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Fotos: Sturm fegt über Norddeutschland

Sturmhochwasser an der Elbe. Bild: Devrim Zeybek via WetterMelder Deutschland
Mit Windgeschwindigkeiten bis über 100 Kilometer pro Stunde ist gestern der erste, kleinere Herbststurm über den Norden Deutschlands gefegt. Er hinterließ an zahlreichen Orten seine Spuren. Der Sturm deckte Dächer ab und warf Bäume um. Im Bahnverkehr kam es zu Behinderungen, weil zahlreiche Strecken blockiert waren.
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Der Sturm bescherte dem Bahnverkehr besonders im Norden und Nordosten Deutschlands große Probleme: Passagiere mussten auf andere Züge ausweichen, Bäume, Unrat und Teile abgedeckter Dächer lagen auf den Gleisen. Oberleitungen wurden beschädigt. In Hannover übernachteten 200 am Bahnhof "gestrandete" Menschen in zwei Zügen.
In Rostock mussten unzählige abgebrochene Äste von den Straßen und Gehwegen entfernt werden. Einige Autos wurden von herumfliegenden Gegenständen beschädigt. Das Dach eines Mehrfamilienhauses wurde durch die Wucht des Sturms teilweise abgedeckt. Zwei Häuser wurden von einem Blitz getroffen. Dadurch schmorten mehrere Kabel und Telefonleitungen durch. Auch in anderen Orten kam es zu Sturmschäden.
Auf der Insel Norderney wurden vier vom Wasser eingeschlossene Urlauber und ein Kleinkind von einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Die Gruppe war am Dienstag im Osten der Insel auf eine Düne geklettert und hatte einen Notruf abgesetzt. Wegen des Sturms war das Hochwasser in der Nordsee deutlich höher als normal ausgefallen. Auch die Weser und die Elbe traten zum Teil über die Ufer.
(WO/dpa)
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