Im Norden Skandinaviens hat es den ersten Wintereinbruch gegeben. Starke Schneefälle überrumpelten zu dieser Jahreszeit selbst die Einheimischen vor Ort.
Der Norden Schweden ist von kräftigem Flockenwirbel überrascht worden. Chaotisch ging es dabei besonders in der Region um die nördlichste Stadt des Landes, Kiruna, zu. Rund 35 Zentimeter Neuschnee führten dort zu einem Verkehrschaos.
Verkehrschaos in Nordschweden
Viele Straßen wurden nicht geräumt, sodass der Busverkehr fast komplett eingestellt werden musste. Auch der Schultransport war davon betroffen. Die Schneeräumung fand unter anderem deswegen nicht statt, weil die Verträge dazu für diesen Winter noch nicht in Kraft getreten waren.
Auch zahlreiche Autofahrer wurden vom Wintereinbruch überrumpelt, weil sie noch Sommerreifen aufgezogen hatten. Die Gemeinde Kiruna rief diese dazu auf, besser zu Hause zu bleiben.
Im WetterRadar-Film sind die teils starken Schneefälle zwischen Dienstagmittag und Mittwochmittag zu sehen:
Im Norden Finnlands und Norwegen schneite es ebenfalls das erste Mal, dort hielten sich die Auswirkungen allerdings in Grenzen.
Weiterer Flockenwirbel möglich
Schneefälle kommen im September im Norden Skandinaviens immer mal wieder vor, auch wenn sie in der Regel nicht so stark sind. Gebietsweise kann es auch am Donnerstag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch etwas schneien, zum Wochenende hin steigen die Temperaturen dann jedoch wieder an.