgung muss man sich derzeit zwar keine Sorgen machen, örtlich wird die Wassernutzung aber bereits eingeschränkt. Ohne ausreichend Regen könnte sich die Situation weiter zuspitzen.